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US-Konzern Pall baut Standort kräftig aus

     
 
 

12.11.07

 

Der weltweit tätige Spezialist für Filtersysteme, Pall Corporation, hat rund 1 Million Euro investiert und seinen Standort in Crailsheim auf Vordermann gebracht.

Für rund eine Million Euro wurden leerstehende oder bislang an andere Firmen vermietete Werkshallen und Büros am Standort im Industriegebiet "Flügelau" wieder auf Vordermann gebracht. Rund eine Million Euro wird in Umbau und Modernisierung des Werkes gesteckt.

Die erfreuliche Entwicklung hat allerdings einen ernsten Hintergrund. Der US-Konzern richtet sich strukturell neu aus. Als Konsequenz schließt oder verkauft Pall weltweit zwölf Betriebe. Für das Zweigwerk in Waldstetten bei Schwäbisch Gmünd im Ostalbkreis bedeutete diese Entscheidung das Ende: 130 Mitarbeiter erhielten die Kündigung, 50 wechselten in eine Beschäftigungsgesellschaft, 70 Arbeitnehmer haben in Crailsheim einen Arbeitsplatz gefunden.
 
Bis spätestens Weihnachten soll der Umzug vom Ostalbkreis nach Hohenlohe über die Bühne gegangen sein. Weil zudem eine Forschungsabteilung aufgebaut wird und der Konzern hier seinen "gesamten europäischen Anlagenbau konzentrieren will", sollen in den nächsten Wochen noch rund 40 Mitarbeiter (von Ingenieuren zu Sekretärinnen) neu eingestellt werden, so Werksleiter Wolfgang Grüner.
 
Der Filterproduzent mit Hauptsitz in New York erwirtschaftete einen Umsatz von rund 2,2 Milliarden US-Dollar. Der global agierende Konzern beschäftigt derzeit an 30 Standorten (drei davon in Deutschland) rund 11 000 Mitarbeiter.
 
In Crailsheim beschäftigt sich Pall unter der Regie von Diplom-Ingenieur Martin Berg vor allem mit der Produktion von Keramikfiltern, die noch Partikel in einer "Größe" von fünf Millionstel Metern filtern können. · ibe http://www.pall.com

Quelle Regio Business vom 9. November 2007 ibe www.suewest-aktiv.de

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