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Bis 2010 werden die rund 160 Beschäftigten des Unternehmens dort ihren neuen Arbeitsplätze beziehen.
Die Öhringer ICS-Sparte der Würth-Elektronik-Gruppe zieht in den Gewerbepark Waldzimmern. Bis 2010 werden die rund 160 Beschäftigten des Unternehmens dort ihren neuen Arbeitsplätze beziehen. Die Planungsarbeiten haben bereits begonnen. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen, das unter anderem Elektronik-Baugruppen für Kleinserien-Nutzfahrzeuge herstellt, ein Umsatzplus von 32 Prozent – beim Ertrag war das Wachstum sogar noch ein bisschen höher. „Die Sparte arbeitet mit Erfolg an der Europäisierung“, sagt Geschäftsführer Jörg Murawski. Mittelfristig gibt er dem vergleichsweise kleinen Geschäftsbereich die größten Wachstumschancen in der gesamten Gruppe. „In zehn oder 15 Jahren wird ICS der größte Bereich sein“, sagt er. Schaffen will er das über den Einstieg in den Lkw-Markt, in dem es größere Stückzahlen gibt als bei Mähdreschern.
Eisos
Jedenfalls nach Mitarbeitern gerechnet ist die in Waldenburg ansässige Eisos-Sparte momentan die Nummer eins der Würth-Elektronik-Gruppe. Von den 5900 Beschäftigten haben aber nur 180 in Hohenlohe ihren Arbeitsplatz. Hauptgrund dafür ist die Tochterfirma Midcom, die in China 4200 Mitarbeiter beschäftigt. Dort beobachtet Geschäftsführer Jürgen Klohe allerdings „sehr starke Tendenzen zu Preissteigerungen“. Die seien zwar vorauszusehen gewesen – aber nicht die Geschwindigkeit, mit der sie eintreten.
Ein gutes Jahr nach der Übernahme des Unternehmens investieren die Niederhaller in China jetzt stark in die Automatisierung. Die Zahl der Mitarbeiter an den zwei Standorten ist deswegen wieder auf das Vorjahresniveau von 4200 gesunken, obwohl der Umsatz auf Dollarbasis gerechnet um 20 Prozent gestiegen ist. An der Globalisierungsstrategie hält das Unternehmen dennoch fest. In Mexiko baut die Eisos-Sparte zurzeit eine Fertigung auf, um auch in Nordamerika über eine Produktionsstätte zu verfügen.
Leiterplatten
Auch im Leiterplattengeschäft hält die Globalisierung Einzug: In Indien lassen die Hohenloher Fertigungsdaten aufbereiten, die Produktion läuft nach wie vor in Deutschland. „Wir sind jetzt zum bedeutendsten Europäer in diesem Bereich geworden“, sagt Klohe.
Insgesamt hat die Würth-Elektronik-Gruppe 2007 einen Umsatz von 362 Millionen Euro erreicht, was einem Plus von 26 Prozent entspricht. 2008 wollen Klohe und Murawski 450 Millionen erreichen, ein Einbruch der Nachfrage sei nach wie vor nicht zu erkennen.
Quelle Heilbronner Stimme vom 23. Juli 2008 von Manfred Stockburger www.stimme.de
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