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"Made im Bühlertal" ist weiterhin gefragt

     
 
 

26.10.07

 

Seit 1965 gehört der Reinigungsspezialist Kärcher zum Bühlertal. Das Unternehmen investiert konsequent in die vier Standorte, die zu den modernsten, flexibelsten und erfolgreichsten der Gruppe zählen. Obwohl weltweit tätig bleibt die Hälfte der Wertschöpfung in der Region.

Außer Produkten für den Endverbraucher bauen die rund 950 Mitarbeiter von Kärcher im Bühlertal Kehrmaschinen und Wasseraufbereitungsanlagen.

Neben reinen Montagewerken befindet sich das Kompetenzzentrum Blech und das Logistikzentrum im Kreis Schwäbisch Hall. Vom Logistikzentrum aus wird ein Großteil der Geräte der Kärcher-Gruppe weltweit verschickt. Einzig größere Einzelposten gehen direkt von den Werken auf Reisen. Die Kollegen der Blechteilefertigung im Werk Obersontheim arbeiten sämtlichen anderen Standorten zu - die Kompetenzen verbleiben bei Kärcher im eigenen Haus.

Dazu zählen neben der Blech- auch die Kunststoff-, Motoren, Tank- und Heizspiralenfertigung. Nur kleinere, wenig komplexe Teile werden von Zulieferern bezogen.

Ein neues Lager für Komponenten und Zulieferteile von Straßenkehrmaschinen wurde dieses Jahr eingeweiht - somit steht im ältesten Teil des Standorts Bühlertal, im Werk Obersontheim, über 6000 Quadratmeter mehr Fläche zur Verfügung. "2005 haben wir in Obersontheim bereits drei neue Blechbearbeitungsmaschinen für insgesamt 1,5 Millionen Euro angeschafft", erzählt Kärcher-Geschäftsführer Dr. Bernhard Graf, "wir wollen diese Kompetenz am Standort weiter ausbauen". Auch das Produktions- und Logistikzentrum (PLZ) im interkommunalen Gewerbegebiet "Oberes Bühlertal"

gleich über die Straße wurde letztes Jahr erweitert: Dort ist die Produktionsfläche um über 2500 Quadratmeter vergrößert worden. In den Hallen werden Kunststoffteile gespritzt, Hochdruck- und Dampfreiniger für Endkunden, Staubsauger sowie Reinigungsroboter montiert.

Insgesamt investierte das Unternehmen im Bühlertal in den letzten Jahren rund fünf Millionen Euro und erhöhte dadurch, eigenen Angaben zufolge, die Kapazität und die Effizienz der Standorte. Hartmut Jenner, Sprecher der Geschäftsführung, hält große Stücke auf das Bühlertal: "Wir investieren seit vielen Jahren konsequent in diese Standorte, die zu den modernsten, flexibelsten und erfolgreichsten innerhalb des weltweiten Kärcher-Werksverbunds zählen. Obwohl wir über 80 Prozent unseres Umsatzes im Ausland erzielen, befinden sich noch über 50 Prozent unserer Wertschöpfung in Deutschland." Dazu gehöre die Forschung und Entwicklung, rund 500 Ingenieure und Techniker arbeiten an der Weiterentwicklung der Produktpalette.

Pressereferent David Wickel weist auf den nach wie vor guten Klang der Bezeichnung "Made in Germany" hin, die für gute Verkaufszahlen im Ausland sorgt, vor allem in den osteuropäischen Ländern zähle die deutsche Qualitätsarbeit etwas. Darum sei letztes Jahr auch das Beste der Firmengeschichte gewesen: Knapp 1,3 Milliarden Euro Umsatz und fast 6,1 Millionen verkaufte Geräte sprechen für sich. "Die 950 Kollegen aus den Werken im Bühlertal haben dabei maßgeblich zum Unternehmenserfolg beigetragen", so Wickel.

Quelle RegioBusiness vom 12. Oktober 2007 von Thorsten Hiller www.suedwest-aktiv.de/

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