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Arbeitsmarkt bleibt weiter stabil

     
 
 

4.1.08

 

Mit einer Arbeitslosenquote von 2,9% liegt der Hohenlohekreis in Baden-Württemberg auf Platz 1.

Der saisonübliche Anstieg der Arbeitslosigkeit im Dezember ist ausgeblieben. Nach Angaben der drei Arbeitsagenturen in der Region liegen die Gründe in der anhaltend guten Konjunktur und der verbesserten Betreuung der Arbeitslosen. Vor allem bei den Langzeitarbeitslosen und älteren Arbeitslosen über 55 sei ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen, hieß es

. Im Stadt- und Landkreis Heilbronn stagnierte die Quote bei 4,8 Prozent. Im Main-Tauber-Kreis blieb sie ebenfalls unverändert bei 4 Prozent. Der Kreis Schwäbisch Hall verzeichnetet binnen eines Jahres einen Rückgang der Arbeitslosen um 30 Prozent und schloss Ende des Jahres mit einer Quote von 3 %. Im Hohenlohekreis ging die Quote auf 2,9 Prozent zurück. Damit liegt die Schwäbisch Haller Agentur für Arbeit zusammen mit Ravensburg landesweit auf Platz 1 und deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 4,3 Prozent.

Agentur für Arbeit Heilbronn –
Stadt- und Landkreis Heilbronn

Arbeitslosenquote bleibt bei 4,8 Prozent

„Ein erfolgreiches Jahr ist zu Ende gegangen“, zieht Guido Rebstock, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Heilbronn, Ende Dezember Bilanz. „Der Rückgang der Arbeitslosenzahl von 13.595 im Dezember 2006 auf 11 245 im Dezember 2007 ist nicht nur auf die anhaltend gute Konjunktur zurückzuführen, auch die im Zuge des Reformprozesses weiter verbesserte Betreuung der Arbeitslosen trägt Früchte.

Die im Jahresverlauf positive Entwicklung des regionalen Arbeitsmarktes spiegelt sich bei allen Personengruppen wider. Besonders deutlich ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahresmonat jedoch bei den Arbeitslosen, die 55 Jahre und älter sind, mit 27,8 Prozent, bei den Jugendlichen unter 20 Jahren mit 24,7 Prozent und bei den Langzeitarbeitslosen mit 24,5 Prozent ausgefallen.“ Die Zahl der Arbeitslosen ist im Dezember gegenüber dem Vormonat entgegen der witterungsbedingt für diese Jahreszeit üblichen Entwicklung nicht gestiegen, sondern gleich geblieben.

Ende des Monats waren im Agenturbezirk Heilbronn wie schon im November 11 245 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, dies sind 2 350 Personen oder 17,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 4,8 Prozent bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen.

Im Laufe des Monats Dezember mussten sich 2 732 Personen neu oder erneut arbeitslos melden, 2 757 konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Betriebe und Verwaltungen haben im Dezember 989 neue Arbeitsplätze angeboten, so dass im Agenturbezirk Heilbronn am Zähltag 4.259 freie Arbeitsstellen gemeldet waren. Das waren 509 oder 13,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Arbeitsmarktbericht im Bezirk der
Agentur für Arbeit Heilbronn .pdf

Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim –
Main-Tauber-Kreis

Positives zum Jahreswechsel

„Ich bin zufrieden, dass der positive Trend des gesamten Jahres 2007 anhält, der üblicherweise saisonbedingte Anstieg der Arbeitslosigkeit im Monat Dezember ausgeblieben ist und die Arbeitslosenquote weiter bei 4,2 Prozent liegt,“ so Stefan Beil, Leiter der Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim, bei Vorlage der aktuellen Arbeitsmarktdaten.

Ende des Monats waren 6145 Frauen und Männer im Agenturbezirk Tauberbischofsheim arbeitslos gemeldet. Im Dezember des Vorjahres lag die Zahl noch bei 7834(Quote von 5,4%). „ Dies ist ein gutes Ergebnis“, zieht Stefan Beil Bilanz. „Die Zahl der Arbeitslosen ist in diesem Jahr - abgesehen vom Ferienmonat August- kontinuierlich gesunken. Noch deutlicher zeigt sich die Verbesserung der Arbeitsmarktsituation im Jahresvergleich. Im Dezember 2006 waren noch 1693 oder 21,6% mehr Menschen ohne Arbeitsstelle.

Der Bestand an offenen Stellen ist leicht zurückgegangen. Im Dezember waren 1.466 Stellenangebote registriert, gegenüber November ist das ein Rückgang von 39. Nach Erfahrungen der Agentur für Arbeit ist diese Entwicklung im Dezember-bedingt durch die Jahreszeit und aus saisonalen Gründen- aber nicht ungewöhnlich.

Betriebe und Verwaltungen meldeten in diesem Monat 774 Stellenangebote, das sind 233 oder 43% mehr als vor einem Jahr. 810 Stellenangebote konnten abgeschlossen werden.

Stefan Beil zieht Ende 2007 ein erfreuliches Resümee: „Am Anfang des Jahres waren im Agenturbezirk Tauberbischofsheim 8620, also fast 2500 Menschen mehr arbeitslos gemeldet als im letzten Monat von 2007. Die wirtschaftliche Entwicklung und die verbesserten

Integrationschancen auf dem Arbeitsmarkt zeigen ihre Wirkung. Zudem konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Agentur durch ihre erfolgreiche und engagierte Beratungs- und Vermittlungsarbeit wiederum einen beachtlichen Beitrag zu den Ausgleichsprozessen am Arbeitsmarkt leisten.“

Arbeitsmarktbericht im Bezirk der
Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim .pdf

Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall –
Hohenlohekreis und Landkreis Schwäbisch Hall

Jahr 2007 endet mit einer Arbeitslosenquote von 3 Prozent

Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Haller Arbeitsagentur (Landkreis Schwäbisch Hall und Hohenlohekreis) ist im Dezember weiter zurückgegangen. Zum Stichtag waren 4.722 Arbeitslose registriert. Im Vergleich zum Dezember 2006 sind 2.116 Menschen weniger arbeitslos. Damit ist die Arbeitslosigkeit drastisch um über 30 Prozent innerhalb eines Jahres zurückgegangen. Im Jahresdurchschnitt 2007 waren 6.033 Menschen arbeitslos, in 2006 waren durchschnittlich noch 8512 arbeitslose Menschen registriert.

Die Arbeitslosenquote, also der Anteil der Arbeitslosen an allen zivilen Erwerbspersonen, liegt bei 3 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote noch bei 4,4 Prozent. Landesweit liegt Schwäbisch Hall zusammen mit Ravensburg damit auf Platz 1 und deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 4,3.

Ein Blick auf die Zu- und Abgangsdaten zeigt die große Bewegung auf dem Arbeitsmarkt. 1530 Menschen haben sich neu arbeitslos gemeldet und 1570 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Die Konjunktur brummt und das drückt sich in der Zahl der angebotenen Stellen aus. 3.600 Stellenangebote sind zum Stichtag im Dezember im Bestand und seit Jahresbeginn haben Arbeitgeber 13.332 Stellenangebote aufgegeben.

Der Arbeitsmarkt im Landkreis Schwäbisch Hall

Im Landkreis Schwäbisch Hall wurden im Dezember 3013 Arbeitslose gezählt. Das sind 1379 weniger als vor einem Jahr. 1105 Menschen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos und 1070 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Die Arbeitslosenquote liegt somit bei 3 Prozent.

Arbeitgeber haben 723 Stellen im Dezember gemeldet. Der Bestand an Stellenangeboten lag zum Stichtag bei 2.621.

Der Arbeitsmarkt im Hohenlohekreis

Im Landkreis Hohenlohe wurden im Dezember 1.709 Arbeitslose gezählt. Das sind 737 Menschen - also gut 30 Prozent - weniger als vor einem Jahr. 425 Menschen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos und 500 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Die Arbeitslosenquote liegt somit bei 2,9 Prozent, vor einem Jahr hatte sie noch 4,2 Prozent betragen.

Arbeitgeber haben 268 Stellenangebote im Dezember aufgegeben. Der Bestand an Stellenangeboten lag zum Stichtag bei 979.

Die Hartz IV Eckwerte

Seit Einführung des SGB II im Januar 2005 werden nicht mehr alle Arbeitslose von den Arbeitsagenturen betreut. Die Arbeitsagenturen und Landkreise haben so genannte ARGEn gegründet. Die ARGEn betreuen Arbeitslose, die Arbeitslosengeld II beziehen.

Arbeitslosengeld II ist die Geldleistung, die die Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe seit Januar 2005 ersetzt.

Bei der ARGE SoziAL im Landkreis Schwäbisch Hall waren zum Stichtag 1611 Arbeits-lose registriert. Die Arbeitsagentur betreute im Haller Landkreis dagegen nur 1402 Arbeitslose.

Von den 1.709 Arbeitslosen im Hohenlohekreis wurden 821 von der ARGE im Hohenlohekreis betreut. Bei der Geschäftsstelle der Arbeitsagentur im Hohenlohekreis waren zum Stichtag im Dezember 888 Arbeitslose registriert.

Arbeitsmarktbericht im Bezirk der
Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall .pdf

Weitere Informationen unter

Arbeitsmarktberichte für die Region Heilbronn-Franken

 
         
         
 
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"Die Region Heilbronn-Franken ist bestens aufgestellt."
Franz Müntefering, ehem. Vize-Kanzler der Bundesrepublik Deutschland
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und gutem Betriebsklima, andererseits in den vielfältigen Freizeitaktivitäten, die unsere schöne Region bietet. Dadurch besteht bei uns die gelungene Balance zwischen Arbeit und Freizeit."

Dr. Stefanie Leenen, Geschäftsführerin BASS GmbH & Co. KG, Technik für Gewinde, 97996 Niederstetten
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