Der Gaildorfer Unternehmen hat sich viel von Toyota abgeguckt. Der neue Empfangsbereich im Werk 1 in Kleinaltdorf zeigt das zukunftsorientierte Gesicht des Unternehmens. Die Firma Bott hat Präsentation und Produktion gründlich umgekrempelt. In die Lager-und Logistikhalle in Unterrot wurde eine supermoderne Fabrik integriert.
Wie es heute bei Bott aussieht und zugeht, wurde kürzlich in einer Presseveranstaltung vorgestellt. Immer noch fertigt Bott Betriebseinrichtungen, Arbeitsplatzsysteme und Fahrzeugeinrichtungen. Bei den Arbeitsabläufen in Unterrot hat man sich viel von Toyota abgeguckt. Die Japaner gelten weltweit in dieser Hinsicht als Nummer 1. Die Automatisierung schreitet voran. Blechbearbeitungs-Maschinen laufen auch am Wochenende von allein. Lediglich bei einer Störung wird ein Mensch benötigt, er wird dann per SMS verständigt. Und es wird investiert: Die neue Lackieranlage, wo die großen und kleinen Teile pulverbeschichtet werden, hat 1,3 Millionen Euro gekostet (ihre Vorgängerin ist nach Russland verkauft worden).
Großen Wert haben die Verantwortlichen darauf gelegt, bei der totalen Ummodelung die Mitarbeiter mitzunehmen. Wie es läuft, kann jeder Bott-Mitarbeiter verfolgen - insgesamt 700 zählt die Firma an drei Standorten. Die Monteure arbeiteten an Fahrzeugen von Daimler, von Nokia, von Rewe. Eine lange Reihe anderer Großfirmen, wie auch Polizei, Bundeswehr und Zoll, zählt zum Bott-Kundenstamm. "Wir sind nicht billig, aber die Kunden schätzen unsere einwandfreie Qualität und die hohen Sicherheitsstandards", erklärt Prokurist Jens Müller-Nielsen, der Vertrieb und Marketing leitet. Im Jahr 2006 machte die Bott-Gruppe 72 Millionen Umsatz. Dieses Jahr erwartet man eher 80 Millionen.
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