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Überdurchschnittlicher Gesundheitsstand bei Audi
     
 
 

6.2.09

  In den deutschen Werken in Ingolstadt und Neckarsulm verzeichnet Audi für das Jahr 2008 einen ausgezeichneten Gesundheitsstand.

Beim Gesundheitsstand aller Mitarbeiter in den deutschen Werken in Ingolstadt und Neckarsulm verzeichnet Audi für das Jahr 2008 einen ausgezeichneten Gesundheitsstand. Mit 97 Prozent liegt die Marke mit den vier Ringen somit erneut über dem Bundesdurchschnitt. „Dieser außerordentlich hohe Gesundheitsstand spiegelt die hohe Motivation unserer Mitarbeiter wider“, sagt Dr. Werner Widuckel, Personalvorstand der AUDI AG. „Interessante Aufgaben, ein gutes Arbeitsklima und eine wertschätzende Führungskultur sind dafür entscheidend.“

Gesundheit und Fitness sind Voraussetzungen für die Leistungsfähigkeit der Beschäftigten. Eine besondere Herausforderung für das Unternehmen, denn 2015 wird ein Drittel der Audi Mitarbeiter über 50 Jahre alt sein. „Darauf müssen wir heute reagieren, sonst gefährden wir die Beschäftigungsfähigkeit unserer Mitarbeiter und damit unsere Wettbewerbsfähigkeit“, betont Widuckel. Um den Gesundheitsstand auf diesem hohen Niveau zu halten, bietet Audi allen Mitarbeitern u.a. ein Präventionsprogramm, den Audi Checkup, an.  Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos. Der Audi Checkup ermöglicht den Beschäftigten, ihre Gesundheit zu beurteilen und Risiken frühzeitig zu erkennen, um aktiv gegenzusteuern.

 „Wir können die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter nur erhalten, wenn wir frühzeitig mit der Vorsorge beginnen und dies über die gesamte Lebens­arbeitszeit fortführen“, weiß Dr. Joachim Stork, Leiter Audi Gesundheitswesen.  Das Unternehmen ermöglicht daher schon den Auszubildenden, am Audi Checkup teilzunehmen.

Der Audi Checkup stößt auf hohe Akzeptanz: 2008 haben 15.500 Mitarbeiter freiwillig teilgenommen, das ist rund ein Drittel der gesamten Audi Beschäftigten. „Die Mitarbeiter schätzen vor allem die persönliche Beratung, die sich direkt an die Untersuchung anschließt“, ergänzt Stork. Seit Januar 2008 wurde das Angebot des Audi Checkup auch auf die Beschäftigten der Dauernachtschicht erweitert.

Individuelle Wiedereingliederungs­programme ermöglichen Mitarbeitern nach längeren Fehlzeiten eine schnelle Rückkehr in das Arbeitsleben, ggf. auch an einen alternativen Arbeitsplatz, so dies die Gesundheit erfordert. „Bestätigung und Wertschätzung im Beruf zu spüren, fördert die Genesung“, sagt Widuckel.

Es sei der eigene Antrieb der Mitarbeiter, frühzeitig an den Arbeitsplatz zurückzukehren. Die zwischen Gesamtbetriebsrat und Unternehmensleitung geschlossene Vereinbarung „Zukunft Audi“ schließt betriebsbedingte Kündigungen bis 2011 aus. Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes spielten damit keine Rolle für das Erreichen der hohen Anwesenheitswerte.

Die AUDI AG hat im Jahr 2008 rund 1.003.400 Automobile verkauft und damit das  13. Rekord­jahr in Folge erzielt. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Györ (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Ende 2007 startete die Produktion des Audi A6 und Anfang Oktober 2008 die des Audi A4 in Aurangabad in Indien. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem Automobili Lamborghini Holding S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien) und die quattro GmbH (Neckarsulm). Audi beschäftigt derzeit weltweit rund 57.000 Mitarbeiter, davon 45.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, investiert die Marke mit den vier Ringen jedes Jahr mehr als € 2 Mrd. Bis 2015 will Audi die Anzahl seiner Modelle auf 40 deutlich erweitern. Die Marke Audi wird 2009 hundert Jahre alt. Am 16. Juli 1909 gründete August Horch das Unternehmen in Zwickau und nannte es, in Anlehnung an die lateinische Übersetzung seines Familiennamens, Audi.

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