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Hightech Geräte mit hoher Wertschöpfung zu bauen, das ist die Vision von Franke bremer.
Das Erkennungszeichen des Unternehmens fehlt noch: eine rund sieben Meter hohe Kaffeebohne aus Edelstahl. Bis der Neubau im Grünsfelder Industriegebiet Ende Januar offiziell eingeweiht wird, soll das Kunstwerk aber stehen, ist Geschäftsführer Marco Diedering sicher. Das 1997 in Igersheim gegründete Unternehmen gehört zur Sparte ”Coffee-Systems“ der international aufgestellten Franke Gruppe. Darin ging auch im Dezember 2002 die international bekannte Marke bremer auf.
Know-how aus der Region
Aufgrund des rasanten Wachstums wurden die Geschäftsräume in Igersheim zu klein und Franke bremer entschloss sich zu einem Neubau auf einem 2,8 Hektar großen Grundstück in Grünsfeld. Ende September wurde dort der dreigeschossige Neubau mit rund 5 500 Quadratmetern Fläche für 85 Mitarbeiter bezogen. Wachstumsmöglichkeiten hätten wir hier noch auf bis zu 120 Mitarbeiter“, gibt Diedering Auskunft. Er räumt ein, dass speziell die Suche nach qualifizierten Managern in der Region nicht immer einfach ist. ”Aber unser eigentliches Know-how steckt in den Mitarbeitern, die hier alle aus der Umgebung kommen“, sagt der Geschäftsführer. Aktuell gilt es vier Auszubildende, langfristig soll aber auch diese Zahl verdoppelt werden.
Gewachsene Kaffeekultur
In Grünsfeld selbst werden noch einige Kaffeemaschinen der auslaufenden VIVA-Serie produziert, die Fertigung der neuen Kaffeemaschinen befindet sich im schweizerischen Aarburg, dem Hauptsitz der Franke Gruppe sowie Franke Coffee-Systems. Vom Taubertal aus wird die Logistik, der Kundendienst und der Vertrieb organisiert und gesteuert. Zu den Kunden zählen unter anderem McDonalds, die Hotelketten Mövenpick, Hilton und Marriots sowie der Möbelriese Ikea. Das Wachstum hat nach Einschätzung Diederings viel mit der deutlich gewachsenen Kaffeekultur in Deutschland zu tun. Wobei Trends wie speziell Latte Macchiato auch das Unternehmen vor Herausforderungen gestellt haben: ”Es hat schon große Anstrengungen gekostet, dass das mit der Trennung der drei Schichten so funktioniert.“Derzeit seien im Bereich Kaffee keine größeren Trends mehr zu erwarten, wohl aber beim Klassiker heiße Schokolade und Aromen. Neue Automaten für die Gastronomie liefern die Geschmacksrichtungen weiße Schokolade, Vollmilch oder dunkle Schokolade.
Imitate keine Gefahr
Etwa 400 bis 500 Einzelteile stecken in jeder Maschine von Franke bremer, die günstigsten Automaten gibt es ab 4 000 Euro. Angst vor billigen Imitationen hat Marco Diedering trotzdem nicht. ”Wir wissen, dass die Asiaten auch Kaffeemaschinen nachbauen. Aber aufgrund der komplexen Anforderung an das elektronische und technische Zusammenspiel einer professionellen Kaffeemaschine ist von einer ernsthaften Gefahr nicht auszugehen“, erklärt der Geschäftsführer. Auch spielten zur Kaufentscheidung der Kunden weitere Dienstleistungen wie Kundendienst, professionelle Beratungen und zuverlässiger Service eine wichtige Rolle.Weitere Informationen
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