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Neues Würth-Museum öffnet
     
 
 

28.1.08

 

Ein neues Kunstmuseum des schwäbischen Schraubenkönigs Reinhold Würth wird am 27. Januar neben dem französischen Firmensitz von Würth im elsässischen Erstein eröffnet. In dem sechs Millionen Euro teuren Bauwerk aus Beton und Glas mitten im Industriegebiet sind 75 Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen aus der Sammlung des 72-jährigen Kunstmäzens Reinhold Würth zu sehen.

Der Industrielle hat seit den 1960-er Jahren eine der wichtigsten Privatsammlungen Europas mit fast mehr als 10.000 Werken aufgebaut. In den drei Sälen des Museums sind auf 800 Quadratmetern Werke von Monet und Pissarro, aber auch abstrakte Kunst von Franti"ek Kupka, Hans Hartung oder Victor Vasarely zu sehen, ebenso wie figurative Tendenzen der 1970-er und 1980-er Jahre mit Gemälden von Georg Baselitz, Jörg Immendorf und Helmut Middendorf.

Am Stammsitz der Würth-Gruppe in Künzelsau (Hohenlohekreis) gibt es seit 1991 ein Museum. Auch in Norwegen, Dänemark, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden wird Würth-Kunst ausgestellt. Die Würth-Gruppe ist ein weltweit operierendes Handelsunternehmen für Befestigungstechnik, das in 86 Ländern präsent ist und 2007 einen Umsatz von 8,5 Milliarden Euro erwirtschaftet hat.

Quelle Stuttgarter Zeitung vom 20. Januar 2008 www.stuttgarter-zeitung.de

Weitere Informationen unter
http://www.kunst.wuerth.com/
und

Kunst in der Region Heilbronn-Franken