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Arbeitslosenzahlen weiter rückläufig

     
 
 

30.6.08

 

Weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit Die Arbeitslosenzahlen sind auch im Juni weiter zurückgegangen. Damit setzt sich die positive Lage am Arbeitsmarkt fort. Im Stadt- und Landkreis Heilbronn sank die Zahl der Arbeitslosen erstmals seit 16 Jahren unter 10.000. Die Quote ging um 0,2 Prozentpunkte auf 4,2 Prozent zurück. Auch bei Langzeitarbeitslosen oder älteren Menschen falle der Rückgang deutlich aus, hieß es. Im Main-Tauber-Kreis ist die Quote auf jetzt 3,8 Prozent gesunken. Die Kreise Schwäbisch Hall und Hohenlohe verzeichnen mit je 2,9 Prozent die niedrigste Quote in der Region. Die Arbeitskräftenachfrage sei unvermindert hoch.

Agentur für Arbeit Heilbronn –
Stadt- und Landkreis Heilbronn

Weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit Quote jetzt bei 4,2 Prozent

Zum ersten Mal seit 16 Jahren sank der Bestand an Arbeitslosen unter 10.000. Ende des Monats waren in der Agentur für Arbeit Heilbronn 9.849 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet, 450 weniger als im letzten Monat und 2.458 weniger als vor einem Jahr. Einen solch niedrigen Bestand an Arbeitslosen gab es zuletzt im Dezember 1992.

Die Arbeitslosenquote sank seit Mai 2008 um 0,2 Prozentpunkte auf 4,2 Prozent bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen. Betriebe und Verwaltungen haben im Juni 1.117 neue Arbeitsplätze angeboten. Ende des Monats waren im Agenturbezirk Heilbronn 4.542 Stellenangebote registriert.

„Der weitere deutliche Rückgang der Arbeitslosigkeit im Stadt- und Landkreis Heilbronn ist überaus erfreulich. Das anhaltende Wirtschaftswachstum bietet für immer mehr Menschen Perspektiven am Arbeitsmarkt“, kommentiert Martin Diepgen, Vorsitzender Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Heilbronn die aktuelle Entwicklung. „Alle Personengruppen konnten von der positiven Arbeitsmarktlage profitieren. Im Vorjahresvergleich fällt der Rückgang der Arbeitslosigkeit bei den Jüngeren unter 20 (minus 30,2 Prozent) besonders hoch aus. Auch bei den von Langzeitarbeitslosigkeit Betroffenen (minus 18,6 Prozent), bei den schwerbehinderten Menschen (minus 16,2 Prozent), und bei den 50-Jährigen und Älteren (minus 17,1 Prozent) fällt der Rückgang deutlich aus.“

„Vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftebedarfs werden Ausbildung und Weiterbildung immer wichtiger. Es kommt darauf an, die Potentiale der Jüngeren und auch die der Älteren voll und ganz aus zu schöpfen“, appelliert Martin Diepgen und empfiehlt den Firmen den Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur Heilbronn einzuschalten und sich über entsprechende Fördermöglichkeiten zu informieren und beraten zu lassen.

Arbeitsmarktbericht im Bezirk der
Agentur für Arbeit Heilbronn .pdf

Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim –
Main-Tauber-Kreis

Quote der Agentur Tauberbischofsheim jetzt bei 3,8 Prozent

Die Belebung am Arbeitsmarkt hat sich weiter fortgesetzt: Die Zahl der Arbeitslosen im Agenturbezirk mit seinen Landkreisen Neckar-Odenwald und Main-Tauber ist im Juni weiter gesunken.

Stefan Beil, Leiter der Arbeitsagentur, nennt die neuen Zahlen: “ 5.621 Männer und Frauen waren Ende Juni im gesamten Bezirk arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vormonat ist dies ein Rückgang um 275 Arbeitslose, zum Juni 2007 sogar um 1.345 oder 19,3%. Die Arbeitslosenquote- gemessen an allen zivilen Erwerbspersonen- hat sich erneut um 0,2 Prozentpunkte auf jetzt 3,8 Prozent verringert. Damit liegt Tauberbischofsheim noch unter der durchschnittlichen Quote von 3,9 Prozent in Baden-Württemberg.“

Regional gesehen verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen im letzten Monat im Main-Tauber-Kreis um 95 auf nun 2.630. Die Quote sank in der Hauptagentur Tauberbischofsheim und in der Geschäftstelle Wertheim um jeweils 0,2 Prozentpunkte, in Bad Mergentheim um 0,1 Prozentpunkte. Dies entspricht insgesamt einer Quote von 3,8 Prozent. Noch vor einem Jahr lag sie bei 4,7 Prozent.

Im Neckar-Odenwald-Kreis waren im Vergleich zum Mai 180 Personen weniger arbeitslos. Dies bedeutet einen Rückgang von 0,3 Prozentpunkten auf 3,9 Prozent. Ein Blick auf die Junizahlen des vergangenen Jahres zeigt auch hier die gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Damals lag die Quote in diesem Kreis noch bei 4,8 Prozent.

Der Bestand der Stellenangebote ist im Juni wieder gestiegen. Die Einstellungsbereitschaft der Betriebe und Verwaltungen zeigt sich weiter darin, dass 741 ungeförderte Stellenangebote der Agentur neu gemeldet wurden, während 727 Stellen erfolgreich abgeschlossen wurden.

Insgesamt liegen 1.617 ungeförderte Stellenangebote vor, das sind 31 mehr als noch im Monat davor und 155 mehr als noch im Juni des Vorjahres. Auf den Main-Tauber-Kreis entfallen 1062 Stellen und auf den Neckar-Odenwald-Kreis 555.

„ Die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen hält weiter an. Der Arbeitsmarkt bietet Chancen zum Wiedereinstieg auch für die Menschen, die schon länger arbeitslos sind. Die Stellenangebote sind jedoch zu einem hohen Anteil für qualifizierte Kräfte formuliert, deren Anforderungsprofil oftmals nicht den vorhandenen Kenntnissen der Arbeitssuchenden entspricht, weshalb die Bereitschaft zur Qualifizierung der Bewerber sowohl von Seiten der Arbeitslosen als auch von Seiten der Arbeitgeber unbedingt erforderlich ist. Die Agentur für Arbeit und die Arbeitsgemeinschaften unterstützen in diesem Qualifizierungsprozess mit geeigneten Förderinstrumenten und –mitteln, “ erläutert Agenturleiter Stefan Beil.

Arbeitsmarktbericht im Bezirk der
Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim .pdf

Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall –
Hohenlohekreis und Landkreis Schwäbisch Hall

Weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit

Arbeitslosenquote unter 3 Prozent - Stellenangebot auf hohem Niveau

Im Juni ist die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Haller Arbeitsagentur (Landkreis Schwäbisch Hall und Hohenlohekreis) im Vergleich zum Mai weiter zurück gegangen. Im langfristigen Vergleich ist der Rückgang noch deutlicher – im Juni 2007 waren 1184 Menschen, also ein Fünftel, mehr arbeitslos gemeldet. Zum Stichtag im Juni 2008 waren 4641 Arbeitslose registriert.

Die Arbeitslosenquote, also der Anteil der Arbeitslosen an allen zivilen Erwerbspersonen, liegt bei 2,9 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote noch bei 3,7 Prozent. Landesweit liegt Schwäbisch Hall hinter Ravensburg (2,5) auf Platz 2 und deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 3,9.

Ein Blick auf die Zu- und Abgangsdaten zeigt die große Bewegung auf dem Arbeitsmarkt. 1362 Menschen haben sich neu arbeitslos gemeldet und 1543 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Die Arbeitskräftenachfrage ist unvermindert hoch. 4392 Stellenangebote sind zum Stichtag im Juni im Bestand und allein in diesem Monat haben Arbeitgeber 1121 Stellenangebote aufgegeben.

Bei der Berufsberatung der Haller Arbeitsagentur meldeten sich seit Oktober 2007, dem Beginn des statistischen Ausbildungsjahres, 2573 Bewerber für eine Ausbildungsstelle. Im gleichen Zeitraum kamen von den Betrieben und Verwaltungen 2804 Angebote für Ausbildungsstellen. Elmar Zeller, Leiter der Haller Arbeitsagentur appelliert an die Betriebe: „ Nutzen Sie den Weg der betrieblichen Ausbildung, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken.“

Der Arbeitsmarkt im Landkreis Schwäbisch Hall

Im Landkreis Schwäbisch Hall wurden im Juni 2920 Arbeitslose gezählt. Das sind 936 weniger als vor einem Jahr. 943 Menschen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos und 1007 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Die Arbeitslosenquote liegt somit bei 2,9 Prozent.

Arbeitgeber haben 681 Stellen im Juni gemeldet. Der Bestand an Stellenangeboten lag zum Stichtag bei 3267.

Der Arbeitsmarkt im Hohenlohekreis

Im Landkreis Hohenlohe wurden im Juni 1721 Arbeitslose gezählt. Das sind 248 Menschen weniger als vor einem Jahr. 419 Menschen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos und 536 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Die Arbeitslosenquote liegt somit bei 2,9 Prozent, vor einem Jahr hatte sie noch 3,3 Prozent betragen.

Arbeitgeber haben 440 Stellenangebote im Juni aufgegeben. Der Bestand an Stellenangeboten lag zum Stichtag bei 1125.

Die Hartz IV Eckwerte

Seit Einführung des SGB II im Januar 2005 werden nicht mehr alle Arbeitslose von den Arbeitsagenturen betreut. Die Arbeitsagenturen und Landkreise haben so genannte ARGEn gegründet. Die ARGEn betreuen Arbeitslose, die Arbeitslosengeld II beziehen.

Arbeitslosengeld II ist die Geldleistung, die die Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe seit Januar 2005 ersetzt.

Bei der ARGE SoziAl im Landkreis Schwäbisch Hall waren zum Stichtag 1704 Arbeits-lose registriert. Die Arbeitsagentur betreute im Haller Landkreis 1216 Arbeitslose.

Von den 1721 Arbeitslosen im Hohenlohekreis wurden 861 von der ARGE im Hohenlohekreis betreut. Bei der Geschäftsstelle der Arbeitsagentur im Hohenlohekreis waren zum Stichtag im Juni 860 Arbeitslose registriert.

Arbeitsmarktbericht im Bezirk der
Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall .pdf

Weitere Informationen unter

Arbeitsmarktberichte für die Region Heilbronn-Franken

 
         
         
 
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