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Tejas Silicon Holding kauft Atmel
     
 
 

5.1.09

 

Etwas später als geplant hat der US-Chiphersteller Atmel den Verkauf seiner Heilbronner Produktion abgeschlossen. Käufer ist die neu gegründete Tejas Silicon Holding. Dabei werden 260 Beschäftigte übernommen. Das teilte das Unternehmen jetzt mit.

Wie berichtet, hatte der Chiphersteller bereits Ende September den Kaufvertrag mit Tejas unterzeichnet. Die Übertragung der Produktionsstätte in der Theresienstraße war ursprünglich im November vorgesehen. Der neue Chipfabrik-Eigner hält nun auch Anteile an der Servicegesellschaft FSG, die bislang je zur Hälfte dem Halbleiterhersteller Vishay und Atmel gehörte und unter anderem Auszubildende betreut.

Anteil an FSG

Der kalifornische Konzern ist aber weiterhin in Heilbronn ansässig: Nach wie vor betreibt das US-Unternehmen eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung mit etwa 450 Beschäftigten. Die Kaufvereinbarung mit Tejas sieht auch vor, dass Atmel noch drei Jahre lang Produkte aus der Heilbronner Chipfabrik abnimmt.

Neben den Kaufverhandlungen gab es auch Gespräche mit der IG Metall. So wurde bereits im Herbst vereinbart, dass für beide Betriebe weiterhin die Tarifbindung gilt und der Standortsicherungsvertrag bis Ende 2010 in Kraft bleibt. Alle bislang gültigen Vereinbarungen wurden übernommen.

Reduziert

Atmel hat damit die Zahl seiner Produktionsstandorte von fünf auf zwei reduziert: Die Chipfabrik in North Tyneside in Großbritannien ging im Oktober 2007 an ein taiwanesisches Unternehmen, die Fabrik in Irving in Texas im März 2008 an Maxim Integrated Products. Übrig sind jetzt noch die Fabriken in Colorado Springs und in Rousset in Frankreich. frz

Quelle Heilbronner Stimme vom 5. Januar 2008 von Heiko Fritze www.stimme.de

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