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Die Bausparkasse Schwäbisch Hall hat im ersten Halbjahr 2008 in Deutschland um knapp acht Prozent beim Bausparvolumen zugelegt. Für die ersten sechs Monate berichtete der Marktführer bei Bausparkassen von mehr als 500.000 neu abgeschlossenen Bausparverträge mit einem Volumen von über 15,1 Milliarden Euro. Das entspreche einem Zuwachs von 7,9 Prozent. Insgesamt halten nach Angaben der Bausparkasse derzeit 6,6 Millionen Kunden rund sieben Millionen Bausparverträge mit einer Summe von 201 Milliarden Euro. Der Marktanteil von 29 Prozent habe gefestigt werden können.
Auch das Auslandsgeschäft ist in der ersten Jahreshälfte weiter gewachsen. Zusammengerechnet schlossen die fünf Beteiligungsbausparkassen in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Rumänien und China 363.000 Bausparverträge im Gesamtvolumen von umgerechnet 4,8 Milliarden Euro ab, was einem plus von 58 Prozent entspricht. Der Vorstandsvorsitzende von Schwäbisch Hall, Matthias Metz, sagte, die Nachfrage nach Bausparverträgen werde von steigenden Baugeldzinsen und dem Bedürfnis nach Sicherheit angesichts der internationalen Finanzkrise beflügelt. Auch reagieren die Kunden auf die Änderungen bei der Wohnungsbauprämie.
Neue Geschäftschancen erwartet das Unternehmen durch das Eigenheim-Rentengesetz, mit dem Bausparer künftig auch die Riester- Förderung nutzen könnten. Schwäbisch Hall plant die Einführung eines „riesterfähigen“ Bausparvertrages nach der Zertifizierung durch die BaFin für diesen Herbst. Zum Ergebnis machte Schwäbisch Hall keine konkreten Zahlenangaben. Die Entwicklung des operativen Ergebnisses sei geprägt von Investitionen in Produktentwicklung, Vertrieb und Kreditbearbeitung. „Unter Berücksichtigung des hohen Neugeschäfts und des aktuellen Zinsniveaus entspricht das Ergebnis den Erwartungen“, stellte Metz fest. Für das zweite Halbjahr erwartet Schwäbisch Hall weiterhin eine starke Nachfrage nach Bausparverträgen.
Quelle Heilbronner Stimme vom 21. Juli 2008 lsw www.stimme.de
Bausparkasse Schwäbisch Hall
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