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Kindergarten-Ranking:
Spitzenplatz für Heilbronn

     
 
 

18.3.08

 

"Kennen Sie die Gnade des richtigen Wohnorts? Wer in Heilbronn lebt, dem wird sie zuteil..." So beginnt ein Bericht über ein bundesweites Ranking der Kindergartengebühren in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift "Eltern": Heilbronn belegt hier in allen sechs untersuchten Kategorien den Spitzenplatz, denn Heilbronn ist weiterhin die einzige Großstadt Deutschlands, in der der Kindergartenbesuch für alle 3- bis 6-Jährigen kostenlos ist. Die heute vorgestellte Studie der Familienzeitschrift und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft brachte Heilbronn ein außergewöhnliches Medieninteresse ein.

"Mit der Entscheidung für den kostenfreien Kindergarten verfügen wir über ein bundesweites Alleinstellungsmerkmal", freut sich Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, für den das Thema Familienfreundlichkeit oberste Priorität hat. Wichtig ist dem OB, dass die Kostenfreiheit in Heilbronn nicht auf Kosten der Qualität geht:

Im vergangenen Jahr hat der Gemeinderat eine Qualitätsoffensive beschlossen, mit der unter anderem 90 neue Stellen für Erzieherinnen und Erzieher geschaffen werden. Auch durch den Ausbau der Kleinkindbetreuung, der Ganztagesbetreuung an Kindergärten und Schulen und mit innovativen Projekten wie dem jüngst beschlossenen Kinder- und Familienzentrum (Early-Exellence-Center) setzt Heilbronn auf die Nachwuchsförderung.

Die neue Studie untersucht die Kindergartengebühren in den 100 größten Städten Deutschlands. Unterschieden werden insgesamt sechs Modellfamilien mit unterschiedlichem Einkommen und unterschiedlicher Kinderzahl. Zusammenfassend heißt es: "Als einsamer Sieger in jeder der sechs möglichen Konstellationen des Rankings geht Heilbronn hervor: Die finanzielle Belastung für Eltern reduziert sich hier auf null Euro, da die Stadt seit dem 1. Januar 2008 komplett auf Eltern-Beiträge verzichtet."

24 weitere der untersuchten Kommunen gewährten Gebührenfreiheit zumindest im letzten Kindergartenjahr. Andernorts müssten Eltern tief in den Geldbeutel greifen, so der Bericht: "In Nord- und Ostdeutschland sind die Einrichtungen für Geringverdiener oft kaum erschwinglich. Lübeck beispielsweise bittet Eltern mit geringem Familieneinkommen mit 1.692 Euro pro Jahr für ein Kind zur Kasse. Das heißt: Diese Eltern müssen für den Kindergarten bis zu 7 Prozent ihres Jahreseinkommens ausgeben. Von Beziehern hoher Einkommen verlangt Minden die höchsten Beiträge: Wer zwei Kinder im Kindergarten hat, muss hier 3.888 Euro berappen."

 
         
         
 
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Überblick
Etappe 1:
Talheim - Bad Wimpfen
Etappe 2:
Bad Wimpfen - Buchen
Etappe 3:
Buchen - Wertheim
Etappe 4:
Talheim - Bad Wimpfen
Etappe 5:
Bad Mergentheim - Öhringen
Etappe 6:
Öhringen - Talheim