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Seit über 60 Jahren prägt der Güglinger Weltmarktführer Layher den Gerüstbau.
Die roten Patentaufkleber sind weithin sichtbar: Ob in Europa, Asien, Südamerika, Kanada, Australien, Neuseeland oder den USA – die Aufkleber des Güglinger Spezialisten für Systemgerüste Layher ziehen sich wie ein roter Faden durch die ganze Welt. Was 1945 mit der Fertigung und dem Verkauf von landwirtschaftlichen Geräten aus Holz begann, hat sich zu einem international agierenden Systemgerüst-Hersteller mit über 1100 Mitarbeitern entwickelt. Mit Pioniergeist und Einfallsreichtum brachte Firmengründer Wilhelm Layher das Unternehmen auf Erfolgskurs.
Zuversicht
So hat die Güglinger Ideenschmiede dem Gerüstbau über Jahrzehnte hinweg entscheidende Impulse gegeben und ist heute führend in den Bereichen Gerüsttechnik, Gerüstsysteme und Service. Seit 1996 leitet Dr.-Ing. Helmut Kreller als Geschäftsführer die Geschicke der Wilhelm Layher GmbH & Co. KG. Und er blickt, vor allem was das internationale Geschäft anbelangt, zuversichtlich in die Zukunft: ”Die internationale Bauwirtschaft ist immer lokal zu betrachten.
Wir bemerken, dass die Gesamtentwicklung von stark expandierenden Märkten trotz Einflüssen der Finanzmarktkrise immer noch besser läuft als die im Inland. Dies wird sich in neuen Regionen und Osteuropa unserer Meinung nach auch in den nächsten Jahren so fortsetzen.“
Volle Auftragsbücher
Im Inland seien nach drei Jahren steilen Aufschwungs die Auswirkungen der Finanzkrise inzwischen allerdings im Investitionsgüterbereich zu spüren. Kreller: ”Die Effekte machen sich jedoch nur mit einiger Verzögerung bemerkbar, da viele Firmen mit vollen Auftragsbüchern in das letzte Jahr gegangen sind und sich die Ausführung über einen längeren Zeitraum erstreckt.“ So sei gerade bei Gerüstbauunternehmen aus diesem Grund die Beschäftigungslage und somit die Stimmung immer noch weit besser, als es die Nachrichtenlage erwarten ließe.
Zukunft
Vorhersagen für die weitere Entwicklung möchte aber auch Dr. Helmut Kreller nicht abgeben. ”In der momentanen Situation ist es schwierig, Prognosen für einen längeren Zeitraum abzugeben. Wir gehen aber davon aus, dass im Industrieeinsatz von Gerüsten im kommenden Jahr nur begrenzte Auswirkungen zu spüren sein werden“, sagt der Geschäftsführer. Ein Grund ist, dass zahlreiche Großprojekte, die sich über mehrere Jahre hinziehen, begonnen wurden oder weiter fortgeführt werden.
Expansion
Und Layher wäre nicht Layher, wenn das Unternehmen wirtschaftliche Schwächephasen im Umfeld nicht als Ansporn sehen würde. Helmut Kreller: ”Wir sehen dieses Jahr als Herausforderung und Chance, uns gemeinsam mit unseren Kunden in einem schwierigen Marktumfeld zu behaupten und gestärkt in die Zukunft zu gehen. Dies ist uns auch in früheren Krisenzeiten immer gelungen, da die Geschäftspolitik von Layher langfristig und solide angelegt ist.“ Und so schreiten die Systemgerüst-Spezialisten mutig in die Zukunft, haben jüngst mit dem ersten Spatenstich für ein zweites Fertigungswerk die dritte Phase ihrer Expansionspläne eingeleitet. In die über 30 000 m2 großen Lager- und Produktionshallen, die auf einem sieben Hektar großen Gelände entstehen, soll ab Herbst 2009 die Produktion von Aluminium- und Holzbauteilen verlagert werden.
Quelle w.news Februar 2009 der IHK Heilbronn-Franken von Matthias Marquart http://www.heilbronn.ihk.de/News/wnews/default.htm
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