In sieben Jahren hat das Wellnesshotel wurden 10 Millionen Euro investiert. Highlight sind 12 Luxus-Zimmer, Spa-Suite im Penthouse und das Aussichtsrestaurant.
Noch vor dem 40-jährigen Jubiläum im kommenden Jahr wurde am Weilertor in Schwäbisch Hall noch einmal kräftig investiert.
Allein 2,5 Millionen Euro ließ sich die Inhaber-Familie Dürr die Renovierung von 25 Zimmern im Restaurantflügel, die Erweiterung des Hauptgebäudes und die Einrichtung von 12 Luxus-Zimmern, einer Spa-Suite im Penthouse, eine größere Terrasse, die Vergrößerung der Aussichtsrestaurants und die Neugestaltung der Außenanlagen ("Garten der Sinne") kosten.
Dabei ist das nur die dritte Tranche eines Masterplans, mit dem der Familienbetrieb seine Zukunft im harten Wettbewerb sichern will. Der Startschuss zu dieser Modernisierungsoffensive fiel bereits im Jahr 2001, als mit den Bauarbeiten zum neuen Businesscenter Weilerflügel und der Erweiterung des Solebades begonnen wurde. Zwei Jahre später folgte die Erweiterung der Hotelhalle, die Umgestaltung der Hotelbar zu Bistro Lounge und die Veränderung des Vorplatzes. Auf insgesamt zehn Millionen Euro beläuft sich die Summe, die gestemmt werden musste, bis sich der Hotelbetrieb mit seinen 75 Beschäftigten seinen Gästen in der heutigen, modernen Form präsentiert.
Im Mittelpunkt der Arbeiten stand die Erweiterung des Hotelkomplexes um einen sechsgeschossigen Baukörper, der zum Kocher hin nahtlos an das Hauptgebäude andockt und mit dem Tagungscenter nun ein in sich geschlossenes Ensemble bildet. "Es war unser Ziel", erklärt Marcus Dürr "die Hotel und Gastronomiekapazitäten noch besser aufeinander abzustimmen." Wer erfolgreich sein will, muss auf Effizienz achten. Dabei wurde die Ausstattung auf die Standards im 4 bis 5 Sternebereich angeboten. Das erfreuliche Ergebnis: Seit August dieses Jahres darf das
"Hohenlohe" das Qualitätssiegel der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg "Wellness Stars Baden Württemberg" tragen. Die Auszeichnung dokumentiert auch: Das Hotel will gleichsam ganz unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden. Der Tourist soll sich ebenso zuhause fühlen wie der Geschäftsmann, der Festspielbesucher ebenso wie der Tagungsveranstalter. "Ohne die Verbundenheit zur Region zu vernachlässigen, wollen wir uns vom Standort unabhängiger machen, indem wir gezielt auf Standards setzen." Schon heute sind fast die Hälfte der Gäste Geschäftsreisende. Marcus Dürr: "Nur durch die eher internationale Ausrichtung können wir dem Konkurrenzdruck, gerade im Business-Bereich begegnen".
Quelle RegioBusiness vom 12. Oktober 2007 von Heribert Lohr www.suedwest-aktiv.de/
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