|
Die Teuerungsrate in Baden-Württemberg ist im November auf 1,6 Prozent und damit auf den niedrigsten Wert seit fast zwei Jahren gefallen. Damit habe sich der Preisauftrieb deutlich abgekühlt, teilte das Statistische Landesamtes am Mittwoch mit. Noch im Juli hatte der Preisanstieg bei 3,3 Prozent gelegen. Die nachlassende Dynamik bei den Energiepreisen habe zu dem Absinken geführt.
Insbesondere der Preis für Kraftstoffe sei um 12,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr spürbar zurückgegangen, heißt es in der Mitteilung der Statistiker. Auch Heizöl sei binnen Jahresfrist um 1,2 Prozent günstiger geworden. Dagegen habe allerdings der Gaspreis aufgrund der verzögerten Wirkung der Ölpreiskoppelung um 23,2 Prozent zugelegt. Fernwärme verteuerte sich um 16,6 Prozent, Strom um 5,3 Prozent. Auch bei den Nahrungsmitteln hätten die Preise weiter um 2,8 Prozent angezogen. Insbesondere Brot und Getreideerzeugnisse (6,2 Prozent) sowie Fleischwaren (5 Prozent) seien teuerer geworden.
Im Vergleich zum Vormonat Oktober sind die Preise nach Angaben der Statistiker um 0,5 Prozent zurückgegangen. Insbesondere der Heizölpreis (11,8 Prozent) und der Kraftstoffpreis (8,6 Prozent) seien stark rückläufig gewesen. Auch Nahrungsmittel hätten sich gegenüber dem Vormonat leicht verbilligt (0,4 Prozent), alkoholfreie Getränke wurden um 1,9 Prozent günstiger.
Quelle: dpa/lsw
Weitere Informationen
|