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Es lebe die Neugier
     
 
 

3.3.08


 

Beim Wettbewerb „Jugend forscht“ wurden jetzt die Preise vergeben. Die Schüler gingen mit innovativen Ideen ins Rennen.

 „Wenn Fremdsprachen nicht gebraucht werden, verlernt man sie, das fanden wir schade“, erzählt Carolin Klappenecker wie es zum Sprachgruppentag für die Auszubildenden bei Audi in Neckarsulm kam. „Daraus entstand unser Fremdsprachenprojekt“, sagt die angehende Kauffrau für Bürokommunikation. „Es geht nicht nur um die Vokabeln“, beschreibt Giuseppe Polisi die Intention für das Projekt. Es soll mit dazu beitragen, die Azubis auch optimal auf Auslandsaufenthalte vorzubereiten. Das entwickelte Konzept macht´ s möglich, spielerisch zu lernen. Ein etwas anderes „Mensch ärgere dich nicht“ haben die Wettbewerbsteilnehmer entwickelt. „Beim Spielen lernt man das Land, die Kultur, Sitten und Sehenswürdigkeiten kennen“, erklärt Stefanie Hasenfratz. Die italienischen, französischen und spanischen Vokabeln auffrischen, bereitet mit dem Memory der Auszubildenden Spaß.

Hundesprache

Bei Alice, Rebecca und Lucia dreht sich alles um den Hund. Die Schülerinnen der deutschen Schule in Mailand wollten wissen, ob die Hundesprache wirklich universell ist. Sie führten vier Wochen lang Verhaltensprotokolle. „Wir untersuchten drei Verhaltenssituationen“, erzählt Rebecca. Die Schülerinnen notierten ihre Beobachtungen, wenn sich die Vierbeiner aggressiv zeigten, um Futter bettelten und spielten. „Die Hundesprache ist individuell und wird vom Besitzer geprägt“, wissen sie nun. Auch die Rasse und Zucht spiele eine Rolle. Henrik Rösch hat Salzkrebschen gezüchtet. „Ich habe ihre Populationsentwicklung in Abhängigkeit verschiedener Faktoren verfolgt“, erzählt der Zehnjährige. Er nimmt zum ersten Mal am Wettbewerb teil. „Dass ich gleich gewonnen habe, hat mich sehr gefreut“, sagt er.

Wettbewerbsneulinge sind auch Saskia Mayer und Kim Bartelmann. Die Schülerinnen haben sich mit der Errichtung einer Dauerforschungsstation auf dem Mond zur Energiegewinnung beschäftigt. Die Ausarbeitung hat Saskia Spaß gemacht. „Das Modell war die meiste Arbeit“, sagt Kim. „Am Wettbewerb teilzunehmen, ist eine Herausforderung, an der man wächst“, meint sie.

Patent angemeldet

Das Ziel der Forschungsarbeit von Gregor Brandstetter ist die Entwicklung eines eigenen Verbrennungsmotors, der insbesondere in kleinsten Größen gebaut werden kann. Der 13-Jährige hat seinen Diabolo-Achsen-Motor zum Patent angemeldet. Eine Firma sucht er noch. „Die Besucher finden´ s gut und halten es für notwendig“, freut sich Max Weber über das Interesse an dem entwickelten Signalgeber. „Die Sirene gibt einen Impulston ab, der weithin zu hören ist“, erklärt Louis Wolf die Entwicklung, mit der gestürzte und verletzte Radfahrer ihr Leben retten können.

Quelle Heilbronner Stimme vom 3. März 2008 von Claudia Burkert- Ankenbrand

Weitere Informationen unter

Ausbildung und Forschung in der Region Heilbronn-Franken
 
         
         
 
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