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Konjunktur mit ruhigerer Gangart

     
 
 

25.2.08


 

Nachdem die Handwerkskonjunktur im Laufe des Jahres 2007 eine beachtliche Dynamik entfaltet hatte, hat sie zum Jahresende hin eine ruhigere Gangart eingeschlagen.

Die Handwerksbetriebe beurteilten am Jahresende ihre zukünftige Geschäftslage besser als ihre aktuelle. Der Konjunkturindikator ist spürbar abgesackt, liegt aber immer noch deutlich über dem Durchschnittswert der Handwerksbetriebe in Baden-Württemberg.

Per Saldo herrschte im Handwerk der Region Heilbronn-Franken zum Jahreswechsel weiterhin eine positive Grundstimmung. Dennoch gab am Jahresende jeder fünfte Handwerksbetrieb seiner aktuellen Geschäftslage eine schlechte Note. Die Handwerker des Gewerblichen Bedarfs waren mit ihrer Geschäftslage im vierten Quartal 2007 im Großen und Ganzen zufrieden. Gleichwohl musste auch der Spitzenreiter Federn lassen.

Insgesamt hat sich das Konjunkturklima im Handwerk insgesamt gegenüber dem Vorjahresquartal abgekühlt. So hält sich der Konjunkturindikator des Bauhauptgewerbes nur knapp über der Nulllinie. Der Indikatorwert des Dienstleistungshandwerks rutscht gar ins Minus. Die Geschäftslage im Gesundheitshandwerk behauptet sich auf dem Stand des Vorjahres. Das Gesundheitshandwerk steht insgesamt besser da, als der Kammerdurchschnitt. Als einziger Bereich schafft das Nahrungsmittelhandwerk einen Sprung nach vor.

Die Betriebe des Nahrungsmittelhandwerks beurteilen sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen weitaus positiver als im vergangenen Jahr. Dagegen sind die Kfz-Handwerksbetriebe weniger zufrieden als im Vorjahr. Damals sorgte die anstehende Mehrwertsteuererhöhung für viel Kundschaft.

2007 hat sich die Geschäftslage dann stark beruhigt. Immerhin sind die Kfz-Betriebe für die kommenden Wochen etwas zuversichtlicher. Zu den guten Werten des Vorjahres ist es allerdings noch ein weiter Weg. „Steuererhöhungen Anfang 2007 sowie gestiegene Energie- und Lebensmittelpreise hemmten im vergangenen Jahr den privaten Konsum. Ankündigungen über weiter steigende Beiträge und Steuern verunsichern sowohl Verbraucher als auch Unternehmer. Da ist es wenig verwunderlich, dass die Stimmung in unseren Betrieben etwas gedämpfter ist“, erklärt Handwerkskammerpräsident Ulrich Bopp. Für die Politik müsse dies eine Warnung sein, 2008 in ihren Reformbestrebungen nicht nachzulassen.

Download Konjunkturbericht
4. Quartal 2007 der Handwerkskammer Heilbronn-Franken (.pdf)

 


 
         
         
 
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