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Preis Deutscher Maschinenbau“ für Heinz-Dieter Schunk
     
 
 

15.10.08

  Eine unabhängige Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft würdigte die Lebensleistung des schwäbischen Familienunternehmers mit dem „Preis Deutscher Maschinenbau“.

Mit dem „Preis Deutscher Maschinenbau“ ist am Dienstag, 14. Oktober 2008, Heinz-Dieter Schunk, Geschäftsführender Gesellschafter des Spann- und Greiftechnikspezialisten SCHUNK aus Lauffen am Neckar, ausgezeichnet worden. Im Rahmen des 3. Deutschen Maschinenbau-Gipfels in Berlin würdigte die unabhängige Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft die Lebensleistung des schwäbischen Familienunternehmers. Unter seiner Leitung entstand aus einem kleinen Garagenbetrieb eine weltweit führende lnnovationsschmiede für Spanntechnik und Automation mit 1.800 Mitarbeitern. Die Präzisionsprodukte von SCHUNK werden in zahlreichen Branchen zur Qualitäts- und Effizienzsteigerung eingesetzt.

Alle zwei Jahre treffen sich beim Deutschen Maschinenbau-Gipfel in Berlin die Top-Entscheider des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus, einer der größten Branchen in Deutschland. Nach Prof. Dr.-Ing. E.h. Berthold Leibinger vom Werkzeugmaschinenbauer Trumpf und Dr. Dipl.-Ing. Dieter Kress vom Werkzeugspezialisten MAPAL Dr. Kress, die beide im Jahr 2006 ausgezeichnet wurden, ist Heinz-Dieter Schunk nun der dritte Preisträger des Deutschen Maschinenbaupreises. Die Auszeichnung wird von der Wirtschaftszeitung Produktion verliehen.

Vom Garagenbetrieb zum weltweiten Technologieführer

Als 22-Jähriger trat Heinz-Dieter Schunk 1964 in das Unternehmen seines Vaters Friedrich Schunk ein. Der 1945 in Lauffen am Neckar gegründete Kleinbetrieb hatte sich von Anfang an mit seinem hohen Qualitätsanspruch einen Namen gemacht. So fertigte das Unternehmen in den 50er Jahren unter anderem Präzisionsteile für Porsche und Flugzeugteile für Merkle. In den 60er Jahren beginnt Heinz-Dieter Schunk den systematische Aufbau des Unternehmens: 1966 geht der erste Produktbereich Spannbacken an den Start. SCHUNK war damit der erste Anbieter standardisierter Spannbacken für Drehfutter in Deutschland. Bis heute ist das Unternehmen mit dem weltgrößten Sortiment an Standard-Spannbacken in diesem Produktbereich führend. 1978 revolutionierte Schunk mit dem hochpräzisen Hydro-Dehnspannfutter den Markt für Werkzeughaltersysteme. Einen besonderen Namen als lnnovationsführer machte sich SCHUNK auch in der Automation, wo das Unternehmen bis heute weltweit als richtungsweisender Pionier der Automatisierungstechnik gilt. Vom Hersteller durchdachter und zuverlässiger Automatisierungskomponenten entwickelt sich SCHUNK zunehmend auch zum Anbieter wirtschaftlich und technisch ausgereifter Funktionsbaugruppen für eine Vielzahl von Branchen. Heute ist das Unternehmen einer der führenden Anbieter in der Automation und Weltmarktführer im Bereich Spanntechnik. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs von rund 450 Beschäftigen im Jahr 1995 auf heute weltweit 1.800, davon 1.500 in Deutschland.

Qualität und Leistung als Garanten für gute Erlöse

Der Geschäftserfolg von Heinz-Dieter Schunk beruht auf seiner Arbeitsmaxime: „Wer in Qualität und Leistung stets der Erste ist, kann auch beim Preis etwas höher liegen.“ Immer wieder zeigt sich, dass er damit richtig liegt. Der höhere Einstandspreis für SCHUNK-Produkte amortisiert sich aufgrund der ausgesprochen hohen technologischen Qualität oft schon nach kurzer Zeit für den Anwender. Nicht ganz uneigennützig setzt Heinz-Dieter Schunk auf die Ausbildung des Nachwuchses im eigenen Unternehmen: „Die Investitionen in eine gute Ausbildung zahlen sich spätestens dann wieder aus, wenn es darum geht, im Unternehmen Spitzenleistungen zu bringen“, so Heinz-Dieter Schunk. Schon seit vielen Jahren liegt daher die Ausbildungsquote bei zwölf Prozent der Belegschaft. Dabei zählt für ihn neben der wertvollen Arbeitskraft auch der Faktor Mensch: „Wir qualifizieren junge Leute nicht nur fachlich, sondern legen zudem großen Wert auf die Entwicklung sozialer und emotionaler Kompetenz. Das stärkt die Persönlichkeit und fördert den Teamgeist.“ Auch deshalb verbringen die SCHUNK-Auszubildenden zwei Wochen ihrer Ausbildungszeit in sozialen Einrichtungen der Region.

„Originalqualität aus Deutschland ist weltweit gefragt“

In der Branche gilt Heinz-Dieter Schunk als überzeugter Verfechter des Standorts Deutschland. Allein in den zurückliegenden zwei Jahren wurden am Produktionsstandort Brackenheim-Hausen rund 10 Millionen Euro in die Erweiterung der Fertigung investiert. Am Stammsitz in Lauffen am Neckar wird SCHUNK die Kapazitäten bis 2009 für rund 20 Millionen Euro um rund ein Drittel ausbauen und auch am Drehfutter-Standort in Mengen stehen Werkserweiterungen an. „Mit der Konzentration auf unsere heimischen Standorte bleiben wir flexibel und können innerhalb kürzester Zeit die Erfordernisse des Marktes und die technologischen Weiterentwicklungen im Unternehmen umsetzen“, so Schunk. Das gelte für die Fertigung ebenso wie für den Vertrieb oder die Verwaltung. Letztlich sei es der Qualitätsanspruch der Kunden, der den heimischen Standort stärkt: „Originalqualität aus Deutschland ist weltweit gefragt.“ Aus gutem Grund legt der Unternehmer deshalb größten Wert auf die Verwendung hochwertiger deutscher Rohstoffe, auf hiesiges Entwicklungswissen und die langjährige Erfahrung der Mitarbeiter vor Ort sowie auf höchste Standards in der Fertigung.

Engagiert im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben

Mit seinem Wissen und seiner unternehmerischen Erfahrung engagiert sich Heinz-Dieter Schunk nicht nur im eigenen Unternehmen. So ist er unter anderem Mitglied des Hauptvorstands des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA), Mitglied des wirtschaftspolitischen Beirats des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg, Mitglied des Innovationsbeirats beim Land Baden-Württemberg, aber auch Mitglied des Kuratoriums der Beschützenden Werkstätten Heilbronn.

Familienunternehmer mit Leib und Seele

Dass Familie und High-Tech-Unternehmen bei Schunks untrennbar miteinander verbunden sind, zeigt sich insbesondere an der Rolle der beiden Kinder von Heinz-Dieter und seiner Frau Katharina Schunk. Nach einer fundierten Ausbildung übernehmen mittlerweile sowohl sein Sohn Henrik als auch seine Tochter Kristina eine Vielzahl von Führungsaufgaben bei dem familiengeführten Global Player. Die Zukunft des Spanntechnik und Automations-Pioniers SCHUNK ist also gesichert.

Kurzprofil SCHUNK GmbH & Co. KG

Die SCHUNK GmbH & Co. KG mit Stammsitz in Lauffen am Neckar ist deutsches Familienunternehmen und Global Player in einem. Von 1945 bis heute entstand aus einem kleinen Handwerksbetrieb ein weltweit führendes Technologieunternehmen. Damals wie heute wird es von Familienhand geleitet. Als führender Hersteller setzt SCHUNK weltweit Maßstäbe in Spanntechnik und Automation. Pioniergeist und das Streben nach dem Besseren sind die Triebfedern des Unternehmens. Ein leistungsfähiges Team von Technikern und Ingenieuren ist dabei die Basis für modernste Entwicklungen. Innovative Produkte und kreative Lösungen, höchste Qualität in der Fertigung und ein kompetenter Vertrieb machen SCHUNK weltweit zu einem gefragten Partner in allen Branchen.

Im Geschäftsbereich Spanntechnik werden Werkzeughaltersysteme, Stationäre Spannsysteme, Drehfutter, Spannbacken und Hydro-Dehnspanntechnik Sonderlösungen angeboten. Der Geschäftsbereich Automation fertigt und vertreibt Greifmodule, Drehmodule, Linearmodule, Roboterzubehör, Modulare Montageautomation sowie Komponenten zur industrielle Bildverarbeitung und Systemlösungen.

Im Geschäftsjahr 2007 erzielte das Unternehmen einen konsolidierten Gruppenumsatz nach IFRS in Höhe von 183 Mio. Euro, rund 40 Prozent davon im Ausland. Für das laufende Geschäftsjahr 2008 rechnet SCHUNK aufgrund der weltweit guten Konjunktur mit einem Wachstum von 15 Prozent.

Die Philosophie „Made in Germany“ zahlt sich nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für den Standort Deutschland aus: Weltweit beschäftigt SCHUNK 1.800 Mitarbeiter, davon 1.500 an den Standorten Lauffen, Brackenheim-Hausen und Mengen. Weitere Werke betreibt SCHUNK in den USA und in China. 21 eigene Tochtergesellschaften erschließen die Märkte rund um den Globus. Geschäftsführende Gesellschafter des baden-württembergischen Unternehmens sind Heinz-Dieter Schunk und sein Sohn Henrik A. Schunk.

Weitere Informationen im Internet unter

www.schunk.com

Weitere Informationen zu regionalen Unternehmen unter

Unternehmen der Region
 
         
         
 
Ich lebe und arbeite gern
in Heilbronn-Franken...
Heilbronn-Franken ist die bedeutendste Rotweinregion Deutschlands und die größte Weinbauregion in Württemberg.
Die in der Region vertretenen Anbaugebieten Baden, Württemberg und Franken arbeiten in der "Südschiene" als starke weinbaupolitische Kraft in Deutschland beispielhaft und erfolgreich zusammen. Der Wein trägt als Markenzeichen unseres Landes zum guten Image der Region bei. Er vermittelt in Verbindung mit der Landschaft und ihrer Kultur ein besonders positives Lebensgefühl. Wo Wein angebaut wird, da lebt man gerne.
Hermann Hohl, Präsident des Weinbauverbandes Württemberg
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