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In der Region ein Vorzeigeobjekt
     
 
 

2.10.08

 

Wenn es nach den Geschäftsführern des Stadtwerks Tauberfranken, Paul Gehrig und Dr. Norbert Schön, geht, verrichtet ab 2010 ein sogenanntes Biomasse-Heizkraftwerk in Bad Mergentheim seinen Dienst. Wärme und Strom sollen produziert werden und das auch noch CO2-neutral. Es wäre, da sind sich beide sicher, "in der Region ein Vorzeigeobjekt".

Die Bundesregierung will den C02-Ausstoß in den kommenden Jahren drastisch reduzieren und fördert den Bau von C02-neutralen Heizkraftwerken, die neben der Stromproduktion auch Wärme auskoppeln und nutzen. Und diese Förderung wollen Paul Gehrig und Dr. Norbert Schön natürlich mitnehmen, weshalb man bis 2010 den Betrieb aufnehmen will. Standort soll zwischen Bad Mergentheim und Igersheim im Bereich der geplanten Südumgehung sein, etwa 600 Meter von der nächsten Wohnbebauung entfernt.

Das Stadtwerk Tauberfranken habe sich intensiv mit der Möglichkeit der regenerativen Energieerzeugung in der Region beschäftigt. Neben vielen kleineren Aktivitäten, wie Photovoltaikanlagen oder die vom Stadtwerk installierte Solaranlage auf der Residenz am Kurpark biete sich in Bad Mergentheim mit den vielen Kliniken, Kureinrichtungen und öffentlichen Institutionen ein Projekt der kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung geradezu an. Voraussetzung dafür sei eine möglichst ganzjährige Wärmeabnahme über ein größtenteils noch zu errichtendes Wärmenetz, um die Energieeffizienz zu steigern.

Ziel sei es, die Region zu stärken, ein Stück Energieunabhängigkeit zu erreichen und künftig Strom und Wärme möglichst günstig selbst erzeugen zu können. Das nötige Know-how würde das Ingenieurbüro ETA Energieberatung GbR beisteuern, das in Pfaffenhofen bereits 2001 ein Biomasse Heizkraftwerk in unmittelbarer Nähe der Wohnbebauung errichtet hat. Potenzielle Partner und Entscheidungsträger konnten sich bereits in Pfaffenhofen ein Bild von der Anlage und ihrer Arbeit machen. Und Dr. Norbert Schön hatte im Vorfeld nicht zuviel versprochen. Kein Qualm, kein Gestank, kein Lärm. Lediglich der Geruch nach frischem Holz war wahrzunehmen.

Außerdem wies Schön noch darauf hin, dass die Anlage in Bad Mergentheim zwar technisch vergleichbar sei, leistungsmäßig aber nur halb so groß dimensioniert sei wie die in Pfaffenhofen. "Unter Biomasse ist hier ausschließlich frisches Holzhackschnitzelgut zu verstehen", unterstrichen die Stadtwerk-Geschäftsführer, "andere Biomasseträger kommen nicht zum Einsatz". Weil der Biomassekessel ausschließlich mit frischem Waldhackgut beschickt werde, sei die Anlage auch CO2-neutral. Die Bäume hätten bei ihrem Wachstum C02 aufgenommen und in Biomasse umgewandelt. Bei der Verbrennung werde nur das aus der Natur gebundene C02 wieder freigesetzt, das auch bei der natürlichen Verrottung im Wald freigesetzt würde.

Quelle Fränkische Nachrichten vom 1. Oktober 2008 vom Redaktionsmitglied Olaf Borges

Weitere Informationen zur Region

Stadtwerk Tauberfranken
   
Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken
   
 
         
         
 
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Dorothee Schoettle

"Ich war während meines Studiums über zwei Jahre lang bei der WHF und war
zum Beispiel während des Fußball-Events "it's your kick" zur WM im Bereich
Marketing und habe das Projekt auf Messen in Frankreich und Spanien präsentiert. Ich war für die Planung und Durchführung von Studentenexkursionen aus ganz Deutschland zuständig, habe bei der WHF jede Menge Softskills erworben, viele
Freundschaften geknüpft und Kontakte zu Unternehmen in der Region aufbauen können."

 
Dorothee Schoettle, Mitarbeiterin im Bereich Kultur, Theater, Konzerte bei INTERSPORT Messe- und Eventcenter redblue
 
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