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Hochschule für Hall
     
 
 

25.7.08

 

Wir freuen uns auf Schwäbisch Hall.“ Rektor Jürgen Schröder sprach für die Hochschule Heilbronn. Jetzt ist es endgültig. Im Herbst 2009 eröffnet sie nach Künzelsau ihre zweite Außenstelle am Kocher. Gestern wurde in der Aula der Hochschule Heilbronn der Gründungsvertrag für Schwäbisch Hall feierlich unterzeichnet.

Drei Säulen hat die neue Hochschule Schwäbisch Hall. Auf der akademischen Seite die Hochschule am Mutterstandort Heilbronn, die künftig inhaltlich und organisatorisch das Studium in Schwäbisch Hall verantwortet. Als Forderer, finanzieller Förderer und Abnehmer der künftigen Absolventen, die Raumschaft Schwäbisch Hall – das sind die Kommunen, allen voran die ehemalige Reichsstadt, der Landkreis Schwäbisch Hall und die Wirtschaft der Region. Dritter im Bunde ist das Land, das im Rahmen des Hochschulausbaus bis 2012 für jeden Bachelor-Studienplatz 8500 Euro gewährt.

Unterstützer

Doch ohne die großzügige Unterstützung aus der Wirtschaft – unter anderem von Würth und der Bausparkasse Schwäbisch Hall – wäre der neue Hochschulstandort gar nicht denkbar. Sie gibt 900 000 Euro für die Erstausstattung, stellt das Gebäude und die Betriebskosten und finanziert 15 Jahre lang die Haller Hochschul-Außenstelle jährlich mit 660 000 Euro. „Damit läuft der Betrieb gut“, freute sich Wissenschaftsminister Peter Frankenberg, das sei „nicht am Minimum angesetzt.“

Unterzeichner

„Wir als Stadt hätten es nicht stemmen können“, sagte Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim dankbar. Als Vertreter der eigens gegründeten Fachhochschulstiftung Schwäbisch Hall hat er gestern mit Wissenschaftsminister Peter Frankenberg und Rektor Jürgen Schröder den Vertrag unterschrieben.

Frankenberg würdigte den Einsatz der IHK Heilbronn-Franken als Moderator der Diskussion, wie die Zahl der Studienplätze in der Region aufgestockt werden kann. Schwäbisch Hall startet im Herbst 2009 mit 105 Anfängern in drei BWL-Studiengängen. Zunächst ist ein Ausbau auf 500 Studenten geplant. Bis 2012 sollen in der Region 7000 Studienplätze angeboten werden, die IHK hofft nach wie vor auf 10 000.

Pelgrim versprach einen „sehr attraktiven Standort“. Gemeinsames Ziel sei doch die Steigerung der „Attraktivität der Hochschullandschaft unseres Raumes“. Rektor Schröder will für eine gute Kooperation zwischen den drei Standorten sorgen. In die Gründerfreude mischte er indes auch einen Wermutstropfen, indem er Unterstützung für Heilbronn forderte: „Wir brauchen Hilfe.“

Quelle Heilbronner Stimme von Gertrud Schubert vom 23. Juli 2008 www.stimme.de

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