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Auch Schuler setzt auf Top-Logistik

     
 
 

16.6.08

 

Der renommierte Maschinenbauer ist der 500. Kanban-Kunde von Würth Industrie Service.

Das Kerngeschäft der Würth Industrie Service setzt sich aus zwei wesentlichen Punkten zusammen. Zum einen dem Handel mit Kleinteilen und Befestigungsmaterial zum anderen der kompletten logistischen Dienstleistung die die Abwicklung eben dieser Kleinteile bei den Kunden, Industrieunternehmen auf der ganzen Welt, beansprucht.
 
"Wir sehen uns als Systemanbieter, der den kompletten Service und das Material aus einer Hand anbietet" erklärt Rainer Bürkert, Geschäftsführer der Würth Industrie Service. "Kleinteile - oder C-Teile - haben aufgrund des geringeren Materialwertes oft eine untergeordnete Bedeutung bei den Unternehmen. Der Aufwand diese Teile zu beschaffen ist allerdings genauso groß wie bei den wichtigen Artikeln, so genannten A-Teilen. Mit unseren Systemen bilden wir den gesamten Beschaffungsprozess gleich mit ab."

"Kunden, die sich für ein Kanban-System entscheiden, gehen eine langfristige Bindung mit dem Lieferanten ein. Wir garantieren unseren Kunden deshalb höchste Produkt- und Prozessqualität" erläutert Eberhard Scheuber, Geschäftsführer für den Vertrieb der Würth Industrie Service.
 
So auch beim 500. Kanban-Kunden: Nach Bearbeitung des umfangreichen Datenmaterials wurde das Optimierungspotenzial im C-Teile-Management deutlich. Die Analyse für die Werke in Erfurt und Weingarten zeigte, dass zirka 13 000 C-Teile verwendet und auf unterschiedlichen Wegen bestellt wurden. "Unsere Aufgabe bestand darin, möglichst viele dieser Teile zu versorgen, und entsprechend der Art und des Bedarfes das optimale Versorgungssystem zu entwickeln" erklärt Roland Grimm, Key Account Manager für dieses Projekt.
 
Nach Analyse beider Standorte, an denen so genannte Pressenstraßen von der Größe eines Ein-Familienhauses gebaut werden, wurde die logistische Herausforderung im vollen Maße sichtbar. "Wegen der großen Wegstrecken zwischen den Fertigungsbereichen, mussten Monteure wegen einiger Schrauben oft mehr als 100 Meter laufen. Auch mangelte es an Übersicht und die Teileverfügbarkeit" beschreibt Roland Grimm die Ausgangslage.
 
Das Konzept der Würth Industrie Service, das sowohl eine Kanban-Versorgung als auch eine Online-Katalog-Anbindung für langsam drehende Artikel vorsah, erwies sich schnell als optimale Lösung.
 
Nach einer nur zweimonatigen Implementierungsphase werden im Werk Erfurt jetzt zirka 2500 Artikel über ein Kanban-System versorgt. Neben DIN- und Normteilen werden so hauptsächlich Elektrokleinteile, Verschraubungen und Kunststoffteile beschafft. An elf Lagerorten sind circa 5 500 Behälter im Umlauf. Auch im Werk Weingarten werden circa 1500 Artikel über ein Kanban-System versorgt. Zudem konnten die Gleichteile standardisiert und die Teilevielfalt verringert werden. Die Versorgung mit außergewöhnlichen Teilen wird über eine E-Commerce-Lösung gewährleistet.
 
Eine weitere Zusammenarbeit ist geplant. Gegen Jahresende startet ein Pilotprojekt zum Thema "Internationale Baustellenbelieferung". "Wir haben damit begonnen, das Optimierungspotenzial unseres C-Teile-Management auszuschöpfen. Durch die modularen Systeme von Würth können wir die Lösungen auch in anderen Werken anpassen. So lassen sich weitere Prozesskosten einsparen", ist Maurizio Magini, Leiter Produktionslogistik des Schuler-Konzerns, überzeugt.
 
Der 1839 von Luis Schuler in Göppingen gegründete Schuler-Konzern gehört zu den ältesten deutschen Industriebetrieben. Das Unternehmen gilt als Technologie- und Weltmarktführer in der Umformtechnik. Zu den wichtigsten Kunden gehören Automobilhersteller und -zulieferer sowie Unternehmen aus der Energie-, Elektro- und Hausgeräteindustrie. Weltweit ist das Unternehmen mit 5 500 Mitarbeitern in mehr als zwanzig Ländern vertreten.

Quelle Regio Business vom 6. Juni 2008 ibe / pm
www.suedwest-aktiv.de

Weitere Informationen zu Würth Industrie

http://www.wuerth-industrie.com

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