Die Förch-Gruppe ist weiter auf Wachstumskurs – in Sachen Umsatz und auch in der geographischen Ausdehnung. Nachdem das Neuenstadter Handelshaus im vergangenen Jahr Tochtergesellschaften in Belgien, Luxemburg, Spanien und Portugal gegründet hatte, soll in diesem Jahr eine Förch-Gesellschaft in Rumänien hinzukommen.
Das kündigte Geschäftsführer Reinhold Kuhn an. 2009 sollen weitere Gesellschaften in Osteuropa und in Asien gegründet werden – seit 2006 ist der dritte große Direktvertreiber von Befestigungsmaterial der Region mit einer Vertriebsgesellschaft in China vertreten.
Im vergangenen Jahr hat die Förch-Gruppe ihren Umsatz um 14 Prozent auf 185 Millionen Euro gesteigert. In 18 Ländern ist die Firma mittlerweile direkt am Markt vertreten, weitere Länder werden über Vertriebspartner mit Förch-Produkten versorgt. Im laufenden Jahr soll der Umsatz erneut zweistellig gesteigert werden – als Ziel vorgenommen haben sich die Neuenstadter die Marke von 205 Millionen Euro, wie Kuhn am Rande der Einweihung des Logistikzentrums erklärte.
In Deutschland rechnet Förch im laufenden Jahr mit einem Umsatz von 117,5 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter ist inzwischen auf 1700 gestiegen, 1050 davon arbeiten im Außendienst. Am Stammsitz in Neuenstadt-Kochertürn beschäftigt Förch 350 Mitarbeiter.
Wie berichtet hat das Handelsunternehmen im vergangenen Jahr 13 Millionen Euro in die Modernisierung des Kommissionierlagers investiert. Firmengründer Theo Förch kündigte eine weitere Investition in die Kochertürner Logistik an, von wo aus aktuell 14 Länder direkt mit Förch-Ware beliefert werden.
Der nächste Investitionsschritt umfasst die Erweiterung des Palettenlagers. Der Baustart werde aber voraussichtlich erst im kommenden Jahr erfolgen.
Quelle Heilbronner Stimme vom 28. Februar 2008 von Manfred Stockburger www.stimme.de
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