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Unternehmen setzt jetzt neue Maßstäbe
     
 
 

7.2.08

 

Gleich zwei Premieren gibt es in diesem Jahr bei der alfi GmbH. Die Produktpalette des Bestenheider Unternehmens wird um einen Kaffeevollautomaten der Premiumklasse erweitert. Außerdem hat man eine Isolierkannen-Serie kreiert, die als vollwertiges alfi-Produkt samt der damit verbunden Qualitätsmerkmale im mittleren Preissegment angesiedelt ist. Beide Neuerungen sind das Ergebnis der 2006 gestarteten "Optimierung der Eigenfertigung". Wie die Geschäftsführer Hubert Sauter und Bernhard Mittelmann im Gespräch mit den FN erklärten, will man der Öffentlichkeit die Neuheiten ab morgen auf der Konsumgütermesse "Ambiente" in Frankfurt am Main präsentieren.

Der Geschmack und die Wünsche des Publikums sind die Leitlinien, nach denen das Unternehmen alfi sein Angebot ausrichten will und muss, um erfolgreich zu sein, wie die Geschäftsführer betonten. Dies gelte auch für den Bereich Kaffee mit den immer beliebter werdenden Vollautomaten. Mittelmann: "Wir stehen für Kaffee, auf diesem Gebiet sind wir die Experten. Der Kaffee hat sich weiterentwickelt, und wir entwickeln uns mit." Entsprechend werde man künftig dem "Feind", sprich den Kaffeevollautomatenherstellern, "nicht nur ins Auge schauen", sondern in dieser Sparte selbst aktiv werden. Konkret heiße das, es wird von alfi einen eigenen Premium-Vollautomaten geben.

Für dieses Segment habe man sich entschieden, so Mittelmann weiter, weil sich das Angebot in den oberen Preislagen gegenwärtig am schnellsten entwickle. Die neue Design-Maschine aus dem Hause alfi trägt den Namen "alfino". Ab September soll der Automat, der innerhalb des Konzerns in Deutschland hergestellt wird, zum Preis von 1690 Euro bei den Händlern zu haben sein.

Während es das "gute Stück" zunächst nur in der Trendfarbe Hochglanz-Weiß geben wird, sollen im nächsten Jahr weitere Gehäusefarben folgen. Sauter und Mittelmann versicherten im Gespräch, dass alfi mit dem Automaten hinsichtlich der einfachen Bedienung, der Anwendungsvielfalt, der Zuverlässigkeit und der Langlebigkeit neue Maßstäbe setzen werde.

Doch damit nicht genug. Die alfi-Designer haben passend zum hauseigenen Kaffeevollautomaten sowie zu Maschinen anderer Hersteller auch eine Isolierkanne entworfen. In diese werden je nach Automatentyp bis zu fünf beziehungsweise acht Tassen Kaffee, Cappuccino oder Latte macchiato hineinpassen.

Für diese "flüssigen Leckereien" vorgesehen sind auch die beiden neuen Isolierkannen, die ab April an die Händler ausgeliefert werden und zwischen 40 und 60 Euro kosten sollen. Damit stößt man auf ein Gebiet vor, das bislang eher von Produzenten aus Fremdländern beschickt worden ist. Das Ziel bei alfi sei, so Sauter, im Isolier-Bereich alle Sparten abzudecken: "Wir sehen und als kompetenten Vollanbieter."

Das neue Kannen-Modell "Senso" gibt es in drei, das Modell "Gusto" in zwei Größen. Beide verfügen nach der Beschreibung der Geschäftsführer über eine besonders dicke Chromauflage gegen Beschädigungen der Oberfläche, über ein optimiertes Ausgießverhalten, einen ansatzlosen Deckel und einen gut in der Hand liegenden Griff. "Die Revolution dabei ist", so Hubert Sauter, dass man im Hause alfi mit dieser eigengefertigten Kannen-Serie unter dem Label "Made in Germany" in ein neues, das mittlere Preissegment, aufbreche.

Denn, ergänzte Bernhard Mittelmann, bei den bislang zu diesen Preisen in Deutschland verkauften Kannen handele es sich in der Hauptsache um günstige No-Name-Produkte. Auch angesichts der jüngst in die Kritik geratenen Billigwaren aus Fernost sei der Endverbraucher für solche Themen sensibilisiert. Deshalb sei bei den Händlern das Interesse an Markenprodukten in dieser Preislage groß. Das gelte auch für die Vertragspartner von alfi. Mittelmann: "Mit einem attraktiven Angebot und dem Label ,Made in Germany' punktet man auch international." Um die Kannen als vollwertige alfi-Produkte zu einem für viele Kunden attraktiven Preis auf den Markt bringen zu können, habe man sich selbst verschiedene Beschränkungen auferlegt, bekannten die Geschäftsführer. So sei etwa die Modellvielfalt etwas eingeschränkt und eine industrielle Fertigungslinie konzipiert worden. Außerdem will man die Lagerbestände so gering wie möglich halten.

Quelle Fränkische Nachrichten von Susanne Krammer vom 7. Februar 2008 www.fnweb.de

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