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Mit ihrer Veranstaltung "Studenten on Snow" und der Recruitingbörse "Connect 2009" gehen die Veranstalter in diesem Frühjahr auf Rekordjagd.
Läuft alles nach Plan - und daran gibt es eigentlich nichts zu zweifeln - dann wird die Region Heilbronn Franken demnächst mit einer neuen Bestmarke im Guiness-Buch der Rekorde zu finden sein.
Vom 24. bis 26. April lädt die Wirtschaftsregion Heilbronn Franken (WHF) zur höchsten Recruitingmesse nach Sulden am Ortler ein. Die Jobbörse ist dann die weltweit "höchste" ihrer Art auf dem Globus und der Eintrag ins Guiness-Buch bereits beantragt.
Auf über 2600 Höhenmetern können Hochschulabsolventen der Bergstation des Skigebietes Madritsch direkte Kontakte zu Wirtschaftsvertreter aufnehmen. Wie etabliert die Veranstaltung bereits ist, zeigt sich allein daran, dass der international bekannte Finanzdienstleister MLP gleich 40 Teilnehmer angemeldet hat.
Mit Jako, Mulfinger, Heitec oder Engel-Bräu unterstützen wieder zahlreiche Firmen aus der Region das Projekt. Viele namhafte Firmen werden wieder ihre aktuellen Angebote für den akademischen Nachwuchs vorstellen.
Die Recruitingmesse "Connect 2009" ist zwar ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung, doch Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme gibt es fast durchgehend. Bei aller Ernsthaftigkeit wird natürlich auch für die Stimmung wieder einiges geboten. Party pur heißt die Devise. Bereits im Dezember hatte die Region Heilbronn-Franken zu "Europas höchster Jobbörse" geladen. Mehr als 500 Studenten von 15 Hochschulen aus ganz Süddeutschland hatten die Gelegenheit genutzt und sich auf der "Connect 2008" über ihre Karrieremöglichkeiten in der "Region der Weltmarktführer" informiert. In entspannter Atmosphäre die Aufmerksamkeit der Studenten auf die Region und ihre Firmen zu lenken, ist das Ziel der Veranstaltung, die auf eine gemeinsame Idee von WHF-Geschäftsführer Steffen Schoch und Reiner Gauger zurückgeht.
Im Jahr 2007 waren sie erfolgreich gestartet. "Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist das eine sehr gute Gelegenheit, sich nachhaltig bei den Studenten ins Gedächtnis zu bringen", betont Steffen Schoch. Horst Rippel, Heilbronner Niederlassungsleiter der Firma Ferchau Engineering mit Sitz in Neckarsulm: "Wir wollen frühzeitig Kontakt mit den künftigen Ingenieuren aufnehmen, damit sie unseren Firmennamen im Kopf behalten."
Auch das Systemhaus für Automatisierung und Informationstechnologie Heitec mit Hauptsitz in Erlangen sieht in Krisenzeiten keinen Grund, die Suche nach Spitzenkräften zu vernachlässigen. "Wir haben sehr viele innovative Unternehmen in der Region, da muss man schon etwas tun", betont Eva Schachameyer, Personalleiterin der Niederlassung in Crailsheim.
"Wir sind mit der Entwicklung sehr zufrieden" sagt Organisator Reiner Gauger. Der 46-Jährige, der in Gaildorf eine Marketing und Event-Agentur betreibt, ist sich bewusst, dass er mit der Frühjahrveranstaltung "Neuland" betritt. Die Vorschusslorbeeren sind eindrucksvoll. Karsten Emmerich, Student an der Hochschule Heilbronn blickt zurück: "Das war ein klasse Wochenende und perfekt organisiert." ·
Quelle Regio Business von Heribert Lohr
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