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(v.l.n.r.:): wmt-Geschäftsführer Ralf Lauterwasser, die Studierenden Matthias Zeyher, Svetlana Ruppel, Carolin Högerle und Martin Lang, Professor Dr. Joachim Link von der Reinhold-Würth-Hochschule und wmt-Projektleiter David Hüttner.

Studierende der Reinhold-Würth-Hochschule Künzelsau haben sich mit der Vermarktung des Wirtschaftsstandortes Main-Tauber-Kreis befasst und das Ergebnis nun vorgestellt
     
 
 

3.3.08


 
Die Attraktivität des Standortes steigern

Mit der Vermarktung des Wirtschaftsstandortes Main-Tauber-Kreis haben sich vier Studierende der Betriebswirtschaft an der Reinhold-Würth-Hochschule in Künzelsau in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Main-Tauber GmbH (wmt) befasst. Das Ergebnis stellten sie nun der wmt im Beisein ihres Vorsitzenden, Landrat Reinhard Frank, vor. Die Studie wurde unter Betreuung von Professor Dr. Joachim Link im vergangenen Semester erarbeitet. Ziel war es, eine vergleichende Analyse („Benchmarking“) mit anderen Wirtschaftsförderungseinrichtungen zu erstellen und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sich der Kreis bei den gegebenen Rahmenbedingungen positionieren kann und welche Schwerpunkte gesetzt werden sollten.

Im Rahmen der Untersuchung wurden zwei Schwerpunktthemen herausgearbeitet. Einerseits solle, so das Ergebnis der Studie, versucht werden, die Unternehmen der Region als attraktive Arbeitgeber herauszustellen, das Profil der Region in Verbindung mit den ansässigen Unternehmen zu schärfen und die Ansprache von Fach- und Führungskräften auszubauen, damit diese in der Region bleiben bzw. für diese gewonnen werden können. Andererseits biete die bereits jetzt vorhandene Top-Platzierung im Bereich Familienfreundlichkeit – laut einer Studie gehört der Main-Tauber-Kreis zu den „Top Zwölf“ der familienfreundlichsten Kreise in Deutschland – eine gute Basis, um für Familien mit zwei gut ausgebildeten Ehepartnern attraktiv zu sein. Es wurde vorgeschlagen, zusätzliche Konzepte für Betreuungsangebote von Kindern zu entwickeln und damit die Basis für die Berufstätigkeit beider Ehepartner als Beitrag zur Sicherung des zukünftigen Fachkräftebedarfs in der Region zu schaffen.

„Wir sind sehr dankbar für die fundierten Ergebnisse der Studie“, sagt wmt-Geschäftsführer Ralf Lauterwasser, „es gibt einige interessante Überscheidungen mit Maßnahmen, die wir bereits bearbeiten“. Auch die dargestellten Projektansätze böten Potenzial und würden nun auf ihre Umsetzung hin geprüft. Lauterwasser danke ausdrücklich für die geleistete Arbeit und informierte, dass die Zusammenarbeit mit der Hochschule auch künftig fortgesetzt werden solle.

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