Mit einer Quote von 3% liegt die Schwäbisch Haller Agentur für Arbeit zusammen mit Ravensburg landesweit auf Platz 1 und deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 4,3 Prozent.
Der saisonübliche Anstieg der Arbeitslosigkeit im Dezember ist ausgeblieben. Nach Angaben der drei Arbeitsagenturen in der Region liegen die Gründe in der anhaltend guten Konjunktur und der verbesserten Betreuung der Arbeitslosen. Vor allem bei den Langzeitarbeitslosen und älteren Arbeitslosen über 55 sei ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen, hieß es. Im Stadt- und Landkreis Heilbronn stagnierte die Quote bei 4,8 Prozent. Im Main-Tauber-Kreis blieb sie ebenfalls unverändert bei 4 Prozent. Der Kreis Schwäbisch Hall verzeichnetet binnen eines Jahres einen Rückgang der Arbeitslosen um 30 Prozent und schloss Ende des Jahres mit einer Quote von 3 %. Im Hohenlohekreis ging die Quote auf 2,9 Prozent zurück. Damit liegt die Schwäbisch Haller Agentur für Arbeit zusammen mit Ravensburg landesweit auf Platz 1 und deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 4,3 Prozent.
Agentur für Arbeit Heilbronn –
Stadt- und Landkreis Heilbronn
Mehr Arbeitslose – weniger Stellen Arbeitslosenquote jetzt bei 5,0 Prozent
Auf dem Arbeitsmarkt im Heilbronner Agenturbezirk zeigten die jahreszeitlich bedingten Einflüsse ihre Auswirkungen. Kündigungen zum Quartalsende und das Auslaufen befristeter Arbeitsverträge zum Jahresende ließen die Arbeitslosigkeit steigen. Da der Winter bisher ausgefallen ist, spielte die Witterung noch keine Rolle.
Im Januar waren bei der Agentur für Arbeit Heilbronn 11.911 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Das waren 5,9 Prozent mehr als im Dezember, aber 15,0 Prozent oder 2.366 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,2 Prozentpunkte auf 5,0 Prozent bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen. Vor Jahresfrist lag sie noch bei 6,1 Prozent. Im Laufe des Monats haben sich 3.177 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet. Im gleichen Zeitraum konnten aber auch 2.529 konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden.
Von den Arbeitgebern wurden im Monatsverlauf 1.058 neue Arbeitsplätze angeboten, 69 oder 7,0 Prozent weniger als im Dezember. Der Bestand an freien Arbeitsplätzen ist sowohl im Vergleich zum Vormonat als auch zum Vorjahr auf 4.129 Stellen leicht gesunken.
Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim –
Main-Tauber-Kreis
Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar
Die Jahreszeit bringt es mit sich: Die Arbeitslosenquote-bezogen auf alle Erwerbspersonen ist im Januar 2008 auf 4,6 Prozent gestiegen.
Für Stefan Beil, Leiter der Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim, ist dies jedoch keine beunruhigende Entwicklung. „Ein Anstieg der Quote ist zu Jahresbeginn üblich.
Diese Entwicklung hat saisonale und witterungsbedingte Gründe. Auch die Beendigung sowohl befristeter und unbefristeter Beschäftigungsverhältnisse als auch der Rückgang der Einstellungen zum Jahresende tragen dazu bei, dass die Quote im ersten Monat des Jahres steigt.“
Zum Stichtag waren insgesamt 6.808 Arbeitslose registriert, im Neckar-Odenwald-Kreis 3.639 und im Main-Tauber-Kreis 3169. Damit stieg im Agenturbezirk Tauberbischofsheim die Quote im Januar moderat um 0,4 Prozentpunkte auf nun 4,6 Prozent an. Im Januar 2007 lag die Quote noch bei 5,9%.
Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, vielmehr gibt es auf dem Arbeitsmarkt Bewegung.
Im Januar meldeten sich 1966 Personen neu oder erneut arbeitslos, das waren 142 oder 7% weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 1297 Personen ihre Arbeitslosigkeit.
Stellenangebote
623 neue Stellenangebote wurden den Arbeitsvermittlern der Agentur im Januar gemeldet, 51 Stellenangebote weniger als im Dezember. Doch im Vergleich zum Vorjahreswert bedeutet dies dennoch eine Erhöhung um knapp 30% an neu gemeldeten Stellen. 673 Stellenaufträge konnten erledigt werden, so dass am Ende des Januars 1.306 ungeförderte Stellenangebote insgesamt registriert waren.
„ Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Bezirk Tauberbischofsheim mit den beiden Kreisen Neckar-Odenwald und Main-Tauber ist trotz der leichten Zunahme der Arbeitslosenzahl nach wie vor günstig,“ so Stefan Beil. Und weiter führt er aus: “Bildung und Weiterbildung sind jedoch wichtige Faktoren, damit Arbeitslosigkeit gar nicht erst eintritt. So fördert die Agentur durch das Sonderprogramm WeGebAU Betriebe, die ihre Anlernkräfte durch Qualifizierung effektiver einsetzen und an den Betrieb binden wollen. Dies ist eine Möglichkeit, dem Fachkräftebedarf Rechnung zu tragen.“
Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall –
Hohenlohekreis und Landkreis Schwäbisch Hall
Anstieg der Arbeitslosigkeit zum Jahresbeginn ist üblich:
Arbeitslosenquote jetzt bei 3,4
Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Haller Arbeitsagentur (Landkreis Schwäbisch Hall und Hohenlohekreis) ist im Januar – wie zu Jahresbeginn üblich – im Vergleich zum Dezember angestiegen. Im langfristigen Vergleich zum Januar 2007 sind jedoch 2.055 Menschen weniger arbeitslos. Zum Stichtag waren 5.470 Arbeitslose registriert.
Die Arbeitslosenquote, also der Anteil der Arbeitslosen an allen zivilen Erwerbspersonen, liegt bei 3,4 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote noch bei 4,8 Prozent. Landesweit liegt Schwäbisch Hall hinter Ravensburg (3,2) auf Platz 2 und deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 4,6.
Ein Blick auf die Zu- und Abgangsdaten zeigt die große Bewegung auf dem Arbeitsmarkt. 2104 Menschen haben sich neu arbeitslos gemeldet und 1355 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden.
Die Konjunktur brummt und das drückt sich in der Zahl der angebotenen Stellen aus. 3845 Stellenangebote sind zum Stichtag im Januar im Bestand und allein im Januar haben Arbeitgeber 1387 Stellenangebote aufgegeben.
Der Arbeitsmarkt im Landkreis Schwäbisch Hall
Im Landkreis Schwäbisch Hall wurden im Januar 3466 Arbeitslose gezählt. Das sind 1.433 weniger als vor einem Jahr. 1385 Menschen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos und 931 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Die Arbeitslosenquote liegt somit bei 3,5 Prozent.
Arbeitgeber haben 926 Stellen im Januar gemeldet. Der Bestand an Stellenangeboten lag zum Stichtag bei 2.922.
Der Arbeitsmarkt im Hohenlohekreis
Im Landkreis Hohenlohe wurden im Januar 2.004 Arbeitslose gezählt. Das sind 622 Menschen - also knapp ein Viertel - weniger als vor einem Jahr. 719 Menschen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos und 424 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Die Arbeitslosenquote liegt somit bei 3,4 Prozent, vor einem Jahr hatte sie noch 4,5 Prozent betragen.
Arbeitgeber haben 461 Stellenangebote im Januar aufgegeben. Der Bestand an Stellenangeboten lag zum Stichtag bei 923.
Die Hartz IV Eckwerte
Seit Einführung des SGB II im Januar 2005 werden nicht mehr alle Arbeitslose von den Arbeitsagenturen betreut. Die Arbeitsagenturen und Landkreise haben so genannte ARGEn gegründet. Die ARGEn betreuen Arbeitslose, die Arbeitslosengeld II beziehen.
Arbeitslosengeld II ist die Geldleistung, die die Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe seit Januar 2005 ersetzt.
Bei der ARGE SoziAL im Landkreis Schwäbisch Hall waren zum Stichtag 1747 Arbeitslose registriert. Die Arbeitsagentur betreute im Haller Landkreis 1719 Arbeitslose.
Von den 2.004 Arbeitslosen im Hohenlohekreis wurden 933 von der ARGE im Hohenlohekreis betreut. Bei der Geschäftsstelle der Arbeitsagentur im Hohenlohekreis waren zum Stichtag im Januar 1071 Arbeitslose registriert.
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