Übersicht

 
 
 

 

Ernsbach, Dörzbach, Shenyang
     
 
 

30.10.08

  Nach 14 Monaten Bauzeit und einer beinahe ebenso langen Vorbereitungsphase für die neuen Mitarbeiter hat mit Arnold Fasteners der erste Betrieb auf dem Würth-Industriepark in der nordchinesischen Millionenstadt Shenyang die Arbeit aufgenommen. 228 Mitarbeiter produzieren auf 80 Maschinen Verbindungselemente. Zum feierlichen Produktionsstart brachte Würth-Konzernchef Robert Friedmann den ersten Auftrag über eine Million Yuan mit - das entspricht etwa 100 000 Euro.

Zunächst arbeiten die chinesischen Arnold-Mitarbeiter noch Konzern-Aufträge ab - etwa Assy-Schrauben. „Die sind nicht so komplex wie unsere Automobilteile“, erklärt der Arnold-China-Beauftragte Frank Guse. Schon bald sollen auch erste Schrauben für den asiatischen Markt hinzukommen, mit denen Kunden aus der Auto- und Elektrobranche beliefert werden.

320 Tonnen im Monat

Noch sind in Shenyang nicht alle Maschinen aufgebaut - Waschanlage und Galvanik sind noch auf dem Schiff. Im Januar sollen in der neuen Arnold-Fabrik aber schon 200 Tonnen Schrauben produziert werden. „Qualität, Qualität und nochmals Qualität ist das Thema“, sagt Frank Guse, der seit Februar den Aufbau des Werks vor Ort begleitet. Im Dezember wird er wieder zurück nach Deutschland kommen. Ihre volle Kapazität von etwa 320 Tonnen Schrauben pro Monat wird die Fabrik erst im Dezember 2009 erreicht haben. Diese Menge entspricht in etwa einem Viertel dessen, was das Stammwerk in Forchtenberg-Ernsbach herstellen kann. Seit diesem Sommer produziert Arnold auch in Dörzbach - im ehemaligen Helios-Gebäude.

Im nächsten Jahr soll Arnold Fasteners Shenyang einen Umsatz in Höhe von umgerechnet bis zu sieben Millionen Euro erwirtschaften. An Nachfrage für die Produkte fehle es nicht - vor allem, weil die Kunden gerade aus der Autoindustrie Wert auf Bauteile aus lokaler Produktion legen.

Kooperation mit Schule

Die neuen Mitarbeiter haben die Hohenloher in Zusammenarbeit mit einer Berufschule in Shenyang auf ihre neue Arbeit vorbereitet - schon vor einem Jahr hat Arnold an der Schule eine Trainingsfirma aufgebaut, die beinahe 100 Mitarbeiter durchlaufen haben. Etwa 50 weitere künftige Beschäftigte werden zurzeit auf ihren Aufgaben vorbereitet - ganz bewusst setzen die Hohenloher nicht auf billige Wanderarbeiter, sondern auf Menschen, die in Shenyang verwurzelt sind. Zwischen 200 und 350 Euro verdienen die Mitarbeiter bei der Würth-Tochter pro Monat.

15 000 Quadratmeter groß ist die Produktionshalle - sie ist aber nur ein Teil des ersten 41-Millionen-Dollar-Bauabschnitts. Im Verwaltungsgebäude haben sich mit Würth Hardware Tools und Würth Construction auch zwei chinesische Vertriebsgesellschaften angesiedelt.

Quelle Heilbronner Stimme vom 28. Oktober 2008 von Manfred Stockburger

Arnold Umformtechnik

Weitere Informationen zu regionalen Unternehmen unter

Unternehmen der Region
 
         
         
 
Gründerzentren in
Heilbronn-Franken
 
Cyber Motion Park Igersheim
Innovationsfabrik Heilbronn
Technologiezentrum Hall
Technologie und Wirtschaftszentrum Wertheim
Mittelstandszentrum Tauberfranken
Technologie- und Gründerzentrum Tauberbischofsheim
Technologie-Transferzentrum
Lampoldshausen (TTZ)
Agria-IndustriePark
Möckmühl
Herausragende Standortvorteile der Region Heilbronn-Franken
Unternehmervorteile
Kontakte