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Marktführer für Ladebordwände
     
 
 

16.10.08

  Es war eine etwas spontane Unternehmensgründung, als sich Gerd Bär vor 27 Jahren selbstständig machte: Der ehemalige Konstruktionsleiter beim Leingartener Lastwagen-Ausstatter Dautel wollte mehr Gewicht auf die Produktion von Ladebordwänden legen. Das lehnte sein Arbeitgeber ab – und Bär startete mit eben jenem Schwerpunkt seine eigene Firma.

Daraus ist heute der deutsche Marktführer in Sachen Ladebordwände geworden, also jenen Klappen an Lastwagen, mit denen sich Paletten und andere schwere Lasten in das Innere hieven lassen. Und auch im Ausland ist das im Industriegebiet Böllinger Höfe ansässige Unternehmen stark vertreten: Eigene Vertriebsgesellschaften gibt es in Tschechien, Polen, Großbritannien und Spanien. Exportiert wird in 28 Länder, deren Anteil am Umsatz inzwischen 31 Prozent ausmacht. „Das wollen wir noch ausbauen“, sagt Rolf Petermann-van den Berg, zuständig für Marketing und internationalen Vertrieb.

Produktionsrekord Dabei ist Bär auch von Konjunkturzyklen abhängig: 1993 war in gewissem Maße ein Krisenjahr, 2003 und 2004 auch. Allerdings wurden die Auswirkungen durch verstärkten Vertrieb auch abgefedert. Dafür wurde im vergangenen Jahr der bisherige Produktions- und Umsatzrekord erreicht: Mehr als 15 000 Ladebordwände stellten die 280 Mitarbeiter in Heilbronn her, der Umsatz lag bei 58 Millionen Euro. In diesem Jahr wurden bereits die 10 000 wieder überschritten. Dennoch geht Petermann-van den Berg von einem schlechteren Jahr aus: „Im letzten Quartal sowie mindestens im ersten Halbjahr 2009 wird die Nachfrage einbrechen“, sagt er anhand vorliegender Aufträge voraus. Anlass zur Sorge bestehe aber nicht: „Wir sind gut gerüstet.“

In den zurückliegenden Jahren hat die Gerd Bär GmbH, die inzwischen von Sohn Tobias Bär geleitet wird, viel in die Produktion investiert: Neue Hallen wurden angebaut für Hochregallager und neue, automatisierte Produktionsstraßen.

Erweiterung Die Belegschaft wurde innerhalb von zwei Jahren um 100 Beschäftigte aufgestockt. Nun, sagt Petermann-van den Berg, bestehe vor allem noch Bedarf bei Technikern, Ingenieuren und Vertriebskräften. Und als einziges Bauprojekt sei im kommenden Jahr eine Erweiterung des Bürotrakts vorgesehen. Ansonsten sei das Heilbronner Werk „so ausgelegt, dass wir das gewünschte Wachstum umsetzen können“.

Mit ständigen Neuentwicklungen will sich das Unternehmen gegen die Konkurrenz behaupten. Reine Aluminium-Klappen wurden hier erstmals konstruiert, neue Beschichtungsverfahren eingeführt. Neu sind nun Klappen für Kleintransporter. Die Zukunft wird nicht ohne Lastwagen auskommen, ist der Prokurist überzeugt: „Der gestiegene Dieselpreis wird sich nur auf die Transportkosten auswirken, nicht aber auf das Volumen.“ Vor allem Osteuropa biete viele Chancen. Und da ist Bär längst vertreten.

Quelle Heilbronner Stimme vom 14. Oktober 2008 von Heiko Fritze www.stimme.de

Bär Cargolift

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Dorothee Schoettle

"Ich war während meines Studiums über zwei Jahre lang bei der WHF und war
zum Beispiel während des Fußball-Events "it's your kick" zur WM im Bereich
Marketing und habe das Projekt auf Messen in Frankreich und Spanien präsentiert. Ich war für die Planung und Durchführung von Studentenexkursionen aus ganz Deutschland zuständig, habe bei der WHF jede Menge Softskills erworben, viele
Freundschaften geknüpft und Kontakte zu Unternehmen in der Region aufbauen können."

 
Dorothee Schoettle, Mitarbeiterin im Bereich Kultur, Theater, Konzerte bei INTERSPORT Messe- und Eventcenter redblue
 
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