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Mit Holzbrücken in die Zukunft
     
 
 

10.2.09

 

Schaffitzel Holzindustrie positioniert sich mit innovativen Projekten im Holzbau.

”Ende November haben wir den größten Einzelauftrag der Firmengeschichte fertig gestellt.“ Jürgen Schaffitzel, geschäftsführender Gesellschafter der Schaffitzel Holzindustrie GmbH & Co. KG in Sulzdorf bei Schwäbisch Hall ist stolz auf das Brückenbauprojekt Sneek in den Niederlanden. Vier Millionen Euro war das Gesamtvolumen des Auftrages, der für das Unternehmen einen Meilenstein darstellt. In der Nacht vom 29. auf den 30. November wurde die fertig montierte, 32 Meter lange Brücke an ihren Platz über der Autobahn A7 gebracht.

Rekordzeit

Voraus gegangen ist eine Vorbereitungs- und Bauzeit von gerade mal acht Monaten. Eine Rekordzeit für ein Projekt dieser Größenordnung. Die offene Fachwerkbrücke wurde aus Accoyaholz gefertigt, einem Plantagenkiefernholz aus Neuseeland, das durch ein spezielles Verfahren eine enorme Festigkeit bekommt und extrem dauerhaft ist. Üblicherweise wird bei Schaffitzel sonst aber heimisches Holz verarbeitet.

Erfahrung

Für die Konstruktion der Brücke kamen selbst entwickelte Fräs- und Schleifgeräte sowie speziell angefertigte Bohrsysteme zum Einsatz. Know-how, das auf langjähriger Erfahrung im Holzbau basiert. Ingenieurholzbau aus Brettschichtholz ist der Kernbegriff für die heutigen Geschäftsfelder der Schaffitzel Holzindustrie.

Auszeichnung

Der Holzbrückenbau war schon immer mein Steckenpferd,“ gesteht Jürgen Schaffitzel. ”Heute sind wir der führende Holzbrückenbauer in Deutschland.“ Offizielle Anerkennung erhielt das Unternehmen dafür mit dem Deutschen Holzbaupreis 2007 für eine Spannbandbrücke mit 225 Metern Länge auf der Bundesgartenschau in Gera-Ronneburg. Kreativbau, Hallenbau und Brückenbau sind heute die drei Produktbereiche, in denen das Unternehmen gut aufgestellt ist.

Zum Kreativbau gehören Dachkonstruktionen für Hallenbäder ebenso wie Aussichts- oder Glockentürme.

Leitbild

Im Hallenbau liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Energieeffizienz. So ging das Unternehmen in diesem Jahr mit einer neu entwickelten Energiesparhalle auf den Markt. Sie wird der Energieeinsparverordnung gerecht, die 2009 in Kraft tritt. ”Es ist eine Halle nach dem Passivhausstandard,“ erklärt der Diplomingenieur das Prinzip. Und damit entspricht sie auch dem Unternehmensleitbild, das gleichermaßen auf Mensch und Umwelt baut.

m Standort Sulzdorf sind von der Produktion bis zum Vertrieb alle Unternehmensbereiche vereint. In fünf Produktions- und Lagerhallen wird das Holz verarbeitet, bis die fertigen Teile für eine Brücke oder einen Halle daraus entstehen. Im Frühjahr 2008 wurde eigens für das Projekt Sneek eine neue Abbundhalle mit mehr als 1000 qm Fläche gebaut.

Rekordjahr

Ende 2008 blickt Jürgen Schaffitzel auf ein Jahr der Rekorde zurück:
Höchster Umsatz in der Firmengeschichte mit voraussichtlich
10,1 Mio. Euro, der größte Einzelauftrag, die höchste Produktion.
Wie sehen nun die Perspektiven und Erwartungen aus? ”Der Markt im Brückenbau wächst international,“ stellt der Firmenchef fest. ”Hier haben wir jährliche Zuwachsraten und spüren noch nichts von der Wirtschaftskrise. Im Hallenbau zögern momentan viele mit den Investitionen. Da müssen wir jetzt abwarten. Bei der Energiesparhalle sehen wir aber Potenzial für die Zukunft.“

Weitere Informationen:

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Heilbronn-Franken...
Dr. Thomas Olemotz
„Getreu dem Bechtle-Motto ‚Mit der Region verwurzelt, in Europa gewachsen‘ ist unser Erfolg eng mit Heilbronn-Franken verknüpft. Unser Firmensitz in Neckarsulm und unsere Finanzzentrale in Gaildorf sind Anlaufstellen unserer über 50 Standorte und zugleich Basis für unsere internationale Expansion.“
 
Dr. Thomas Olemotz, Vorstandssprecher Bechtle AG, Neckarsulm
 
Bechtle AG
Alfons-Maria Michels
 
"Das neue Mutter-Kind-Zentrum am Caritas-Krankenhaus ist ein mutiges und außergewöhnliches Bauvorhaben in Zeiten der Wirtschaftskrise und Zukunftsangst. Mit der Investition in Höhe von knapp 20 Millionen Euro, davon rund die Hälfte aus Eigenmitteln, stellt sich das Caritas-Krankenhaus seiner Verantwortung als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung in der Region. Kinder und Jugendliche, werdende Mütter und auch sehr kranke, häufig krebskranke Frauen, sollen hier auch in Zukunft eine professionelle medizinische und pflegerische Hilfe, einfühlsame Beratung und tatkräftige Unterstützung erhalten. Für die Region Tauber-Franken als familienfreundliche und dynamische Region garantieren wir mit dem Neubau und vielen weiteren Investitionen in qualifiziertes Personal und moderne Medizintechnik eine hochwertige medizinische Versorgung vor Ort."
 
Alfons-Maria Michels, Mitglied der Geschäftsführung Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim
 
Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim