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Viele der größten Firmen haben weiter eingestellt
     
 
 

27.11.08

 

Bosch, Würth, Kaufland und Wittenstein – diese vier Unternehmen haben in den vergangenen zwölf Monaten am meisten Personal aufgebaut. Alleine am Bosch-Forschungszentrum in Abstatt sowie im Verpackungsmaschinen-Werk in Crailsheim sind insgesamt 384 Beschäftigte hinzugekommen. Das hat unsere jährliche Umfrage ergeben, die wir unter den 75 größten Arbeitgebern in Heilbronn-Franken veranstalten.

Drei neue Tausender

Damit hat der Autozulieferer selbst den Künzelsauer Schrauben-Multi Würth geschlagen, der um 369 Mitarbeiter zugelegt hat. Die Schwarz-Gruppe hat nochmals 140 Arbeitsplätze geschaffen, das Igersheimer Hightech-Unternehmen Wittenstein folgt nur knapp dahinter mit 137 Männern und Frauen mehr auf der Gehaltsliste – womit der Betrieb des VDMA-Präsidenten in den exklusiven Kreis der Firmen vorstößt, die mehr als 1000 Menschen in der Region beschäftigen. Dorthin vorgedrungen sind nun auch die Hansen-Gruppe aus Sulzbach-Laufen sowie der Personaldienstleister Dekra Arbeit Bera.

Neu in die Liste der Betriebe, die mehr als 500 Beschäftigte in der Region haben, ist allerdings keine Firma aufgestiegen – aber es gab auch keine Absteiger. Ganz knapp hat es der Heilbronner Autozulieferer Thyssen-Krupp Drauz-Nothelfer diesmal geschafft, auf der Liste zu bleiben. Angesichts der aufziehenden Krise in der Autoindustrie scheint der Abstieg programmiert – schließlich kündigen viele Mitbewerber bereits Stellenabbau an.

Maschinenbau profitierte

Anderswo wurde dafür kräftig aufgestockt. Etwa bei der Bäckereikette Härdtner: Vor allem wegen der längeren Ladenöffnungszeiten benötigte das Unternehmen mehr Arbeitskräfte – daher der rapide Zuwachs. Beim IT-Dienstleister Bechtle spiegelt sich das massive Wachstum, verbunden mit der Erweiterung der Konzernzentrale in Neckarsulm, in einem deutlichen Plus von 108 Beschäftigten wider. Weiterhin solide wachsen der Ventilhersteller Bürkert und der Spann- und Greiftechnik-Hersteller Schunk. Aber auch die Bauunternehmung Leonhard Weiss hat vom Boom der vergangenen Jahre profitiert und nochmals um 44 Mitarbeiter aufgestockt.

Dass der Maschinenbau gut gelaufen ist, belegen die Zuwächse bei Unternehmen wie Dieffenbacher (plus 67), Schubert (plus 90), Groninger (plus 40) und Bausch + Ströbel (plus 37). Verlagerungen und Schließungen führten hingegen zu deutlichen Einbußen: Sigloch büßte 100 Beschäftigte ein, Schaeff 83. Die meisten Arbeitsplätze – 166 – fielen jedoch bei der Telekom weg. Und dabei soll es ja nach ihren Plänen nicht einmal bleiben.

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„Innovative Unternehmen mit kreativen und leistungswilligen Mitarbeitern sind ein Garant für eine weiterhin
positive Entwicklung dieser Region.“
Heinz-Dieter Schunk, geschäftsführender Gesellschafter Schunk Spann- und Greiftechnik, Lauffen am Neckar
Schunk GmbH & Co. KG
"Die hohe Motivation und Leidenschaft der Menschen in dieser Region, hart zu arbeiten und Leistung zu
bringen, sind und waren die Erfolgsgaranten für ebm in den vergangenen 40 Jahren und werden das auch in Zukunft für die gesamte Region sein. Die familienfreundliche, reizvolle Hohenloher Region bietet die notwendige Lebensqualität für die Menschen. Hier lässt sich’s einfach gut leben."
Gerhard Sturm, Geschäftsführer ebm-papst, Mulfingen
ebm-papst Deutschland