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Gründung mit Ziel
     
 
 

9.3.09

 

Dank guter Wirtschaftsförderung zog der Kunststoffhersteller Legrom von Murrhardt nach Schwäbisch Hall.

Ende der 1940er Jahre in Hildburghausen in Thüringen gegründet, siedelte das Unternehmen 1961 nach Murrhardt um. Doch das Gebäude wurde mittlerweile zu eng für das wachsende Unternehmen, "wenn sich acht Personen im Raum befanden, gab es schon Sauerstoffmangel", verdeutlichte der Geschäftsinhaber die damalige Situation beim Besuch des Wirtschaftsförderausschusses der Stadt Schwäbisch Hall. Reinhuber, der den Betrieb 1999 übernahm, suchte nach einem Ersatz. Zunächst wollte er bei Haller Plastik einsteigen, kurz vor der Vertragsunterzeichnung zogen die Alteigentümer zurück.
 
Wirtschaftsförderer Klaus Lindenmeyer, der die Verkaufsverhandlungen begleitet hat, blieb mit Werner Reinhuber in Kontakt und schlug ihm einen Neubau im Gewerbegebiet Stadtheide vor. Der Geschäftsführer und Inhaber attestiert der Schwäbisch Haller Wirtschaftsförderung eine gute Arbeit, "Sie gehen die Ansiedlung von neuen Unternehmen zielorientierter als andere Kommunen an". Im Dezember 2008 ist Legrom schließlich nach Hall umgezogen. 2300 Quadratmeter, davon 1800 Quadratmeter für die Produktion, stehen den derzeit 18 Mitarbeitern zur Verfügung. Die dreifache Fläche ist für Erweiterungen reserviert, "wir haben in die Zukunft geplant", so Reinhuber.

Legrom stellt technisch anspruchsvolle Kunststoffprodukte her, etwa zwei Drittel werden selbst vermarktet, das restliche Drittel im Auftrag anderer Unternehmen hergestellt. Dazu gehören technische Kunststoffspritzgussteile inklusive deren Veredelung und Montage sowie der Werkzeugbau. Bei Massenprodukten können die Haller zwar nicht mithalten, knifflige Teile, auch in kleinen Stückzahlen, seien hingegen gefragt. Viele Kunden, so der Geschäftsführende Gesellschafter, würden großen Wert auf eine europäische Fertigung legen. Die größten Märkte des Kunststoffspezialisten sind Mittel- und Südamerika, der Nahe Osten sowie Südostasien.
 
Obwohl das Unternehmen nach Werner Reinhubers Worten "sehr krisenfest" aufgestellt ist, sind die Auswirkungen des weltweiten Wirtschaftsabschwungs auch bei Legrom zu spüren. Trotz aller negativen Meldungen seien einige Kunden allerdings ganz positiv gestimmt. "Wir haben mit unserem neuen Firmensitz gute Voraussetzungen geschaffen, jetzt kann die Konjunktur wieder anziehen".

Quelle RegioBusiness Hohenloher Tagblatt von Thorsten Hiller vom 6. März 2009 www.suedwest-aktiv.de

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Jasmin Dankel

„Ich habe bei der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken mein Praxissemster während des Studiums BWL und Tourismus an der Hochschule Heilbronn absolviert, dann in Teilzeit dort gearbeitet und schließlich die Diplomarbeit geschrieben über 'Die touristischen Effekte der Fußball-WM in der Region Heilbronn-Franken'. Diese gab es. Hatten wir doch 2006 drei WM-Fandörfer in der Region konzipiert, organisiert und begleitet. Eine lehrreiche, hilfreiche und in jedem Sinne positive Zeit - einfach schön!"

 
Jasmin Dankel, Hoteldirektorin,
Hotel Ludwig Eins
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