Übersicht
 
 
 

 

"Wir gewinnen gegen Amerikaner"

     
 
 

19.4.08

 

In den vergangenen Monaten hat das Unternehmen mehrere lukrative Geschäftsabschlüsse verbucht: So gelang dem Ventilatoren- und Verdichterhersteller im Herbst der Ausbau des chinesischen Markts.
 
Das Unternehmen verkaufte ein Verdichterpaket, bestehend aus drei einstufigen und einem zweistufigen Verdichter, in das asiatische Land. Ningxia Coal, ein Tochterunternehmen der staatlichen Petrochina, orderte die Kompressoren für die Polypropylenherstellung - ein Kunststoff, der unter anderem im Maschinen- und Anlagenbau, in der Elektroindustrie sowie im Automobilbau stark nachgefragt wird. "Das ist zugleich das größte Projekt in der Geschichte von Fima Maschinenbau", betont der Geschäftsführer. Der Auftrag bringt dem Unternehmen einen Umsatz von rund fünf Millionen Dollar.

Obwohl der Ventilatorenspezialist eine Exportquote von rund 80 Prozent hat, bereitet dem heimischen Unternehmen der schwache Dollarkurs bislang noch keine Probleme. "Wir gewinnen bei Ausschreibungen auch gegen amerikanische Anbieter", berichtet Jakob. Fima Maschinenbau habe sich auf Nischen konzentriert. Hier sei man technisch gesehen mit an der Spitze; und dieses Know how würden die Auftraggeber auch bereit sein, zu bezahlen.
 
Derzeit laufen weitere Großprojekte: beispielsweise zwei Verdichter für BASF in Ludwigshafen, ein Bündel von zwölf Luftverdichtern für die Abwasserbehandlung in einer türkischen Kläranlage und ein Paket von vier technisch anspruchsvollen Großventilatoren für ein Stahlwerk in Abu Dhabi.
 
Neben der Technik muss auch der Service stimmen: Fällt ein Verdichter aus, ruht die ganze Produktion. Daher hat Fima das Büro für den chinesischen Markt in Shanghai personell aufgestockt. Neue Mitarbeiter kümmern sich um Verkauf und Service; sie sorgen dafür, dass es durch regelmäßige Wartung und Inspektionen zu keinen unerwünschten Ausfällen kommt.
 
Im letzten Jahr setzte das Unternehmen (160 Mitarbeiter) rund 22 Millionen Euro um. Für 2008 hofft der Geschäftsführer, dieses Ergebnis noch weiter verbessern zu können.
 
Die Entwicklung seit der Übernahme durch die Schwäbisch Haller Firmengruppe von Alexander und Karl Schaeff im Jahre 2003 liest sich wie eine Erfolgsgeschichte: Die Zahl der Mitarbeiter stieg um 60 Prozent, weitere sollen in diesem Jahr folgen. Durch die große Zahl an Aufträgen ist Fima Maschinenbau ständig auf der Suche nach neuen Kollegen: Neben Mechatronikern und Spezialisten für Mess-, Steuer und Regelungstechnik werden Techniker und Ingenieure benötigt. Parallel dazu sichert sich das Unternehmen seinen eigenen Nachwuchs durch ständige Aus- und Weiterbildung.
 
Auch intern hat sich einiges getan, erzählt Stephan Jakob: Dieter Weinmann kümmert sich als neuer kaufmännischer Leiter um das Finanzwesen und das Controlling. Parallel zu den personellen Erweiterungen wurde auch das Software-Warenwirtschaftssystem auf den neuesten technischen Stand gebracht.

Quelle Hohenloher Tagblatt vom 19. April 2008 www.suedwest-aktiv.de /Foto pv

FIMA Maschinenbau

Unternehmen der Region
 
         
         
 
Ich lebe und arbeite gern
in Heilbronn-Franken...
Heilbronn-Franken ist die bedeutendste Rotweinregion Deutschlands und die größte Weinbauregion in Württemberg.
Die in der Region vertretenen Anbaugebieten Baden, Württemberg und Franken arbeiten in der "Südschiene" als starke weinbaupolitische Kraft in Deutschland beispielhaft und erfolgreich zusammen. Der Wein trägt als Markenzeichen unseres Landes zum guten Image der Region bei. Er vermittelt in Verbindung mit der Landschaft und ihrer Kultur ein besonders positives Lebensgefühl. Wo Wein angebaut wird, da lebt man gerne.
Hermann Hohl, Präsident des Weinbauverbandes Württemberg
Weinbauverband
  Württemberg
"Ein funktionierendes Bankwesen ist elementare Grundlage für eine aufstrebende Wirtschaftsregion.
Die Banken und Sparkassen der Region Heilbronn-Franken bieten diese Basis. Die Bankstellendichte liegt über den Vergleichswerten des Landes und des Bundes. Dies ist ein Indiz dafür, dass die Banken in diesem Wirtschaftsraum ein interesantes Potenzial sehen – gleichzeitig spricht dies für einen ausgeprägten Wettbewerb."
Hans Hambücher, Vorsitzender des Vorstands der Kreissparkasse Heilbronn
Kreissparkasse Heilbronn