Etwa 4,5 Millionen Euro investiert die Gebrüder Eberhard GmbH & Co. KG in ihre Werkzeugtechnologiesparte in Nordheim. Damit wird die Firma künftig 8000 Quadratmeter Büro- und Produktionsfläche zur Verfügung haben. Somit möchte das Unternehmen den Platzbedarf für die nächsten fünf bis zehn Jahre abdecken. Das Großprojekt soll im neuen Jahr umgesetzt werden, zumindest der Rohbau soll bis zur 75-Jahr-Feier im Sommer fertig sein. Mit dem Neubau wird es bei Eberhard auch ein neues Logistik-Konzept geben: Warenein- und ausgang sollen ebenso neu gestaltet werden wie der innerbetriebliche Warenfluss.
Die Firma braucht den Platz für künftiges Wachstum: Neben weiteren Umsatzzuwächsen gehen die Planer auch davon aus, dass neue Technologien künftig größere Maschinen erfordern. Der Platzbedarf werde damit „erheblich“ steigen.
Kein Supermarkt
Ein Angebot der Rewe-Gruppe, auf der Erweiterungsfläche einen Lebensmittelmarkt zu errichten, haben die Gesellschafter abgelehnt – obwohl sie „nicht unerhebliche Mieteinnahmen“ erhalten hätten, die durch einen langfristigen Mietvertrag gesichert gewesen wären. Mit dem Supermarkt hätten sich die Nordheimer Entwicklungsmöglichkeiten im wahrsten Sinne verbaut.
Nicht nur in Nordheim investiert die Firma: Auch in der Heilbronner Elektrogroßhandelssparte von Eberhard wird gebaut. Im Böckinger Gewerbegebiet West hat die Firma eine benachbarte Immobilie erworben, die im neuen Jahr umgebaut und mit einem Zwischenbau an das bestehende Hochregallager angeschlossen wird. Zusätzlich zum Kaufpreis werden dafür rund 250 000 Euro investiert.
Im Gesamtunternehmen – neben den Standorten Heilbronn und Nordheim gehören auch eine Fabrik im Ohrdruf und eine Niederlassung des Elektrogroßhandels in Gornau bei Chemitz dazu – beschäftigt die Gebrüder Eberhard GmbH & Co. KG derzeit genau 400 Mitarbeiter. Hinzu kommen einige Zeitarbeiter und etwa 30 Aushilfen und Heimarbeiter. Den Umsatz steigerte das Unternehmen im vergangenen Jahr um drei Prozent auf rund 77 Millionen Euro.
Quelle Heilbronner Stimme vom 18. Januar 2008 von Manfred Stockburger www.stimme.de
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