Übersicht
 
 
 

 

EADS steht zu Lampoldshausen
     
 
 

19.7.08

 

Louis Gallois, der Chef des größten europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns, besucht die schwäbischen Triebwerkspezialisten.

Wenn der Chef des größten europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns einen Standort besucht, kommt er natürlich mit dem Hubschrauber. Vor allem, wenn es Freitagnachmittag ist und dieser Standort mitten im Hardthäuser Wald liegt. Es ist eine Premiere für Astrium Lampoldshausen und für EADS-Chef Louis Gallois. Zwar ist der Zeitplan des Topmanagers äußerst eng, doch Gallois lässt sich den Stress kaum anmerken. Bevor er sich bei einem Rundgang ein genaueres Bild der schwäbischen Triebwerkspezialisten macht, plauscht er bei Kartoffelgratin und Kaffee locker mit den Journalisten – auf englisch.

Viel Lob

Neuigkeiten hat der Franzose mit dem markanten Gesicht nicht mitgebracht. Dafür gibt es jede Menge Lob für das industrielle Kompetenzzentrum für Raketen- und Satellitenantriebe im Kochertal. „Lampoldshausen ist ein sehr wichtiger Standort“, sagt Gallois. Und hebt die Kompetenz der 260 Astrium-Beschäftigten hervor. Das Automatische Transportvehikel ATV etwa, das zur Versorgung der Internationalen Raumstation ISS eingesetzt wird, zeige das enorme Know-how der Lampoldshausener Tüftler.

Positive Tendenz

Angesichts der steigenden Nachfrage nach Präzisionsantrieben werde der vergleichsweise kleine Standort künftig an Bedeutung gewinnen. Größere Investitionen seien derzeit zwar nicht geplant, räumt Gallois mit Hinweis auf den allgemeinen Sparkurs im Konzern („Alle Bereiche müssen effizienter werden“) ein. „Aber wir investieren, wenn es nötig ist“, verspricht er.

Auch beim Personal gehe es tendenziell nach oben. Genaue Zahlen über Investitionssummen oder neue Arbeitsplätze lässt sich der Konzernchef freilich ebenso wenig entlocken wie eine Standortgarantie. „Ich garantiere nie etwas, in der Wirtschaft kann man nichts garantieren“, klärt der Manager lächelnd eine Journalistin auf.

Hoffen auf Galileo

Sorgen machen müssen sich die Astrium-Beschäftigten aber nicht. Sollte EADS beim europäischen Navigationssystem Galileo zum Zuge kommen, wird auch Lampoldshausen davon profitieren. „Wir werden hart darum kämpfen“, kündigt Gallois an und zeigt sich überzeugt, dass der Konzern wichtige Teile des Milliarden-Projektes bekommen werde. Spricht’s und eilt nach einem kurzen Fototermin weiter zu den Auszubildenden in den Werkstätten und an den Testständen. Schließlich hat man als Chef von 116 000 Mitarbeitern auch nicht alle Tage die Gelegenheit, sich vor Ort über die Arbeit zu informieren, die nötig ist, damit Satelliten und Raketen einwandfrei funktionieren. Mit Lampoldshausen hat Gallois deshalb die richtige Wahl für seinen Kurzbesuch betroffen.

Quelle Heilbronner Stimme vom 19. Juli 2008 von Jürgen Paul  www.stimme.de

Weitere Informationen

EADS Atsrium

Standort Lampoldshausen

Weitere Informationen unter

Unternehmen in der Region
 
         
         
 
Ich lebe und arbeite gern
in Heilbronn-Franken...
Heilbronn-Franken ist die bedeutendste Rotweinregion Deutschlands und die größte Weinbauregion in Württemberg.
Die in der Region vertretenen Anbaugebieten Baden, Württemberg und Franken arbeiten in der "Südschiene" als starke weinbaupolitische Kraft in Deutschland beispielhaft und erfolgreich zusammen. Der Wein trägt als Markenzeichen unseres Landes zum guten Image der Region bei. Er vermittelt in Verbindung mit der Landschaft und ihrer Kultur ein besonders positives Lebensgefühl. Wo Wein angebaut wird, da lebt man gerne.
Hermann Hohl, Präsident des Weinbauverbandes Württemberg
Weinbauverband
  Württemberg
"Ein funktionierendes Bankwesen ist elementare Grundlage für eine aufstrebende Wirtschaftsregion.
Die Banken und Sparkassen der Region Heilbronn-Franken bieten diese Basis. Die Bankstellendichte liegt über den Vergleichswerten des Landes und des Bundes. Dies ist ein Indiz dafür, dass die Banken in diesem Wirtschaftsraum ein interesantes Potenzial sehen – gleichzeitig spricht dies für einen ausgeprägten Wettbewerb."
Hans Hambücher, Vorsitzender des Vorstands der Kreissparkasse Heilbronn
Kreissparkasse Heilbronn