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Allen Unkenrufen zum Trotz fahren die regionalen Unternehmen zuversichtlich zur Hannover Messe. „Der Trend ist stabil“, sagte der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Helmut Kessler bei der Vorstellung des diesjährigen Messeprogramms. „Der Konjunkturhimmel ist nach wie vor blau. Wir können von einem ordentlichen Messeverlauf ausgehen.“
Obwohl diesmal drei Leitmessen fehlen, die nur alle zwei Jahre stattfinden, ist die Nachfrage gestiegen, berichtete Messe-Pressereferentin Katja Havemeister: Im vergleichbaren Jahr 2006 waren es 4900 Aussteller auf 149.000 Quadratmeter Fläche – in diesem Jahr belegen 5045 Aussteller 168.000 Quadratmeter. Die Messe findet diesmal vom 21. bis 25. April statt.
Heilbronn-Franken ist dabei gut vertreten: 50 Unternehmen und Institutionen stellen diesmal aus, was allerdings einen Teilnehmer weniger bedeutet als 2006. Dennoch ist Kessler damit zufrieden: Viele Unternehmen hätten prall gefüllte Auftragsbücher und seien daher schon aus Kapazitätsgründen mit einem Messeauftritt zurückhaltender.
Am Gemeinschaftsstand der Kammer sind diesmal zwölf Unternehmen vertreten, eines weniger als im Vorjahr. Die Gesamtfläche ist mit mehr als 400 Quadratmetern dennoch gleich geblieben, sagte Kessler: „Wir beobachten einen Trend zu größeren Ständen, der Schnitt liegt jetzt bei 20 Quadratmetern pro Unternehmen.“ Vier Firmen sind diesmal dabei, die im Vorjahr nicht vertreten waren: Emka Schmiertechnik aus Bretzfeld, Techlay Electronics aus Heilbronn, Drölle aus Schwäbisch Hall und Weihbrecht aus Wolpertshausen. „Die Akquisition war diesmal wieder relativ einfach“, sagte Kessler.
Seit 1980 ist die IHK Heilbronn-Franken bei der Hannover Messe dabei, zunächst mit einem eigenen Stand, mittlerweile zum 23. Mal gemeinsam mit Unternehmen. „Wir waren so ziemlich die ersten, die mit solch einem Projekt gestartet sind“, erinnerte sich Kessler. „Mittlerweile haben sich einige Kammern in Baden-Württemberg uns zum Vorbild genommen.“ Standsprecher ist in diesem Jahr Hermann Löbich von der Brackenheimer GFD mbH. „Wir haben durch dieses Angebot einen sehr reduzierten organisatorischen Aufwand“, lobte er.
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