Im aktuellen Wein-Guide Gault Millau fährt er 90 von 100 Punkten ein („exzellent“), in Eichelmann Deutschlands Weine 87 („sehr gut“) – jetzt hat das Rotwein-Flaggschiff „In Senio“ aus dem Weingut Fürst zu Hohenlohe-Oehringen auch beim „Grand Prix de Vin“ des Ordre de Saint Fortunat (OSF) in Salzburg seine internationale Klasse bewiesen und den Wettbewerbs-Sieg eingeheimst. Pokal und Urkunde überreichte am Freitag Generalprior Klaus-Dieter Biedermann an Betriebsleiter Siegfried Röll. „Der reicht mir für den Abend“, schmunzelte Röll und versprach einen „Ehrenplatz“ für die Auszeichnung, als er den überdimensionalen Weinglas-Pokal bei einem Treffen der OSF-Sektion Franken in der fürstlichen Probierstube entgegennahm.
Leidenschaft „Röll zählt zu den besten Weinmachern, der traditionsbewusst bleibt, sich aber auch Innovationen nicht verschließt“, sagte Klaus-Dieter Biedermann bei der Preisverleihung. Die 2004er Barrique-Cuvée „In Senio“ hatte sich zunächst beim „Prix de Vin“ in Bad Mergentheim mit fünf weiteren Rot- und Weißweinen unter insgesamt 48 Konkurrenten als Deutschland-Sieger für den „Grand Prix de Vin“ qualifiziert. Bei diesem internationalen Wettbewerb nahm im September in Salzburg eine international besetzte Fachjury 30 Spitzenweine aus Deutschland, Österreich, Italien, Kroatien und Slowenien unter ihre sensorische Lupe.
Mit weiteren Pokalen und Urkunden zeichnete Generalprior Biedermann auch die fränkischen Spitzen-Weingüter Rudolf Fürst (Bürgstadt) und Hans Wirsching (Iphofen) aus. So hatte Fürst beim „Grand Prix de Vin“ mit einem 2004er Frühburgunder Centgrafenberg Platz zwei bei den Rotweinen, Wirsching mit einer 2006er Silvaner Julius-Echter-Berg Großes Gewächs Platz zwei bei den Weißweinen belegt. „Alle drei Preisträger verbindet die Leidenschaft zum Wein, alle drei setzen ausschließlich auf Qualität“, so Biedermanns Fazit.
Kellervisite Ihre Eindrücke vom fürstlichen Verrenberger Verrenberg vertieften die aus Franken, München, von der Rhön und der Mosel angereisten Ordensbrüder und -schwestern mit Chardonnay, Riesling, Sauvignon Blanc, Lemberger und „In Senio“, aber auch bei einer Kellerführung rund ums prächtige Zehntwein-Fass aus dem Jahr 1702. „Hier ist kein Showroom, hier wird geschafft“, sagte Siegfried Röll, während im Hintergrund der Filter rauschte. Nebenbei erfuhren die Gäste auch, dass die Tage im Öhringer Schloss gezählt sind. „Ab Herbst finden Sie den kompletten Betrieb im Neubau in Verrenberg“, so Röll.
Quelle Heilbronner Stimme vom 21. Januar 2008 von Jürgen Koch www.stimme.de
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