Viele gute Ideen wurden diskutiert beim STANDORTDIALOG in Crailsheim. Und es reifte die Erkenntnis, dass die Region die international richtige Vermarktungseinheit darstellt.
Damit das Gleiche auch dasselbe wird, hatten die Organisatoren des StandortDialog: Heilbronn-Franken wichtige Entscheider unter ein Dach gebeten. 50 Multiplikatoren nutzten dann auch tatsächlich die Gelegenheit, das Netz der Region enger zu spannen, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich mit vier Impulsiv-Referaten auf ein gemeinsames Ziel einschwören zu lassen.
Dem Wirtschafts-Professor Dr. Horst Zimmermann aus Marburg war es vorbehalten, die Rahmenbedingungen erfolgreicher Regionalentwicklung voranzubringen. Den ländlich peripheren Regionen, also auch dem heimischen Raum, maß er selbst in der globalisierten Welt "Wunderkerzen-Funktion" zu. Die modernen Großräume dürften dabei nicht beneidet werden: "Sie sind Motor und Vorbild", sagte er. Zimmermanns Schlussfolgerung: "An Vorhandenem ansetzen, Bestandspflege geht vor Neuansiedlung."
Dr. Ekkehard Hein vom Regionalverband Heilbronn-Franken ging auf die - gesunde - Wirtschaftsstrukter der Raumschaft ein, die allerdings im Bereich Wissenschaft und Lehre lückenhaft, sonst aber sehr gut aufgestellt sei. Wie die Region noch besser "verkauft" werden kann, erläuterte Dr. Birgit Buschmann. Die Landesregierung habe starke Instrumente entwickelt, die national und international greifen.
Konkrete Maßnahmen der Wirtschaftsregion selbst, sich im internationalen Vergleich zu behaupten, präsentierte WHF-Geschäftsführer Steffen Schoch. Sein Fazit: "Die Region ist die richtige Einheit." Bei uns gibt es mehr Weltmarktführer als sonst irgendwo in Deutschland.
Fast noch wichtiger als die Vorträge im HT-Forum waren die Gespräche im Anschluss. Bei Häppchen und Getränken wurde nach Kräften an Netzwerken gesponnen.
Quelle Südwest Presse Hohenloher Tagblatt vom 10. November 2007 von Mathias Bartels http://www.suedwest-aktiv.de
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