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„Vorhang auf “ in 24 Städten und Gemeinden

     
 
 

2.1.08

 

„Kulturregion Heilbronn" - hinter diesem Begriff steht ein Arbeitskreis der Stadt Heilbronn sowie von Städten und Gemeinden des Landkreises Heilbronn und der Region, die mit jährlich wechselnden Schwerpunkten interkommunale Kulturprojekte veranstalten.

Die Stadt Heilbronn und 23 weitere Kommunen aus dem Landkreis Heilbronn sowie dem Hohenlohekreis werden sich am Projekt 2008 der Kulturregion Heilbronn beteiligen. Geplant ist eine Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Vorhang auf “.

Zur Teilnahme aufgerufen sind Amateur-/Laientheatergruppen, Vertreter des Kabaretts, des Musicals, des Tanztheaters, des Mundarttheaters, Jugendtheaters, Schultheaters, Hochschultheaters, Puppentheaters und der Kleinkunst. Träger der Vor-Ort-Aktionen sind wieder jeweils die beteiligten Kommunen, die ihrerseits Vereine, Institutionen, Unternehmen aber auch Privatpersonen mit einbinden können. Gefördert wird das Projekt auch im kommenden Jahr von der Stiftung Kunst, Kultur und Denkmalpflege der Kreissparkasse Heilbronn.

Vernetzung

Dass für kommendes Jahr ein Projekt ausgewählt wurde, das sich im weitesten Sinn um das zentrale Thema Theater dreht, wird von Roland Halter, Vorsitzender der Lenkungsgruppe, und Thomas Schick, Geschäftsführer der Kulturregion Heilbronn, wie folgt begründet: „Theater ist Spiel und Spaß, vor allem aber künstlerische Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit. Theater ist Austausch, ist generationsübergreifende Zusammenarbeit, kann ein gesellschaftsrelevantes Projekt sein.“ Das gesprochene Wort – besonders bei Kabarett und Mundarttheater– ist eine unmittelbare und spontane Ausdrucksweise, die alters- und bildungsübergreifend wirken kann. In vielen Kommunen zeigt sich, dass Amateurtheater eine feste Größe des Gemeindelebens darstellt.

Mit dem Projekt 2008 kann eine überregionale Vernetzung dieses Schaffens, eine breitere Darstellung dieser Kunstform sowie eine Befruchtung der Kulturarbeit im ländlichen Raum ermöglicht werden. Gerade bei den Stilrichtungen Mundarttheater, Kabarett, Puppentheater und Pantomime könnte zudem ein Schulterschluss zwischen Aufführung und speziellen Räumlichkeiten (historische Gebäude, Straßentheater, etc.) gefunden werden. Ein wichtiger Bestandteil, meint Roland Halter, sei aber auch der menschliche Kontakt, das Gespräch miteinander, sowie die gegenseitige Achtung der theatralischen Arbeit. Wesentlich sei zudem die aktive Beteiligung der Menschen an kulturellen Prozessen. Denn mit der Mitwirkung bei einer der zur Teilnahme aufgerufenen Gruppen ist auch die Förderung eines breiten, kreativen Potenzials und Engagements zu sehen, das für die Zukunft unserer Gesellschaft äußerst wichtig sei.

Auf Wunsch verschiedener Kommunen wurde der Aktionszeitraum über das kommende Jahr hinaus ausgedehnt: Örtliche Veranstaltungen sind zwischen März 2008 und Mai 2009 vorgesehen.

Die Kommunen

Teilnehmer am Projekt für 2008 „Vorhang auf“ sind bislang Abstatt, Bad Friedrichshall, Bad Rappenau, Brackenheim, Bretzfeld, Eberstadt, Ellhofen, Flein, Gundelsheim, Hardthausen, Heilbronn, Kirchardt, Langenbrettach, Lauffen, Neckarsulm, Neckarwestheim, Neuenstadt a.K., Nordheim, Obersulm, Oedheim, Öhringen, Pfaffenhofen sowie Weinsberg und Widdern. Weitere Kommunen haben aber auch noch die Chance, sich zu beteiligen.

Quelle Heilbronner Stimme vom 28. Dezember 2007 von Herbert Kaletta www.stimme.de

Weitere Informationen unter

Theater in der Region Heilbronn-Franken
 
         
         
 

Heilbronn-Franken...

"Die Standortqualität und damit die Stärke unseres Landes beruht zum großen Teil darauf, dass

es gelungen ist, die ländlichen Regionen zu attraktiven und strukturell starken Lebens- und Arbeitsräumen zu entwickeln. Die dynamische Region Heilbronn-Franken ist das beste Beispiel dafür."
Günther H. Oettinger, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg
Baden-Württemberg
   
"Es tut gut, in eine Region zu kommen, in der es gut läuft. Heilbronn-Franken ist „Lokomotive“
und Beispiel für ganz Deutschland, was Wirtschaftskraft Bevölkerungszuwachs, Job-Center und Lehrstellen-Bilanz betrifft."
Wolfgang Clement, ehem. Bundeswirtschaftsminister
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit