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Region als Beispiel für das Land
     
 
 

28.1.08

 

An und für sich ist er ja für den ländlichen Raum zuständig – und hin und wieder gelang es Peter Hauk auch nicht, an einem Beispiel aus der Landwirtschaft vorbeizukommen. Dabei saßen in der Runde ganz andere Zuhörer: Zum Traditionellen Neujahrsempfang hatten Innungskrankenkasse und Signal Iduna die Obermeister der Region Heilbronn-Franken eingeladen.

Ihnen legte Hauk zunächst eine weitgehend gute Bilanz vor: Das starke Wirtschaftswachstum des vergangenen Jahres war in der Region noch besser als im Land und in Deutschland insgesamt, die Arbeitslosenquoten sind weiter zurückgegangen bis an die Grenze der Vollbeschäftigung. Das liege auch daran, dass die Landesregierungen stets auf dezentrale Strukturen gesetzt hätten, sagte der Minister. „Die Region Franken ist ein beredtes Beispiel dafür.“ Anderswo, teilweise sogar schon in Bayern, gebe es immer noch Landflucht, während hierzulande die ländlichen Gebiete mit die stärksten Bevölkerungszuwachsraten aufwiesen.

Das ändere aber nichts an den Erfordernissen der globalisierten Welt: Jugendliche müssten zu einer Leistungsgesellschaft motiviert werden, vor allem müsse der Übergang von Schule zu Beruf gelingen. Da sei es sinnvoll, dass sich die Schulen „einer Bewertung unterziehen, um ihre Schwachstellen zu beseitigen“. Dennoch, so lobte Hauk die Handwerker: „Wir sind die Besten, und Sie als Mittelständler haben das Land dazu gemacht.“

Wolfgang Wörner, Geschäftsführer der IKK Heilbronn, berichtete von einem guten Jahr für seine Versicherung: Alleine im Bezirk Heilbronn habe es 2500 neue Mitglieder gegeben. Auch Filialirektor Christian Breckwoldt von der Signal Iduna blickte auf ein gutes Jahr zurück: Das Ergebnis der Regionaldirektion Heilbronn habe sich erneut verbessert. Im soeben begonnenen Jahr blieben die Schwerpunkte gleich: Zum einen will die Versicherung in den Innungsbetrieben weiter für das Versorgungswerk werben und zum anderen die Altersvorsorgeplanung mehr bekannt machen.

Quelle Heilbronner Stimme vom 26.01.2008 von Heiko Fritze www.stimme.de