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Die Wolf AG neu gebaut
     
 
 

5.3.08

 

Aus drei Firmen besteht die Wolf AG – und jetzt sind sie erstmals alle unter einem Dach vereint: Im Industriegebiet von Brackenheim-Hausen ist der Neubau feierlich eingeweiht worden. Auf 1500 Quadratmetern sind nun die Wolf Maschinenbau AG, die Wolf Industrievertretung sowie der Metallbearbeiter Kewo GmbH untergebracht. Mehr als 30 Beschäftigte arbeiten bei den drei Firmen.

„Was lange währt, wird endlich gut“, meinte Aufsichtsratsvorsitzender Gerhard Bernecker. Und darunter seien sowohl die Zeitverzögerungen während der Umlegung zu verstehen – Seniorchef Adolf Wolf brachte ein eigenes Grundstück mit ein – als auch die Freude über das neue Gebäude. Bislang hätten die drei Unternehmen in verschiedenen Brackenheimer Stadtteilen unter beengten Verhältnissen gearbeitet, sagte Bernecker. „Das gehört nun der Vergangenheit an.“

Vorstand Martin Wolf berichtete von guter Geschäftsentwicklung: In den vergangenen beiden Jahren sei der Umsatz jeweils zweistellig gestiegen – „und wir werden in diesem Jahr so weiterwachsen“. Probleme bereite lediglich, weitere Mitarbeiter zu finden. „Es ist eben oft so, dass man in der Fachbranche bekannter ist als in der Region.“ Händeringend würden derzeit Fachkräfte gesucht.

Wichtig sei dem Unternehmen die hohe Fertigungstiefe, die durch die Tochtergesellschaft KHB gewährleistet werde. Seit 2005 gehört auch die Howotec aus Neuried bei Offenburg zum Unternehmen – sie stellt die Rahmenkonstruktionen für die Maschinen her. „Solch eine Struktur ist selten im Maschinenbau“, sagte Wolf.

1991 gegründet Das 1991 gegründete Brackenheimer Unternehmen, seit 2002 eine Aktiengesellschaft, stellt Rundschalttische und Lineartaktmaschinen her – Anlagen, die beim Drehen und Fräsen von Teilen benötigt werden, die in Serienfertigung bearbeitet werden.

Wolf hat sich dabei auf kleine Stücke in Groß- und Mittelserienfertigung spezialisiert, bis hinab in den Millimeterbereich: Zu den Kunden zählen die Luft- und Raumfahrtindustrie, die Elektro- und die Möbelbranche, Autozulieferer sowie Bauteile- und Befestigungstechnik-Hersteller. „Dadurch sind wir breit aufgestellt und nicht so krisenanfällig“, sagt Vorstandschef Martin Wolf. Selbst Maschinen für einen Hersteller von Piercings seien bereits produziert worden.

Quelle Heilbronner Stimme vom 5. März 2008 von Heiko Fritze www.stimme.de

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