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Die Sparkasse Hohenlohekreis hat das turbulente Bankenjahr 2008 gut überstanden. Die Finanzkrise hat sich in der vorläufigen Bilanz nicht negativ bemerkbar gemacht. Ganz im Gegenteil: Die Sparkassen zählen zu den Gewinnern der Krise, das konservativ ausgerichtete Geschäftsmodell der öffentlich-rechtlichen Kreditinstitute hat Anleger und Kreditnehmer vor schlimmen Folgen bewahrt - auch im Hohenlohekreis.
Verschont
Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2008 um 48 Millionen Euro gestiegen, der Gewinn beträgt immer noch mehr als zwei Millionen Euro und wird das Eigenkapital weiter stärken. „Dank der regionalen Ausrichtung unserer Geschäftspolitik und unserer vorsichtigen Anlagepolitik blieben wir von den direkten Auswirkungen der Bankenkrise verschont“, resümiert Vorstandsvorsitzender Werner Gassert.
Ein Rekordwachstum meldet die Sparkasse im Einlagengeschäft. Rund 70 Millionen Euro mehr flossen 2008 auf die Konten, allein 30 Millionen Euro Plus machte die Bank seit Beginn der Finanzkrise im Herbst. Damit überschritten die Kundeneinlagen zum Jahresende erstmals die Eine-Milliarde-Euro-Grenze. „Die Sparkasse profitierte vor allem vom hohen Vertrauen ihrer Kunden und dem Wunsch nach sicheren Geldanlagen“, erklärt Gassert. Privatpersonen, Unternehmen und öffentliche Haushalte waren gleichermaßen für die Steigerung verantwortlich. Mit dem erzielten Einlagenwachstum von 7,5 Prozent belegt die hiesige Sparkasse Platz 6 unter den 54 Sparkassen im Land.
Investiert
Das Kreditgeschäft florierte vor allem mit den Firmenkunden. Die Unternehmen investierten im ersten Halbjahr kräftig und nahmen dazu vor allem mittel- bis langfristige Darlehen in Anspruch. Privatkunden fragten im Vergleich zu 2007 weniger Kredite nach - auch wenn die Finanzierungszusagen für den Wohnungsbau mit rund 50 Millionen Euro stabil blieben.
Äußerst lebhaft entwickelte sich das Wertpapiergeschäft. Die Gesamtumsätze stiegen um fast 20 Prozent und erreichten mit 229 Millionen Euro einen neuen Rekordwert. Investmentanteile und festverzinsliche Wertpapiere waren die Renner, das Aktiengeschäft ging zurück.

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