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Anders als viele Wettbewerber haut Audi in Sachen Personal nicht auf die Bremse: Mit 13.620 Beschäftigten hatte der Autobauer in Neckarsulm Ende Oktober 242 Mitarbeiter mehr als ein Jahr zuvor. Etwa 100 der Neuen arbeiten in der Produktion, 140 in den indirekten Bereichen - zumeist handelt es sich dabei um Ingenieure. Für Betriebsratschef Norbert Rank zählen diese Neueinstellungen zu den Höhepunkten des Jahres 2008.
Zeitarbeiter
Selbst in der vergangenen Woche, so erzählt Personalleiter Martin Rosik, habe der Autobauer nochmals 15 Zeitarbeiter in die Stammbelegschaft übernommen. „Das waren Leute, die sich bewährt haben, obwohl sie keine Facharbeiterausbildung haben.“ Über das sogenannte Wegebauprogramm der Arbeitsagentur werden sie in den nächsten Monaten zu Maschinen- und Anlagenführern qualifiziert. Zuvor hatte Audi am Standort Neckarsulm bereits 60 Zeitarbeiter mit Facharbeiterbrief übernommen. Nach dem Ende der Sommerpause sei mit etwa 500 Leasingkräften der höchste Stand erreicht worden. Sie haben unter anderem mitgeholfen, die große Nachfrage nach A4-Fahrzeugen abzuarbeiten.
Positive Absatzzahlen
Der scheidende Werkleiter Jürgen Lunemann rechnet damit, dass am Standort in diesem Jahr einschließlich der Bausätze für die Auslandsmontage mehr als 300.000 Fahrzeuge produziert werden - im vergangenen Jahr waren es knapp 280.000 Stück gewesen. Dieses Plus deckt sich auch mit den jüngsten Zulassungszahlen, die Audi gestern veröffentlicht hat: Demnach wurden bis Ende November weltweit 920.700 Autos ausgeliefert, das sind drei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Auch die Novemberzahlen hätten den Vorjahreswert noch leicht übertroffen.
Lunemann und Rosik gehen deswegen weiterhin davon aus, dass die Marke ihr Ziel von mehr als einer Million verkauften Fahrzeugen erreichen wird. Und zwar ohne, dass mit Tageszulassungen nachgeholfen werden müsste.
Quelle Heilbronner Stimme vom 9. Dezember 2008 von Manfred Stockburger www.stimme.de (Foto dpa, Audipress)
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