Das Alpinzentrum der DAV-Sektion Heilbronn wird Regionales Leistungszentrum für Baden-Württemberg. Anlässlich der Einweihungsfeier des Alpinzentrums in der Lichtenberger Straße in Heilbronn wird am 23. Februar 2008 die entsprechende Urkunde des DAV-Landesverbandes vom Präsidenten Roland Stierle ausgehändigt.
Die Ernennung ist Teil der Veranstaltung mit Hans Kammerlander, der ab 20 Uhr seine aktuelle Multimediaschau in der Kletterarena im Block E präsentiert. Zuvor gibt es von 18 bis 20 Uhr ein Schnupperklettern für Jedermann.
„Mit der Ernennung zum Regionalzentrum dienen wir dem Landeskader und den regionalen Kadern als Trainingsstützpunkt. Ziel ist es, für die Spitzenathleten optimale Trainingsbedingungen zu schaffen“, kommentiert Ingo Nicolay, Vorsitzender der DAV-Sektion Heilbronn, die Auszeichnung. Momentan gibt es für Baden-Württemberg ein Regionales Leistungszentrum (RLZ) in Konstanz/Radolfzell. Neben Heilbronn sind zwei weitere geplant. Zentral gibt es in Stuttgart das Landesleistungszentrum (LLZ), das von den Sektionen Schwaben und Stuttgart gemeinsam betrieben wird. Die DAV-Landesjugendkader umfassen derzeit, verteilt über ganz Baden-Württemberg, 30 Personen.
„Die Förderung unserer Jugend im Breiten- wie im Spitzensport ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft jeder Sektion“ , betont Ingo Nicolay. Die DAV-Sektion Heilbronn. hat deshalb mit der Sektion Konstanz/Radolfzell eine Kooperation zur Förderung ihrer Leistungssportler abgeschlossen. Im ersten Schritt können die „Kadermitglieder“ des LLZ und der RLZ die Klettermöglichkeiten beim jeweiligen Kooperationspartner nutzen. Erstmalig wurde damit ein „Gegenrecht“ zwischen Leistungszentren geschaffen. „Dies ist ein wichtiger Schritt, die gezielte Förderung unserer Nachwuchstalente durch erweiterte und flexiblere Trainingsmöglichkeiten kontinuierlich zu verbessern.“ begrüßt DAV-Landesverbandspräsident Roland Stierle diese Partnerschaft.
Mit einer Art „Einkaufs-Genossenschaft’ für die Kletterhallen verstärken die beiden Sektionen Heilbronn und Konstanz/Radolfzell zusätzlich ihre Zusammenarbeit. Ingo Nicolay: „Damit wollen wir bei der Beschaffung zum Beispiel von Matten im Boulderbereich Einkaufsvolumen bündeln und Geld sparen."
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