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In schwierigen Zeiten gut behauptet
     
 
 

30.1.09

 

Die Kreissparkasse Heilbronn war auch 2008 ein Hort der Stabilität und Sicherheit.

  • Geschäftsvolumen: 8 Milliarden Euro überschritten

  • Kreditgeschäft wächst um 2,7 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro, Kundenmittel steigen auf über 5,4 Milliarden Euro

  • Bestes Immobilienvermittlungsjahr

  • Jahresüberschuss stabil auf Vorjahreshöhe

  • Investitionen in die Zukunft: drei neue Filialen, Start der Mobilen Beratung und des ExistenzgründungsCenter

Im Rahmen seiner jährlichen Bilanzpressekonferenz präsentierte der Vorstand der Kreissparkasse Heilbronn solide Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2008. Hans Hambücher, Vorsitzender des Vorstands der Heilbronner Sparkasse: „In diesen turbulenten Zeiten konnten wir unsere Marktführerschaft weiter festigen. Die Sparkasse erweist sich gerade jetzt als Hort der Sicherheit und Stabilität!“ Das Geschäftsvolumen des größten Kreditinstituts der Region stieg um 10,0 Prozent auf 8,1 Milliarden Euro. Ebenso die Bilanzsumme – sie liegt mit einem Zuwachs von 10,3 Prozent zum 31.12.2008 bei 8,0 Milliarden Euro.

Die Heilbronner Kreissparkasse konnte ihr Kreditvolumen um 2,7 Prozent weiter ausbauen – von Kreditklemme keine Spur. Es beläuft sich auf 4,6 Milliarden Euro. Die Kundenmittel nahmen um 6,3 Prozent zu und erreichten 5,4 Milliarden Euro. Vor allem im Geschäft mit Unternehmen und Selbständigen, aber auch mit Privatkunden konnte die Sparkasse Heilbronn ihre Marktstellung weiter ausbauen. Weitere Umschichtungen der Kunden in Sondersparformen, Geldmarktkonten und Sparbriefe beeinflussten die Spareinlagen, die im Jahr 2008 um 16,4 Prozent abnahmen. Dagegen wuchsen Eigenemissionen um stolze 66,9 Prozent. Auch Termin- und Geldmarkteinlagen legten deutlich zu – um 41,3 bzw. um 43,5 Prozent. Bei der Vermittlung von Wohnimmobilien konnte die Kreissparkasse Heilbronn ihre Position als größter Immobilienmakler der Region weiter festigen. Verkaufte bzw. vermietete Objekte liegen 24 Prozent über dem Ergebnis im Vorjahreszeitraum. Der Objektwert mit nahezu 33 Millionen Euro bedeutet das beste Ergebnis seit Bestehen der Immobilienvermittlung.

Die Umsätze mit Wertpapieren stiegen im Jahr 2008 trotz der Finanzkrise insgesamt leicht um 1,2 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro an. Mit Privatkunden konnten fast 1,1 Milliarden Euro umgesetzt werden – 9,0 Prozent oder 89 Millionen Euro mehr Wertpapierkäufe und -verkäufe als im Jahr 2007.

Die Ertragslage des Heilbronner Instituts bleibt weiterhin auf überdurchschnittlichem Niveau. Die Cost-Income-Ratio des Instituts beläuft sich im Berichtsjahr auf 61,5 Prozent – damit belegt die Sparkasse Heilbronn weiterhin nicht nur unter den baden-württembergischen, sondern auch unter allen deutschen Sparkassen einen guten Platz.

Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Zinsüberschuss trotz des hohen Wettbewerbs mit 136 Millionen Euro leicht ausgeweitet werden. Der Provisionsüberschuss bleibt stabil bei 40 Millionen Euro. Der Verwaltungsaufwand nahm im Vorjahresvergleich um 4 Millionen auf 110 Millionen Euro zu. Der Steueraufwand beläuft sich für das Jahr 2008 auf etwa 12 Millionen Euro.

Der Jahresüberschuss wird sich in der Größenordnung des Vorjahres bewegen. Nach Zuführung des Jahresüberschusses wird das Eigenkapital der Heilbronner Sparkasse 387 Millionen Euro betragen. Durch die überdurchschnittliche Ausweitung der Bilanzsumme liegt die Eigenkapitalquote leicht unter 5 Prozent. Für das Jahr 2009 rechnet Hambücher trotz schwieriger konjunktureller Lage mit einem ähnlichen Ergebnis wie im abgelaufenen Jahr: „Wir wollen in allen Kundengruppen leicht über die erwartete Marktentwicklung hinaus wachsen, legen allerdings unverändert ein besonderes Augenmerk auf die Beherrschung der Risiken!“

Zum 01.01.2008 hat die Kreissparkasse Heilbronn ihren Kundenservice mit der Schaffung einer Einheit „Mobile Beratung“ weiter verbessert. Begonnen wurde mit zunächst fünf Mobilen Beratern, die für Beratungsgespräche zu den Kunden nach Hause oder an jeden anderen vom Kunden gewünschten Ort kommen – auch abends und an Samstagen. Inzwischen sind sechs Mobile Berater für die Kunden im Einsatz, die im Jahr 2008 über 300 neue Kunden gewinnen konnten.

Seit Jahresmitte betreibt die Kreissparkasse Heilbronn ein ExistenzgründungsCenter. Ein eigens für die Kundengruppe zusammengestelltes Team steht mit einem ganzheitlichen Beratungskonzept, hoher Fachkompetenz und Markterfahrung allen potenziellen Gründern als zentrale Anlaufstelle zur Verfügung. In den ersten sechs Monaten erhielten die Mitarbeiter des ExistenzgründungsCenters fast 200 Anfragen, von denen bisher 29 Existenzgründungen realisiert wurden. Weitere 90 Anfragen sind derzeit in der Beratung. 46 neue Arbeitsplätze wurden geschaffen.

Auch das Filialnetz wurde weiter ausgebaut. Im Jahr 2008 hat die Kreissparkasse Heilbronn drei neue Filialen eröffnet. Neben der Filiale in Eppingen-Kleingartach im Juni gibt es seit Oktober auch im Heilbronner Osten in der Jägerhausstraße einen neuen Standort. Bereits im März entstand eine Selbstbedienungsfiliale in der neuen Stadtgalerie in der Heilbronner Innenstadt.

Kreditvolumen ausgeweitet

Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise konnte die Heilbronner Sparkasse das Kreditgeschäft ausweiten. Zum 31.12.2008 betrugen die gesamten Kundenkredite 4,6 Milliarden Euro. Sie liegen 120 Millionen Euro oder 2,7 Prozent über dem Niveau zum Vorjahresende. Das Wachstum wurde vor allem vom Unternehmensgeschäft getragen. „Wegen der Vorlaufzeit von Investitionen haben wir trotz stotterndem Konjunkturmotor immer noch Kreditwachstum“, weiß Matthias Peschke, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Kreissparkasse Heilbronn. Die positive Entwicklung im Jahr 2008 habe sich bereits bei der Investitionsbefragung von Unternehmen zum Jahresanfang abgezeichnet, berichtet das für das Firmenkundengeschäft verantwortliche Vorstandsmitglied weiter. „Der Investitionsfokus lag sehr stark auf Rationalisierung, um im internationalen Umfeld die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und teilweise auch um die Kapazitäten zu erweitern“, so Peschke. Ein Schwerpunkt in der Kundenberatung lag bei der Sparkasse im abgelaufenen Jahr darin, stabile Finanzierungsstrukturen bei den Unternehmen zu schaffen – mit Förderdarlehen, Leasing zur Bilanzentlastung oder mezzaninen Produkten über die Tochter Sparkassenbeteiligungsgesellschaft Heilbronn-Franken (SBG) zur Eigenkapitalstärkung. Bei Förderdarlehen wurde der Anteil am Neugeschäft von 19 auf 22 Prozent gesteigert. Das Leasing hat sich mit einem Neugeschäftsvolumen von 36,1 Millionen Euro auf hohem Niveau stabilisiert.

Bei der Prognose für das Jahr 2009 zeigt sich die Sparkasse verhalten. „Die Stimmung in der Wirtschaft ist im Keller, alle Indikatoren zeigen eine Abwärtsbewegung an“ meint Peschke. Deshalb sei im Vergleich zum Berichtsjahr von 2009 weit weniger zu erwarten: Durch ihre Struktur und die Exportabhängigkeit sei die Region Heilbronn zudem stärker von der Krise bedroht als andere Regionen, allerdings auch insgesamt besser aufgestellt als noch vor Jahren, resümiert Peschke.

Mittelstand: Von Kreditklemme keine Spur

„Die Sparkassen verfügen über ausreichend Eigenkapital, um die Kreditvergabe an Unternehmen auch weiter auszudehnen“, erklärt Peschke. Ökonomisch sinnvolle Investitionen der Sparkassenkunden würden auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht an einer Finanzierung scheitern. Peschke: „Selbst im Krisenmonat des vergangenen Jahres, dem November, sind die Kreditzusagen der Sparkassen-Finanzgruppe im Vergleich zu 2007 bundesweit um 5,3 Prozent gestiegen.“ Peschke hält es für völlig übertrieben, wenn pauschal die Gefahr einer flächendeckenden Kreditklemme heraufbeschworen wird. Dass Unternehmenskunden in der Rezessionsphase ihre Investitionspläne modifizieren und dann auch weniger Fremdfinanzierung benötigen, sei zyklisch typisch. Stagnierende Kreditvolumina seien deshalb kein Ausdruck einer Angebotsrestriktion, sondern eines Nachfragerückgangs. „Im Mittelstand besteht für sinnvolle Investitionsvorhaben keine Kreditklemme“, stellt Peschke ausdrücklich klar. Für Großkredite für Großunternehmen sei wegen der Refinanzierungserfordernisse und der Nähe zum Kapitalmarkt jedoch die Situation stärker von den dortigen Verwerfungen berührt. „Offen muss die Frage nach der Stabilität von Bankverbindungen in schwierigen Zeiten bleiben“, fügt Peschke hinzu.

ExistenzgründungsCenter erfolgreich gestartet

Seit dem 01.07.2008 kann die Kreissparkasse Heilbronn mit einem eigenen ExistenzgründungsCenter aufwarten. „Wir wollen zur nachhaltigen Entwicklung und Begleitung junger Unternehmen in der Startphase beitragen und den Risiken des Existenzgründersegments gerecht werden“, erläutert Peschke. In den ersten sechs Monaten erhielten die Mitarbeiter des ExistezgründungsCenters fast 200 Anfragen, von denen bisher 29 Existenzgründungen realisiert wurden. 46 neue Arbeitsplätze wurden geschaffen. Peschke: „90 Anfragen werden derzeit noch bearbeitet.“ Im Jahr 2009 ist die Teilnahme an der Existenzgründermesse „NEW-Come“ in Stuttgart geplant.

Sparkassenbeteilungsgesellschaft weiter auf Erfolgskurs

Das auf Beteiligungskapital spezialisierte Tochterunternehmen Sparkassenbeteiligungsgesellschaft Heilbronn-Franken (SBG) kann auch im Jahr 2008 gute Ergebnisse vorweisen. Im Berichtsjahr konnten 24 Beteiligungen mit einem Volumen von rund 5 Millionen gewonnen werden. Nach wie vor gefragt war das Produkt Smart Equity, bei dem den Kunden bereits ab 50.000 Euro der Einstieg in mezzanine Finanzierungsformen ermöglicht wird. Peschke: „So wird ein erster schlanker Einstieg in die Eigenkapitalfinanzierung ermöglicht – zumal die maximale Höhe 250.000 Euro beträgt. “ Die SBG begleitet zum 31.12.2009 insgesamt 71 Unternehmen verschiedener Branchen und Größenklassen mit einem Gesamtvolumen von 18,7 Millionen Euro. Für 2009 erwartet der Vorstand eine ähnliche Entwicklung wie im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die SBG besteht seit dem Jahr 2000 und ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Sparkassen in der Region.

Zertifizierter Gutachter für Gewerbeimmobilien

Die Kreissparkasse hat ihre Kompetenz im gewerblichen Immobiliengeschäft weiter ausgebaut. Ein Mitarbeiter des GewerbeimmobilienCenters hat im Juli 2008 in Frankfurt die Zertifizierung zum Immobiliengutachter für finanzwirtschaftliche Zwecke „CIS HypZert (F)“ abgelegt. Peschke: „Wir sind damit qualifizierter Ansprechpartner in allen Fragen zur gewerblichen Immobilienbewertung.“ Die Umsätze im gewerblichen Immobiliengeschäft liegen im Berichtsjahr zwar leicht unter dem Niveau des Vorjahres, dennoch konnte die Sparkasse im vierten Quartal einen leichten Nachfragezuwachs bei Büroimmobilien feststellen. Das Jahr 2009 habe trotz der schlechten Konjunkturaussichten mit einer stabilen Nachfrage und ersten Abschlüssen begonnen, führt Peschke weiter aus. Auch im Jahr 2008 war das GewerbeimmobilienCenter auf der ExpoReal, der wichtigsten europäischen Fachmesse für Gewerbeflächen und Gewerbeimmobilien in München vertreten. Dort war die Kreissparkasse neben der Stadt Heilbronn an der Präsentation der Wirtschaftsförderung Raum Heilbronn GmbH (WFG) beteiligt. „In Gewerbeimmobilienfragen sind wir Partner der WFG“, erklärt Peschke.

Internationale Wochen im März 2009

Mit zwölf Mitarbeitern vor Ort und über den Kontakt zum Country Desk, dem internationalen Netzwerk der deutschen Sparkassen, kann die Kreissparkasse ihren Firmenkunden alle Leistungen rund um das Import- und Exportgeschäft aus einer Hand anbieten. Im Rahmen der Internationalen Wochen im März 2009, die deutsche Sparkassen „von der Küste bis zum Alpenrand“ durchführen, organisiert die Kreissparkasse Heilbronn auch in diesem Jahr wieder zwei Veranstaltungen. Peschke: „Gerade in unserer vom Export abhängigen Region will die Sparkasse die Unternehmen in diesen schwierigen Zeiten bei ihren internationalen Geschäften besonders unterstützen.“

Für das Jahr 2009 plant die Heilbronner Sparkasse zudem die Fortführung einer 2008 begonnenen Networking-Veranstaltungsreihe, bei der sich Unternehmer bzw. leitende Angestellte miteinander bekannt machen und über geschäftliche Themen ins Gespräch kommen können.

300 Millionen Euro Zuwachs bei den Kundenmitteln

Die Kundenmittel bei der Kreissparkasse Heilbronn liegen deutlich über dem Niveau vom Vorjahresende und belaufen sich zum 31.12.2008 auf 5,4 Milliarden Euro. Der Zuwachs beträgt 6,3 Prozent oder 316 Millionen Euro. Die Umschichtungen bei den Spareinlagen gingen weiter. Sie nahmen insgesamt um 322 Millionen Euro ab und liegen zum 31.12.2008 bei 1,6 Milliarden Euro. „Das Einlagengeschäft war besonders im zweiten Halbjahr von der globalen Finanzkrise geprägt“, berichtet Bernhard Steck, der für das Privatkundengeschäft verantwortliche Vorstand der Kreissparkasse Heilbronn. Daher waren insbesondere sichere Anlageprodukte wie der Sparkassenbrief gefragt. „Unsere Kunden wählten allerdings wie schon im Jahr zuvor kürzere Laufzeiten, da sie aufgrund der Zinsstruktur noch bis Ende November höhere Renditen als bei mittel- und längerfristigen Anlagen erzielen konnten“, erklärt Steck. Die Eigenemissionen der Kreissparkasse konnten im Vergleich zum Vorjahr um fast 70 Prozent zulegen und liegen bei 731 Millionen Euro. Auch die Geldmarkteinlagen entwickelten sich laut Steck sehr positiv. „Das Volumen unserer Geldmarktkonten nahm im Vergleich zum 31.12.2007 um 151 Millionen Euro zu und beläuft sich Ende Dezember auf fast 500 Millionen Euro“, konkretisiert das Vorstandsmitglied. Die Gesamtzahl der Geldmarktkonten nahm ebenfalls zu und liegt bei 25.943 Stück. „Das Gesamtanlagevolumen unserer privaten Kunden hat sich im Jahr 2008 positiv entwickelt“, resümiert Steck.

Wertpapierumsätze mit Kunden unverändert bei 1,2 Milliarden Euro

Das Jahr 2008 war an den Aktienmärkten von deutlichen Kursverlusten geprägt. Während sie sich im ersten Halbjahr noch relativ widerstandsfähig zeigten und der DAX sich in einer breiten Spanne seitwärts bewegte, gerieten sie mit der Pleite der USInvestmentbank Lehman Brothers deutlich unter Druck. Diese turbulente Entwicklung spiegelt sich auch bei den Wertpapierkäufen und -verkäufen der Kunden der Kreissparkasse Heilbronn wider. Steck: „Mit dem ‚Durchschlagen’ der Finanzkrise auf die Märkte im Oktober 2008 rückte die Sicherheit der Anlagen in den Blickpunkt“. Deshalb liquidierten viele Kunden ihre Wertpapiere und investierten in sichere Anlageformen, so Steck weiter. So konnten auch die Wertpapierumsätze leicht um 1,2 Prozent steigen und belaufen sich zum 31.12.2008 auf 1,2 Milliarden Euro. Aufgrund der inversen Zinsstruktur standen im Berichtsjahr neben den Geldmarktanlagen auch steuerlich optimiert ausgerichtete Investmentfondsanlagen aus dem Rentenbereich in der Gunst der Anleger. Steck: „Der Nettoabsatz von Investmentfonds konnte im Jahr 2008 mehr als verdreifacht werden.“ Die seit 01.01.2009 geltende Abgeltungssteuer hätte hier laut Steck eine große Rolle gespielt. Die Anzahl aller von der Sparkasse verwahrten Kundendepots inklusive DekaBank Depots stieg im Jahr 2008 um 4,2 Prozent auf fast 55.000 Stück. In diesen Depots verwahren die Kunden der Kreissparkasse Heilbronn insgesamt über 1,3 Milliarden Euro an Wertpapiervermögen – 183 Millionen weniger als noch 2007. „Eine unmittelbare Folge der Finanzkrise“, erläutert Steck. „Unsere Kunden waren dennoch dankbar für die aktive Beratung und Betreuung durch unsere Berater – auch bei schwacher Depotentwicklung“, so Steck weiter.

Personalausweitung beim Team Mobile Beratung

Seit 01.01.2008 gibt es das Team „Mobile Beratung“ bei der Kreissparkasse Heilbronn. Die Kreissparkasse Heilbronn nimmt dabei an der Konzeption und Pilotierung des Projekts „Vertriebsoffensive Mobiler Vertrieb“ des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) teil und hat die Federführung in Baden-Württemberg übernommen. Begonnen wurde mit zunächst fünf Mobilen Beratern. „99 Prozent der Termine finden zuhause beim Kunde oder an dessen Arbeitsplatz statt – auch abends und an Samstagen“, erklärt Steck. Inzwischen sind in der Stadt und im Landkreis Heilbronn sechs Mobile Berater für die Kunden im Einsatz, die im Jahr 2008 über 300 neue Kunden gewinnen konnten. „Die mobile Beratung wird sehr positiv aufgenommen“, teilt Steck mit. Jeder Kunde könne nach wie vor alle Vertriebskanäle der Sparkasse nutzen, ob Filiale, Selbstbedienungsgeräte, Internet, Telefon oder den Mobilen Berater – ganz nach seinen persönlichen Präferenzen. Die Anfragen aufgrund Empfehlungen und über das Internet nehmen zu. Steck: „Für 2009 planen wir einen weiteren Personalaufbau.“

Bestes Jahr beim wohnwirtschaftliches Immobiliengeschäft

Nach der bereits guten Entwicklung im Vorjahr lief das Vermittlungsgeschäft der Kreissparkasse Heilbronn bei Wohnimmobilien im Jahr 2008 besser als noch im Jahr zuvor. Steck: „Der Trend zur Immobilie als eine wichtige Säule der Altersvorsorge setzt sich weiter fort!“ Verkaufte bzw. vermietete Objekte liegen 24 Prozent über dem Ergebnis im Vorjahreszeitraum. Der Objektwert mit nahezu 33 Millionen Euro bedeutet das beste Ergebnis seit Bestehen der Immobilienvermittlung bei der Kreissparkasse Heilbronn. „Besonders nachgefragt wurden in Heilbronn Eigentumswohnungen und im Landkreis Reihenhäuser und Doppelhaushälften im mittleren Preissegment“, weiß Steck.

Die Entwicklung des Immobiliengeschäfts und die verhaltene Bautätigkeit in der Region spiegelt sich auch in der Nachfrage nach langfristigen Krediten von Privatkunden wider. Während beim Kauf und Erwerb von Wohneigentum die Darlehenszusagen auf gleichem Niveau verharrten, gingen sie beim Neubau um ein Drittel zurück. „Mit attraktiven Sonderkreditprogrammen und dem kompetenten Rundumservice unserer fünf ImmobilienCenter sind wir dennoch weiterhin nah bei unseren Kunden“, so Steck.

Zusätzliches Know-how bei der Versicherungsagentur

Im Februar 2008 wurde die Kreissparkasse Heilbronn als Versicherungsvertreter bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Heilbronn-Franken registriert. Gemäß der EUVermittlerrichtlinie benötigt jedes Versicherungen vermittelnde Unternehmen seit 01.01.2009 eine entsprechende Registrierung im Versicherungsvermittlerregister der IHK. Vor der Erlaubniserteilung müssen wichtige Kriterien wie zum Beispiel die entsprechende Ausbildung der Berater und die Seriosität des Vermittlers erfüllt sein. „Das Versicherungsgeschäft bildet einen festen Bestandteil in der ganzheitlichen Kundenberatung“, erklärt Steck. Zu komplexen Beratungsgesprächen werden Spezialisten aus der Versicherungsagentur hinzugezogen. Damit erhielten die Sparkassenkunden alle Finanzdienstleistungen aus einer Hand. Steck: „Mit diesem Service für unsere Kunden erzielen wir gute Erfolge!“ Um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden, können den Kunden neben der „Sparkassen-Produktlinie“ der SV SparkassenVersicherung auch Versicherungslösungen mehrerer Kooperations-Versicherungsgesellschaften zur Verfügung gestellt werden. „Zudem werden wir ab 2009 einen zusätzlichen Berater haben, der sich ausschließlich um private Krankenversicherungen kümmert“, erläutert Steck.

Onlinebanking gewinnt weiter an Bedeutung

Bei der Kreissparkasse Heilbronn gibt es zum 31.12.2008 insgesamt 249.502 Girokonten, davon 230.289 Privatgirokonten. Sowohl bei den Privatkonten als auch bei den Konten für Firmenund Gewerbekunden gab es einen Zuwachs von 1,9 Prozent. Das Onlinebanking gewinnt weiter an Bedeutung. Die Anzahl der freigeschalteten Girokonten stieg um 9,8 Prozent auf über 65.000 Stück. „Im Jahr 2008 wuchs zudem die Zahl der Zahlungsaufträge im Onlinebanking um 8,8 Prozent“, berichtet Sparkassen- Vorstand Dr. Thomas Braun. Fast 42 Prozent aller Girokonten von Erwachsenen werden derzeit bei der Heilbronner Sparkasse online geführt – Tendenz weiter steigend.

Auch das Zahlen mit Karte hat im Jahr 2008 deutlich zugenommen. Über das Electronic-Cash-Verfahren gab es im Berichtsjahr über 4,1 Millionen Einkäufe mit der SparkassenCard, das sind 12,3 Prozent mehr als im Jahr 2007. „Unsere Kunden können die SparkassenCard weltweit einsetzen und darüber hinaus noch bei allen Sparkassen und Landesbanken in Deutschland kostenlos Bargeld abheben“, erklärt. Dr. Braun.

Ausweitung des Filialnetzes auf über 100 Filialen

Im Jahr 2008 hat die Kreissparkasse Heilbronn drei neue Filialen eröffnet. Im März wurde die Selbstbedienungsfiliale in der Heilbronner Stadtgalerie in der Innenstadt in Betrieb genommen. Ende Juni wurde die 100. Filiale am Standort Eppingen- Kleingartach eröffnet. Im Oktober folgte der neue Standort in der Jägerhausstraße im Heilbronner Osten. Darüber hinaus wurden die Filialen in Untereisesheim, Schwaigern-Stetten und Ittlingen umgebaut. „Alles in allem haben wir rund 10 Millionen Euro in unser Filialnetz investiert“, erklärt Dr. Braun. Ganz bewusst werden nach wie vor grundsätzlich alle Aufträge an heimische Unternehmen vergeben, so der Sparkassenvorstand. Diese Investitionen seien ein deutliches Zeichen in Zeiten, in denen eher von Filialschließungen und Filialzusammenlegungen gesprochen werde, führt Dr. Braun weiter aus. Die Kreissparkasse Heilbronn investiere weiter in den wichtigsten Kontaktweg ihrer Kunden – die Filiale, in der qualifizierte Berater ihre Kunden vor Ort persönlich betreuen - und nicht ausschließlich per Telefon oder E-Mail, wie viele vermeintlich billigere Direktbanken. Im Jahr 2009 werden die Standorte Neckarwestheim und Flein komplett umgebaut.

In den Selbstbedienungsbereichen der Filialen der Kreissparkasse Heilbronn werden die klassischen Kontoauszugsdrucker nach und nach weitgehend durch Selbstbedienungsterminals ersetzt. Mit diesen Terminals können nicht nur Kontoauszüge gedruckt, sondern auch Überweisungen getätigt werden. Insgesamt kann die Sparkasse ihren Kunden 314 Selbstbedienungsgeräte anbieten – 149 Geldautomaten, 80 Kontoauszugsdrucker, 66 Selbstbedienungsterminals, sieben reine Noteneinzahler, neun Münzrollenautomaten und drei Münzeinzahler. Dr. Braun: „ Sieben Geldautomaten sind Kombigeräte. An ihnen kann man auch Geldscheine einzahlen.“

Energie kommt vom Dach

2008 hat die Sparkasse auf acht Filialen und auf Südbau und Osterweiterung ihrer Hauptstelle Photovoltaikzellen installiert. Mit der Errichtung der Photovoltaikanlagen trägt die Kreissparkasse Heilbronn aktiv zum Umwelt- und Klimaschutz bei. Die Kreissparkasse Heilbronn investierte dafür rund eine halbe Million Euro – auch hier gingen alle Aufträge an örtliche Betriebe. Dr. Braun: „Vielleicht können wir somit auch der Bevölkerung einen Anstoß geben, mehr für den Klimaschutz zu tun.“

Mitarbeiter- und Ausbildungszahl weiter erhöht

Zum Jahresende 2008 waren 1.668 Mitarbeiter beim größten Geldinstitut der Region beschäftigt – 31 mehr als 2007. Auch im Berichtsjahr hat die Sparkasse vor allem in der Beratung und Betreuung ihrer Kunden aufgestockt. „Allein in den Marktbereichen haben wir im Berichtsjahr 61 neue Kolleginnen und Kollegen eingestellt“, erläutert Hambücher. Dazu kämen noch die neuen Auszubildenden.

Am 22. August 2008 begann für 49 junge Leute die Ausbildung bei der Kreissparkasse Heilbronn. Damit liegt die Zahl aller Auszubildenden beim größten kaufmännischen Ausbildungsbetrieb der Region Heilbronn-Franken zum Jahresende bei 129. Im Vergleich zu den Vorjahren hat die Sparkasse die Neueinstellungen von Auszubildenden weiter erhöht und setzt damit ein deutliches Signal von Ausbildungskontinuität in der Region. Hambücher: " Wir investieren weiter in diesen Bereich, weil wir auch in Zukunft eine schlagkräftige Mannschaft brauchen. Da exzellente Berater und andere Spezialisten nur schwer am Markt zu bekommen sind, bilden wir sie großteils selbst aus.“ Die Sparkasse biete eine interessante und hochqualifizierte Ausbildung und stelle sich damit auch ihrer gesellschaftlichen Verantwortung, möglichst vielen jungen Menschen den Berufseinstieg zu ermöglichen, führt der Sparkassenchef weiter aus. Die 49 jungen Kollegen werden in den Berufen Bankkaufmann/-frau (20), Finanzassistent/-in (17) und den Studiengängen „Bachelor of Arts“ und „Bachelor of Science“ an den Berufsakademien Mosbach und Heidenheim (12) ausgebildet.

Kreissparkasse Heilbronn: „Fair.Menschlich.Nah.“

Die Geschäftsausrichtung der Kreissparkasse Heilbronn orientiert sich ausdrücklich an den Begriffen „Fair.Menschlich.Nah.“. Eine faire Partnerschaft bedeutet für die Sparkasse beispielsweise, sich jederzeit verlässlich und berechenbar zu verhalten. Hambücher: „Bei der Kreissparkasse Heilbronn gibt es keine Lockvogel-Angebote und keine Mogelpackungen. Unsere Kunden werden nicht mit vermeintlich kostenlosen Leistungen gelockt, um dann bei Zusatzleistungen erhöhte Preise bezahlen zu müssen.“ Ziel einer fairen Partnerschaft sei die lebenslange Geschäftsbeziehung zum Kunden. Im Zentrum der Geschäftspolitik stünden langfristige Bankbeziehungen mit Privaten, Selbstständigen und Unternehmen in unserer Region. Dies bedeute auch, dass der Kunde sicher sein kann, nicht einfach zu anderen Vertragspartnern weitergeleitet zu werden. Die Kreissparkasse Heilbronn werde darüber hinaus die persönliche Beratung weiter intensivieren und verbessern. „Wir geben so Finanzdienstleistungen ein menschliches Gesicht. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter pflegen den Kontakt zu unseren Kunden vor Ort. Sie können mit uns von Angesicht zu Angesicht reden – und nicht ausschließlich per Telefon oder EMail“, bekräftigt Hambücher. Der nächste Geldautomat, an dem Sparkassenkunden überall in Deutschland kostenlos Geld abheben können, sei immer um die Ecke – direkter ginge es nicht.

1,3 Millionen Euro für die Region

Im Jahr 2008 hat die Sparkasse Heilbronn insgesamt 1,3 Millionen Euro für gemeinnützige Zwecke und Einrichtungen in der Region ausgeschüttet. Die Gelder kommen nicht nur den Sparkassenkunden zugute, sondern allen Menschen, die in Stadt und Landkreis Heilbronn leben und arbeiten. Hauptanteil der Förderung liegt in der Kultur, an zweiter Stelle folgt Soziales, gefolgt vom Sport und der Wirtschafts- und Wissenschaftsförderung. Seit über 20 Jahren leisten die beiden Sparkassenstiftungen „Jugend, soziale Aufgaben und Naturschutz“ sowie „Kunst, Kultur und Denkmalpflege“ wichtige Aufgaben. „Nicht zuletzt bereichert die Sparkasse das gesellschaftliche und kulturelle Leben durch die Durchführung eigener Veranstaltungen“, fügt Hambücher abschließend hinzu.

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Heilbronn-Franken...
Dr. Thomas Olemotz
„Getreu dem Bechtle-Motto ‚Mit der Region verwurzelt, in Europa gewachsen‘ ist unser Erfolg eng mit Heilbronn-Franken verknüpft. Unser Firmensitz in Neckarsulm und unsere Finanzzentrale in Gaildorf sind Anlaufstellen unserer über 50 Standorte und zugleich Basis für unsere internationale Expansion.“
 
Dr. Thomas Olemotz, Vorstandssprecher Bechtle AG, Neckarsulm
 
Bechtle AG
Alfons-Maria Michels
 
"Das neue Mutter-Kind-Zentrum am Caritas-Krankenhaus ist ein mutiges und außergewöhnliches Bauvorhaben in Zeiten der Wirtschaftskrise und Zukunftsangst. Mit der Investition in Höhe von knapp 20 Millionen Euro, davon rund die Hälfte aus Eigenmitteln, stellt sich das Caritas-Krankenhaus seiner Verantwortung als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung in der Region. Kinder und Jugendliche, werdende Mütter und auch sehr kranke, häufig krebskranke Frauen, sollen hier auch in Zukunft eine professionelle medizinische und pflegerische Hilfe, einfühlsame Beratung und tatkräftige Unterstützung erhalten. Für die Region Tauber-Franken als familienfreundliche und dynamische Region garantieren wir mit dem Neubau und vielen weiteren Investitionen in qualifiziertes Personal und moderne Medizintechnik eine hochwertige medizinische Versorgung vor Ort."
 
Alfons-Maria Michels, Mitglied der Geschäftsführung Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim
 
Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim