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Vom Tafelputzroboter bis zum Windkraft-Auto
     
 
 

28.1.08

 

Um die Idee, das Tüfteln bei der Umsetzung, Kontakte, Selbstbestätigung und Spaß geht es bei dem Wettbewerb "Junge Kreative Köpfe im Taubertal". Zudem soll der Wettbewerb die Neugierde und die Experimentierfreudigkeit der Jugendlichen wecken.

Überraschend und teils verblüffend sind die von den Jugendlichen eingereichten Ideen, die von Möglichkeiten zur Energieeinsparung bis hin zu spontanen Einfällen reichen, wie man unzulängliche Dinge verbessern Ärgernisse beseitigen kann. Hier eine Auswahl: Simon Schiweck und Matthias Frank von der Kopernikus-Realschule wollen ein Hybridfahrzeug entwickeln, das mit Hilfe von Druckluft angetrieben wird. In Parkhäusern könne man sein Fahrzeug parken und an eine Strom- oder Drucklufteinspeisung anschließen, die wiederum um durch Solarzellen auf dem Dach erzeugt werden könnte.

Leonie Pösch vom Gymnasium Weikersheim will einen Schrank mit bewegbaren Böden bauen. Ihre Idee: Die Schrankböden sind durch eine Kurbel bewegbar, damit man den gewünschten Ablageboden auf Augenhöhe kurbeln kann, und so das gewünschte Stück ohne Anstrengung entnehmen kann.

Cindy und Julia Reschke vom Deutschorden-Gymnasium fänden einen Schuhtrockenautomaten praktisch: Wenn man vom Regen durchgeweichte Schuhe am nächsten Tag wieder anziehen will, hat man ein Problem, da die Schuhe nie innerhalb eines halben Tages trocknen. Der Automat sollte in jeden Schuh passen, elektrisch sein und die Schuhe in kurzer Zeit wieder trocken machen.

Philipp Schenk und Ruben Glowczak von der Kopernikus-Realschule wollen ein autarkes Wohnhaus mit Hausbiogasanlage entwickeln. Diese soll mit Küchen- und Gartenabfällen betrieben werden. Das Gas könnte man dann zum Heizen oder Kochen verwenden oder mit einem Ottomotor und Generator zu Strom umwandeln. Da die gewonnene Engerie auch gespeichert werden sollte, wäre ein kleiner Gastank nötig.

Marco Mühleck und Johannes Schmezer von der Kopernikus-Realschule hatten die Idee, eine Fernüberwachung für Heizanlagen zu bauen. Sie soll verschiedene Temperaturen per Funk an ein Handgerät senden. Je nach Temperatur kann der Anwender mit dem Handgerät verschiedene Pumpen schalten.

Harald Ribel und Simon Mack von der Kopernikus-Realschule fänden einen automatischen Tafelputzroboter hilfreich, der per Knopfdruck die Tafel reinigen und trocknen könnte. Paul Depperschmidt von derselben Schule fände Windkraft fürs Automobil sinnvoll: Autos würden immer schneller und windschnittiger. Man benutze aber noch nicht die Energie, die beim Gegenwind entsteht. Man könnte ein Windrad oder eine Turbine an einem Auto befestigen z.B. hinter dem Kühlergrill, dieser würde dann den Gegenwind in Energie umwandeln und so die Batterie aufladen. Das könnte man dann bei den Hybridautos benutzen, um deren Batterie aufzuladen, findet Paul. Die Batterie würde sich auch aufladen, wenn das Auto steht, da dann auch der normale Wind die Batterie aufladen würde.

Rene Eschenweck von der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim fände eine energieautarke Standheizung für das Auto praktisch, denn schließlich sei im Winter das Kratzen der Fensterscheiben eines Autos lästig. Nutzen will er hierfür das Sonnenlicht in Form von Solarzellen. Im Winter sei die Sonneneinstrahlung zwar geringer als im Sommer, aber dennoch ausreichend. Die Energie der Solarzelle werde gespeichert in eine Batterie. Mit dieser Standheizung habe man keine Umweltbelastung und trotzdem freie Scheiben, sowie keine laufenden Kosten (da kein Kraftstoff benötigt wird).

Quelle Fränkische Nachrichten vom 25. Januar 2008 www.fnweb.de

 
         
         
 
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