Übersicht

 
 
 

 

50-Prozent-Marke geknackt
     
 
 

19.3.09

 

Die deutschen Warenexporte haben auch im vergangenen Jahr um 3,1 Prozent zugelegt und mit 994,9 Milliarden nur knapp die Billionen-Grenze verpasst. Der Ausfuhrüberschuss konnte aber mit 176,2 Milliarden das Rekordniveau von 2007 nicht wieder erreichen. Die Exportquote der Region Heil­bronn-Franken erreichte 2008 hingegen einen neuen Höchststand von 50,2 Prozent.

Vor wenigen Tagen veröffentlichte das Statistische Landesamt Baden-Württemberg die Zahlen und Quoten für die Landkreise und Regionen im Südwesten. In der Region Heilbronn-Franken wurden im vergangenen Jahr Waren im Gesamtwert von rund 14,5 Milliarden Euro exportiert, was einem Zuwachs von fünf Prozent entspricht. Auf Landesebene musste dagegen ein Rückgang von 2,3 Prozent verzeichnet werden. Insbesondere die Region Stuttgart hat mit einem Minus von fast sechs Milliarden Euro sehr große Einbußen zu verkraften.

Die Exportquote von Heilbronn-Franken stieg von 48,8 auf 50,2 Prozent und durchbrach damit erstmals die magische 50-Prozent-Marke. Damit hat sich die Prognose von Hauptgeschäftsführer Heinrich Metzger aus dem letzten Jahr - trotz starker Einbrüche im 4. Quartal - bestätigt. Im Vergleich der Regionen rückt Heilbronn-Franken hinter Rhein-Neckar und Stuttgart auf den dritten Platz in Baden-Württemberg auf und liegt knapp über dem Landesdurchschnitt von 50,0 Prozent.

Betrachtet man die Exporte auf der Ebene der Landkreise, so führt der Landkreis Heilbronn mit 57,7 Prozent unangefochten vor dem Hohenlohekreis (43,4 Prozent), dem Stadtkreis Heilbronn (42,7 Prozent), dem Landkreis Schwäbisch Hall (41,4 Prozent) und Main-Tauber-Kreis (40,8 Prozent).

Für den zuständigen IHK-Geschäftsführer Armin Behringer sind die Zahlen - insbesondere im Hinblick auf die Vergleichswerte auf Bundes- und Landesebene - ein eindeutiger Beweis für die weiter gewachsene internationale Konkurrenzfähigkeit der Wirtschaft in Heilbronn-Franken.

Die IHK unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen in vielfältiger Hinsicht beim Exportgeschäft und bei ihren Auslandsaktivitäten. Sie berät und begleitet die Betriebe beim Eintritt in neue Märkte und nutzt dafür das globale Netzwerk der Auslandshandelskammern. Darüber hinaus stellt sie Ursprungszeugnisse, Carnets ATA und sonstige Außenwirtschaftsbescheinigungen aus, die für den Transport von Waren über die Grenze erforderlich sind. Mit rund 24 300 Dokumenten konnte auch hier ein neuer Jahresrekord verzeichnet werden.

Trotz aller Bemühungen wird das laufende Jahr nicht an die Vor­jahreszahlen anknüpfen können, prognostiziert Teamleiter Carsten Bacher. Für ihn ist aber der hohe Exportanteil - der uns bei der gleichzeitigen Krise auf allen Weltmärkten diesmal härter trifft als früher - trotzdem nicht als Risikofaktor anzusehen, sondern als Garant für eine stabile wirtschaftliche Entwicklung - auch oder gerade in schwierigen Zeiten.

Weitere Informationen unter

Statistik und Strukturdaten der Region
 
         
         
 
Heilbronn-Franken...
Dr. Thomas Olemotz
„Getreu dem Bechtle-Motto ‚Mit der Region verwurzelt, in Europa gewachsen‘ ist unser Erfolg eng mit Heilbronn-Franken verknüpft. Unser Firmensitz in Neckarsulm und unsere Finanzzentrale in Gaildorf sind Anlaufstellen unserer über 50 Standorte und zugleich Basis für unsere internationale Expansion.“
 
Dr. Thomas Olemotz, Vorstandssprecher Bechtle AG, Neckarsulm
 
Bechtle AG
Alfons-Maria Michels
 
"Das neue Mutter-Kind-Zentrum am Caritas-Krankenhaus ist ein mutiges und außergewöhnliches Bauvorhaben in Zeiten der Wirtschaftskrise und Zukunftsangst. Mit der Investition in Höhe von knapp 20 Millionen Euro, davon rund die Hälfte aus Eigenmitteln, stellt sich das Caritas-Krankenhaus seiner Verantwortung als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung in der Region. Kinder und Jugendliche, werdende Mütter und auch sehr kranke, häufig krebskranke Frauen, sollen hier auch in Zukunft eine professionelle medizinische und pflegerische Hilfe, einfühlsame Beratung und tatkräftige Unterstützung erhalten. Für die Region Tauber-Franken als familienfreundliche und dynamische Region garantieren wir mit dem Neubau und vielen weiteren Investitionen in qualifiziertes Personal und moderne Medizintechnik eine hochwertige medizinische Versorgung vor Ort."
 
Alfons-Maria Michels, Mitglied der Geschäftsführung Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim
 
Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim