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Baden-Württemberg bleibt Land der Sterneköche. Auch die Region Heilbronn-Franken ist gut vertreten.
Das Genießerland Baden-Württemberg bleibt mit 53 Sterne-Restaurants das «Mekka der Gourmets» in Deutschland. Im neuen Gastronomieführer von «Michelin» gingen der Spitzengastronomie zwischen Main und Bodensee aber auch einige Sterne verloren. Hierzulande gibt es nun zwei Drei-Sterne-Restaurants und 51 Lokale mit einem Stern. Das Bundesland rangiert damit immer noch deutlich vor Bayern mit 34 und Nordrhein-Westfalen mit 32 Sterne-Häusern. Insgesamt wurden 210 deutsche Restaurants mit den begehrten Sternen für die Kochkunst ausgezeichnet.
Die beiden Baiersbronner Drei-Sterne-Köche Harald Wohlfahrt von der Schwarzwaldstube im Hotel Traube Tonbach und Claus-Peter Lumpp vom Restaurant Bareiss in Mitteltal (Kreis Freudenstadt) konnten ihre Spitzenpositionen souverän behaupten.
Neu mit einem Michelin-Stern dekoriert Hans-Harald Reber vom Restaurant Rebers Pflug in Schwäbisch Hall. Aus der Region Heilbronn-Franken mit einem Stern mit dabei sind die Zirbelstube (Hubert Retzbach, Bad Mergentheim), das Wald- und Schlosshotel Friedrichsruhe (Lothar Eiermann, Öhringen/Friedrichsruhe, Wolfs Eisenbahn (Josef Wolf, Schwäbisch Hall) und das Laurentius (Jürgen Koch, Weikersheim).
Die Landeshauptstadt bleibt mit fünf Sternerestaurants - Breitenbach, Délice, top air, Wielandshöhe und Zirbelstube im Hotel am Schlossgarten - weiterhin ein Dorado für Feinschmecker. Baden-Baden verfügt mit dem «Jardin de France», dem Parkrestaurant im Brenner's Park Hotel und mit Schloss Neuweier ebenso wie Mannheim - Da Gianni, Doblers und Grissini - über drei Sternerestaurants.
In der neuen Ausgabe des «Michelin Deutschland» gibt es weiterhin neun Drei-Sterne-Köche und nunmehr 18 Restaurants (bisher 15) mit zwei Sternen. Darunter ist erstmals eines in den neuen Bundesländern, das «Falco» in Leipzig mit dem aus Forbach (Kreis Rastatt) stammenden Küchenchef Peter Maria Schnurr (40).
Quelle: dpa/lsw
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