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Fachkräfte weiter gesucht

     
 
 

27.11.08

 

Entgegen des bundesweiten Trends steigt in der Region die Arbeitslosenzahl jetzt leicht an. Fachkräfte werden aber weiter gesucht.

Agentur für Arbeit Heilbronn –
Stadt- und Landkreis Heilbronn

Die Arbeitslosenquote steigt auf 4,2 Prozent

„Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist sehr differenziert zu betrachten. Die Arbeitslosigkeit im Stadt- und Landkreis Heilbronn ist im November leicht gestiegen. Der regionale Arbeitsmarkt ist unterschiedlich ausgeprägt, es gibt viel Bewegung. Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften ist ungebrochen. Täglich fragen Betriebe nach den Anspruchsvoraussetzungen für Kurzarbeitergeld und nehmen das Beratungsangebot der Arbeitsagentur in Anspruch. Die Zeitarbeit reagiert empfindlich auf die Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt und wirkt als Konjunkturindikator“ kommentiert Martin Diepgen, Vorsitzender Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Heilbronn, das Geschehen in seinem Bezirk.

Die Arbeitslosenquote – bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen – stieg von 4,1 Prozent im Oktober auf jetzt 4,2 Prozent.

Ende November waren bei der Agentur für Arbeit Heilbronn 10.031 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet, das sind 262 mehr als im Oktober.

Im Laufe des Monats November haben sich 2.950 Männer und Frauen neu oder erneut arbeitslos gemeldet. Das waren 103 oder 4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Aus einer Erwerbstätigkeit heraus sind im November 1.370 Menschen arbeitslos geworden, aus einer Ausbildung oder Qualifizierung 593 Menschen und aus einer Nichterwerbstätigkeit 817 Menschen.

Im gleichen Zeitraum konnten 2.684 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden. Davon haben 828 Menschen eine Erwerbstätigkeit aufgenommen und 585 Personen machen eine Ausbildung oder eine Qualifizierung.

Rückgang bei 55-jährigen und älteren Arbeitslosen

Bei den Arbeitslosen, die 55 Jahre und älter sind, ist im Vergleich zum Oktober ein Absinken der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen. Im November waren mit 1.419 Menschen 21 ältere Frauen und ältere Männer weniger arbeitslos als im Oktober. „Mit dem Programm Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Älterer in Unternehmen setzt die Arbeitsagentur Heilbronn Impulse, mehr ältere Frauen und Männer länger am Erwerbsleben zu beteiligen“, sagt Martin Diepgen.

Rückgang Langzeitarbeitslose

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen sank im November um 88 Personen im Vergleich zum Oktober. Intensiver Kontakt der Arbeitsagentur Heilbronn sowie Fördermaßnahmen, ermöglichen Langzeitarbeitslosen einen besseren Einstieg in das Arbeitsleben.

Angebot an offenen Stellen ist im November leicht gesunken

Mit 810 neuen offenen Stellen, 247 weniger als im Oktober, war im November ein leichter Rückgang bei den Stellen zu verzeichnen. Derzeit sind 4.124 Stellen offen, das sind 404 weniger als im Oktober und 118 weniger als im November 2007.

Arbeitsmarktbericht im Bezirk der
Agentur für Arbeit Heilbronn .pdf

Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim –
Main-Tauber-Kreis

Arbeitslosenquote hält sich im November bei 3,9 Prozent

Fachkräfte werden weiterhin gesucht

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim stieg die Zahl der Arbeitslosen im November um 115 auf 5.788 leicht an. Die Arbeitslosenquote, berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen, blieb jedoch unverändert bei 3,9 Prozent (im Vorjahr lag sie noch bei 4,2 Prozent).

Mit ihrer Arbeitslosenquote liegt die Tauberbischofsheimer Arbeitsagentur wieder genau im Landesdurchschnitt von Baden-Württemberg.

Kreise

Im Main-Tauber-Kreis lag die Quote erneut bei 3,7 Prozent (4,0 Prozent im November 2007), d.h., 2649 Menschen waren in der Hauptagentur Tauberbischofsheim und den Geschäftsstellen Bad Mergentheim und Wertheim ohne Arbeit.

Die niedrigste Quote verzeichnete die Hauptagentur Tauberbischofsheim mit 3,2 Prozent.

Im Neckar-Odenwald-Kreis stieg die Quote in den Geschäftsstellenbezirken Mosbach und Buchen um 0,1 Prozentpunkte auf jetzt 4,1 Prozent (im November 2007 lag sie

bei 4,3 Prozent). Somit waren in diesem Landkreis 3.139 Männer und Frauen ohne Beschäftigung.

Die Bewegung auf dem Arbeitsmarkt zeigt sich in den Zu- und Abgangsdaten: 1.476 Personen haben sich insgesamt neu arbeitslos gemeldet, 1.361 Personen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Im November greifen saisonalen Effekte. Auch machen sich leichte konjunkturelle Einflüsse bemerkbar, dies jedoch überwiegend in Unternehmen der Automobilindustrie und deren Zulieferer.

Vor allem Männer und Frauen ohne Ausbildung gehören zu den Betroffenen, die sich jetzt neu oder erneut arbeitslos melden. Fachkräfte werden von den Betrieben weiterhin gesucht.

Stellen

Der Bestand an ungeförderten offenen Stellen - also Stellen ohne staatliche Subventionierungen - ist im November um 63 Angebote auf 1.719 gesunken.

Die Geschäftsstellen in Wertheim und Buchen jedoch konnten einen erhöhten Stellenbestand verzeichnen.

Auf den Main-Tauber-Kreis entfielen 1.100 Stellen und auf den Neckar-Odenwald-Kreis 619.

644 neue Stellen wurden in diesem Monat der Arbeitsagentur gemeldet, 687 Stellen konnten abgeschlossen werden.

Arbeitsmarktbericht im Bezirk der
Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim .pdf

Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall –
Hohenlohekreis und Landkreis Schwäbisch Hall

Mehr Arbeitslose - weniger Stellenangebote

Arbeitslosenquote steigt um 0,1 Prozent

Im November ist die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Haller Arbeitsagentur (Landkreis Schwäbisch Hall und Hohenlohekreis) im Vergleich zum Oktober leicht angestiegen. Im Jahresvergleich mit dem November 2007 sind 577 Menschen – also gute 12 Prozent - mehr arbeitslos. Zum Stichtag im November 2008 waren 5342 Arbeitslose registriert.

Die Arbeitslosenquote, also der Anteil der Arbeitslosen an allen zivilen Erwerbspersonen, ist innerhalb eines Monats um 0,1 auf 3,4 Prozent angestiegen. Vor einem Jahr lag die Quote noch bei 3,0 Prozent. Landesweit liegt Schwäbisch Hall zusammen mit Ulm hinter Ravensburg (2,8), Rottweil (3,1) und Göppingen (3,3) auf Platz 4 und unter dem Landesdurchschnitt von 3,9.

Ein Blick auf die Zu- und Abgangsdaten zeigt die große Bewegung auf dem Arbeitsmarkt. 1679 Menschen haben sich neu arbeitslos gemeldet und 1593 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Die Arbeitskräftenachfrage ist im Vergleich zum Oktober zurückgegangen. 3922 Stellenangebote sind zum Stichtag im November im Bestand und in diesem Monat haben Arbeitgeber 775 Stellenangebote aufgegeben.

Der Arbeitsmarkt im Landkreis Schwäbisch Hall

Im Landkreis Schwäbisch Hall wurden im November 3389 Arbeitslose gezählt. Das sind 13,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. 1189 Menschen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos und 1117 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Die Arbeitslosenquote liegt somit bei 3,4 Prozent.

Arbeitgeber haben 539 Stellen im November gemeldet. Der Bestand an Stellenangeboten lag zum Stichtag bei 2947.

Der Arbeitsmarkt im Hohenlohekreis

Im Landkreis Hohenlohe wurden im November 1953 Arbeitslose gezählt. Das sind 173 Menschen mehr als vor einem Jahr. 490 Menschen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos und 476 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Die Arbeitslosenquote liegt somit bei 3,3 Prozent und entspricht damit der Oktoberquote.

Arbeitgeber haben 236 Stellenangebote im November aufgegeben. Der Bestand an Stellenangeboten lag zum Stichtag bei 975.

Die Hartz IV Eckwerte

Seit Einführung des SGB II im Januar 2005 werden nicht mehr alle Arbeitslose von den Arbeitsagenturen betreut. Die Arbeitsagenturen und Landkreise haben so genannte ARGEn gegründet. Die ARGEn betreuen Arbeitslose, die Arbeitslosengeld II beziehen.

Arbeitslosengeld II ist die Geldleistung, die die Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe seit Januar 2005 ersetzt.

Bei der ARGE SoziAl im Landkreis Schwäbisch Hall waren zum Stichtag 1814 Arbeits-lose registriert. Die Arbeitsagentur betreute im Haller Landkreis 1575 Arbeitslose.

Von den 1953 Arbeitslosen im Hohenlohekreis wurden 957 von der ARGE im Hohenlohekreis betreut. Bei der Geschäftsstelle der Arbeitsagentur im Hohenlohekreis waren zum Stichtag im November 996 Arbeitslose registriert.

Arbeitsmarktbericht im Bezirk der
Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall .pdf

Weitere Informationen unter

Arbeitsmarktberichte für die Region Heilbronn-Franken

 
         
         
 
Unbenanntes Dokument

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