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Arbeitslosigkeit steigt

     
 
 

31.3.09

 

Die Arbeitslosigkeit in der Region hat auch im März zugenommen. Im Bereich der Agentur für Arbeit Heilbronn stieg die Quote um 0,3 Punkte auf jetzt 5,5 Prozent. Besonders betroffen sind den Angaben zufolge Menschen bis 25 Jahre. Hier stieg die Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr um rund 60 Prozent. Dies sei unter anderem auf den Übergang von der Ausbildung zum Beruf zurückzuführen, zum anderen führe die im Kündigungsschutz verankerte Sozialauswahl zunächst zu Entlassungen der Jüngeren. Auch im Bereich der Agentur für Arbeit in Schwäbisch Hall, die zugleich für den Hohenlohekreis zuständig ist, blieb die Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt aus. In beiden Kreisen liegt die Quote jetzt bei 4,4 Prozent. Im Bezirk der Tauberbischofsheimer Agentur ist die Quote um 0,1 Punkte auf jetzt 5,2 Prozent gestiegen.

(Quelle SWR 4, 31. März 2009)

Agentur für Arbeit Heilbronn –
Stadt- und Landkreis Heilbronn

Arbeitslosenquote steigt auf 5,5 Prozent

Die Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk Heilbronn hat im März erneut zugenommen. Bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen stieg die Arbeitslosenquote von 5,2 auf 5,5 Prozent an. Insgesamt waren im März 12.903 Menschen ohne Arbeit. Das sind 505 mehr (plus 4,1 Prozent) als im Vormonat. Gegenüber März 2008 sind 1.962 Menschen mehr arbeitslos (plus 17,9 Prozent). Vor einem Jahr lag die Quote bei 4,6 Prozent.

„Die Arbeitslosigkeit trifft insbesondere Jüngere. Das sind 15- bis unter 25-jährige. Ihre Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen stieg von 4,9 auf 5,4 Prozent. In dieser Altersstufe waren im März insgesamt 1.616 Menschen ohne Arbeit, das sind 144 mehr (plus 9,8 Prozent) als im letzten Monat. Bei den unter 25-Jährigen ist die Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr um rund 60 Prozent gestiegen. Junge Menschen trifft der Abschwung besonders hart. Sie müssen den Übergang von der Ausbildung in den Beruf meistern. Das wird zunehmend schwieriger, weil die im Kündigungsschutz verankerte Sozialauswahl zunächst zu Entlassungen der Jüngeren führt. Unsere regionale Wirtschaft braucht gut ausgebildete Menschen. Die demo-grafische Entwicklung wird den Fachkräftebedarf in der Zukunft verstärken. Deshalb brauchen jetzt die Unternehmen den langen Atem, Beschäftigte mithilfe von Kurzarbeit zu halten und weiterzubilden“, sagte Martin Diepgen, Vorsitzender Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Heilbronn.

Die Arbeitslosigkeit, die jetzt entsteht, ist konjunkturbedingt und betrifft hauptsächlich die Arbeitslosenversicherung. Die Zahl der Arbeitslosen stieg im Rechtskreis Arbeitslosenversicherung (Sozialgesetzbuch III) im Vergleich zum Februar um 461 (plus 7,9 Prozent) auf nun 6.313 Menschen. Im Bereich der Grundsicherung (Harz IV) waren 6.590 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind zu einem großen Teil Langzeitarbeitslose, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II bekommen. Ihre Zahl nahm im Vergleich zu Februar um 44 (plus 0,7 Prozent) zu.

Im März meldeten sich 3.244 Personen neu oder erneut arbeitslos, das waren 772 oder 31 Prozent mehr als im Februar. Aus einer Erwerbstätigkeit heraus sind im März 1.485 Menschen arbeitslos geworden. Gleichzeitig beendeten 2.736 Personen ihre Arbeitslosigkeit, das waren 318 Personen oder 10 Prozent mehr als im Februar.

Der Anstieg der Arbeitslosigkeit spiegelt sich bei allen Personenkreisen wider. Die einzige Ausnahme sind die Langzeitarbeitslosen. Bei ihnen ging die Arbeitslosenzahl gegenüber dem Vormonat um 28 Personen (minus 1 Prozent) zurück. Die Langzeitarbeitslosen sind auch die einzige Personengruppe, deren Arbeitslosigkeit unter dem Vorjahresniveau liegt. Im Vergleich zum März 2008 gab es 738 oder 20,2 Prozent Langzeitarbeitslose weniger.

Die Arbeitsvermittler der Agentur für Arbeit Heilbronn beraten Menschen darüber, wie sie ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern können, welche marktorientierten Bildungsangebote es für sie gibt und wie sie schneller wieder in Arbeit kommen. Durch entsprechende Bildungsangebote gelingt es, Langzeitarbeitslosigkeit erst gar nicht entstehen zu lassen und gleichzeitig, über die aktuelle Lage am Arbeitsmarkt hinaus, den Bedarf an Fachkräften in der Region langfristig zu decken. Die Teilnehmer werden in ihrer aktuellen Situation aufgebaut und motiviert, keine Zeit im Bemühen um einen neuen Arbeitsplatz zu verschenken und alle Möglichkeiten, eine neue berufliche Tätigkeit aufzunehmen, zu nutzen. Es stehen Qualifizierungsmodule in den Bereichen Metall, Elektro, Logistik, Office – Anwendungen oder Buchhaltung bis zu Lehrgängen im pflegerischen Bereich oder im Service zur Verfügung.

Im März waren 6.907 Männer arbeitslos, das sind 407 mehr (plus 6,3 Prozent) als noch im Februar. Im Vorjahresvergleich sind 1.812 Männer (plus 35,6 Prozent) mehr arbeitslos.

Im März waren 5.996 Frauen arbeitslos, das sind 98 mehr (plus rund 2 Prozent) als im Februar. Im Vorjahresvergleich sind 150 Frauen (plus 2,6 Prozent) mehr arbeitslos.

Bei den arbeitslosen Frauen und Männern, die 50 Jahre und älter sind, waren im März mit 3.189 Menschen 101 mehr arbeitslos (plus 3,3 Prozent) als noch im Februar. Im Vorjahresvergleich hat die Arbeitslosigkeit bei diesem Personenkreis um 534 Menschen (plus 20,1 Prozent) zugenommen. Insbesondere die Arbeitslosigkeit 55-Jähriger und Älterer steigt kontinuierlich: Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl um 33 Prozent zu.

Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Ausländer stieg um 159 (plus 4,6 Prozent) auf 3.584 Personen. Im Vorjahresvergleich hat die Arbeitslosigkeit bei diesem Personenkreis um 550 Menschen (plus 18,1 Prozent) zugenommen. Ihre Arbeitslosenquote stieg um 0,6 Prozentpunkte auf 13 Prozent.

Die Jugendarbeitslosigkeit im Agenturbezirk Heilbronn ist im März zum vierten Mal in Folge angestiegen: Im zurückliegenden Monat waren 1.616 junge Menschen unter 25 Jahre arbeitslos gemeldet. Das sind 144 Personen mehr (plus 9,8 Prozent) als im Februar und 597 mehr (plus 58,6 Prozent) als vor einem Jahr. Die Quote stieg im Februar von 4,9 auf nun 5,4 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 3,5 Prozent.

Einbruch bei den offenen Stellen

Trotz schwacher Konjunktur und Auftragsrückgängen sind im Agenturbezirk Heilbronn im März insgesamt 2.842 offene Stellen registriert. Gegenüber Februar ist das ein Rückgang von 230 Stellen. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 1.646 (minus 36,7 Prozent) Stellen weniger. Betriebe und Verwaltungen meldeten im März 703 neue offene Stellen, das sind 420 (minus 39,4 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Im März wurden 930 Stellen abgemeldet, 85 oder 8 Prozent weniger als im März 2008.

Kurzarbeit hilft

In den vier Monaten November 2008 bis Februar 2009 gingen bei der Agentur für Arbeit Heilbronn 634 Kurzarbeiteranzeigen für rund 11.860 Personen ein. Ein Betrieb kann mehrere Anzeigen für verschiedene Abteilungen stellen. Wie viele davon tatsächlich kurzgearbeitet haben, ist noch offen, da die Betriebe drei Monate Zeit haben, ihre Abrechnungen bei der Arbeitsagentur Heilbronn einzureichen. Nach ersten Erkenntnissen haben die Anzeigen für Kurzarbeit im März gegenüber Februar abgenommen. Ohne den Einsatz von Kurzarbeit wäre der Zuwachs an Arbeitslosigkeit im März noch viel stärker ausgefallen. Kurzarbeit hat geholfen, Entlassungen zu vermeiden.

Zahl der Ausbildungsstellen

Auch der Ausbildungsmarkt ist in Bewegung. Bei der Agentur für Arbeit Heilbronn sind mehr Ausbildungsstellen als Bewerber, die eine Ausbildung suchen, zur Halbzeit des Berufsberatungsjahres (Oktober 08 bis September 09) gemeldet. Seit Oktober 2008 wurden 2.250 Ausbildungsstellen bei der Arbeitsagentur Heilbronn gemeldet. Das sind 422 (minus 15,8 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Zugleich gab es 1.864 Bewerbermeldungen, 17,1 Prozent weniger.

Die Zahl der Bewerber aus dem Vorjahr und den früheren Jahren ging deutlich zurück, das sind 289 Personen oder 28,8 Prozent weniger als im Vorjahr und im Vergleich zu früheren Jahren rund 17 Prozent weniger. Das zeigt, dass sich die intensiven Bemühungen der Agentur für Arbeit Heilbronn auszahlen. Die Zahl der gemeldeten Bewerber aus dem laufenden Berichtsjahr ist um 40 Jugendliche gestiegen (plus 4,8 Prozent). Freie Ausbildungsstellen gibt es noch in Berufen wie Fertigungsmechaniker, Kaufmann/Kauffrau im Groß- und Außenhandel, Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel, Fachkraft für Lagerlogistik, KraftfahrzeugmechatronikerIn, Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation, FachverkäuferIn im Lebensmittelhandel, MechatronikerIn, Industriekaufmann/ Industriekauffrau.

Arbeitsmarktbericht im Bezirk der
Agentur für Arbeit Heilbronn .pdf

Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim –
Main-Tauber-Kreis

Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit im März Halbjahresbilanz am Ausbildungsmarkt

Arbeitslosenquote im März liegt bei 5,2 Prozent

Im März 2009 ist die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Tauberbischofsheimer Arbeitsagentur im Vergleich zum Februar leicht angestiegen. Zum statistischen Zähltag waren 7.693 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 244 mehr als im Februar.

Die Arbeitslosenquote hat sich um 0,1 Prozentpunkte auf jetzt 5,2 Prozent erhöht.

Der Landesdurchschnitt von Baden- Württemberg ist um 0,2 Prozentpunkte auf 5,0 Prozent gestiegen.

Dazu der Jahresvergleich: Im März 2008 waren bei einer Quote von 4,3 Prozent 1.325 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen.

Kreise

Im Main-Tauber-Kreis lag die Quote bei 5,1 Prozent. Wie auch im Vormonat bedeutet dies eine Steigerung von 0,1 Prozentpunkten. Die Hauptagentur Tauberbischofsheim kann mit 4,6 Prozent (entspricht 1.374 Arbeitslose) die niedrigste Quote verzeichnen. In der Geschäftsstelle Bad Mergentheim blieben die Zahlen und die Quote unverändert; 1.210 Menschen (Quote von 5,1 Prozent) waren dort arbeitslos gemeldet, in Wertheim 1.063 (Quote von 6,0 Prozent).

Im Neckar-Odenwald-Kreis stieg die Quote um 0,2 Prozentpunkte auf jetzt 5,3 Prozent. In der Geschäftsstelle Mosbach blieb diese unverändert bei 5,0 Prozent (2.084 Arbeitslose). In der Geschäftsstelle Buchen kletterte die Quote um 0,4 Prozentpunkte auf jetzt 5,7 Prozent, d.h., 1.962 Männer und Frauen waren ohne Beschäftigung.

„Die Maßnahmen, die aufgrund des Konjunkturpaketes II möglich sind, gilt es zügig und konsequent umzusetzen. Die Anstrengungen aller Akteure auf dem Arbeitsmarkt zeigen in dem moderaten Anstieg der Arbeitslosenzahlen ihre Wirkung. Kurzarbeit ist für viele Firmen ein wesentliches Instrument, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden und die Zeit der Kurzarbeit als Chance zur Qualifizierung zu nutzen“, so Stefan Beil, Leiter der Arbeitsagentur Tauberbischofsheim.

Dass der Arbeitsmarkt nicht starr ist, zeigt sich an den Zu- und Abgangszahlen sowohl auf Bewerber- als auch auf der Stellenseite:

1.256 Personen aus dem Rechtskreis SGB III (Sozialgesetzbuch) haben sich insgesamt neu arbeitslos gemeldet. 1.052 Personen beendeten ihre Arbeitslosigkeit.

602 ungeförderte Stellenangebote, das sind Stellen ohne staatliche Förderung, wurden den Mitarbeitern des Arbeitsgeberservice neu gemeldet. 596 Angebote konnten abgeschlossen werden.

Die Zahl der zu besetzenden Arbeitsstellen hat sich im Vergleich zum Februar 2009 leicht verbessert: Der Bestand an offenen Stellen lag im März bei 1.369 (im Februar 1.357), davon entfielen auf den Main-Tauber-Kreis 880 Stellen und auf den Neckar-Odenwald-Kreis 489.

Halbjahresbilanz auf dem Ausbildungsmarkt 2008/2009

Ende März ist die erste Hälfte des Ausbildungsjahres, das immer vom 01. Oktober bis 30. September des Folgejahres geht, vorbei und die Agentur für Arbeit zieht eine erste vorläufige Bilanz.

Seit Oktober wurden 1.464 Ausbildungsplätze von den Betrieben für den aktuell anstehenden Ausbildungsjahrgang September 2009 bereitgestellt. Dies sind zwar 134 Plätze weniger als im letzten Jahr, doch fällt der Rückgang angesichts der wirtschaftlichen Lage moderat aus und zeigt, dass die Unternehmen weiter ausbildungsbereit sind, um ihren Fachkräftebedarf von morgen zu decken.

1.933 Jugendliche haben sich als Bewerber gemeldet, 394 weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dies ist zurückzuführen auf leicht sinkende Schulabgängerzahlen und einem veränderten Bewerberverhalten.

Rein rechnerisch steht somit fast jedem Bewerber eine Ausbildungsstelle gegenüber (0,77 Stellen je Bewerber). Doch passen in einigen Branchen Angebot und Nachfrage nicht immer zusammen. „ Die Jugendlichen sind gut beraten, sich frühzeitig mit möglichen Ausbildungsalternativen auseinandersetzen. Jugendliche, die sich zu spät bei ihren Berufsberatern melden, verschenken Chancen. Information und Beratung schützt vor Fehlentscheidungen“, erklärt Stefan Beil.

Momentan sind z.B. in den Bereichen Elektroniker/-in für Geräte und Systeme, Kauleute im Groß- und Außenhandel und Berufskraftfahrer, -in mehr Stellen als Bewerber gemeldet. Demgegenüber übersteigt beispielsweise die Bewerberzahl das Angebot an Ausbildungsplätzen zum Bürokaufmann/-frau oder Industriemechaniker/ -in.

Noch unbesetzt zum Halbjahresstichtag sind 728 Ausbildungsstellen bei gleichzeitig noch 1.338 aktuell suchenden Bewerbern.

„Es werden sich in der zweiten Hälfte des Beratungsjahres bis zum 30. September sicherlich noch Veränderungen ergeben. Die Jugendlichen, die noch keinen Ausbildungsvertrag in der Tasche haben, sind gerade unter den jetzigen Rahmenbedingungen aufgefordert, aktiv zu werden bzw. zu bleiben“, so Beil.

Arbeitsmarktbericht im Bezirk der
Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim .pdf

Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall –
Hohenlohekreis und Landkreis Schwäbisch Hall

Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt bleibt aus:

Arbeitslosigkeit steigt weiter leicht an - Zahl der Stellenangebote geht zurück

Im März ist die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Haller Arbeitsagentur (Landkreis Schwäbisch Hall und Hohenlohekreis) im Vergleich zum Februar leicht angestiegen. Zum Stichtag im März 2009 waren 7006 Arbeitslose registriert, im Februar waren dies 6820 Arbeitslose. Im Vergleich mit dem März 2008 ist die Arbeitslosigkeit um 1966 Menschen und damit um knapp 40 Prozent höher als im aktuellen Monat.

Die Arbeitslosenquote, also der Anteil der Arbeitslosen an allen zivilen Erwerbspersonen, hat sich von Februar auf März um 0,1 Prozent gering erhöht. Sie liegt damit bei 4,4 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote noch bei 3,2 Prozent. Landesweit liegt Schwäbisch Hall zusammen mit Reutlingen hinter Ravensburg (3,9) wieder auf Platz 2. Der Landesdurchschnitt liegt bei 5 Prozent.

Ein Blick auf die Zu- und Abgangsdaten zeigt die große Bewegung auf dem Arbeitsmarkt. 2103 Menschen haben sich neu arbeitslos gemeldet und 1913 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit entweder durch Abmeldung bzw. Aufnahme einer Arbeit beenden oder durch Teilnahme an einer Bildungsmaßnahme unterbrechen.

Die Arbeitskräftenachfrage ist im Vergleich zum Vorjahr um ein knappes Drittel zurückgegangen. 2708 Stellenangebote sind zum Stichtag im März im Bestand und in diesem Monat haben Arbeitgeber 662 Stellenangebote aufgegeben.

Bei der Halbzeitbilanz zum Ausbildungsstellenmarkt ist auffällig, dass die Zahl der registrierten Bewerber rückläufig ist. Dies ist eine temporäre Erscheinung und meist dem Glauben der jungen Menschen geschuldet, „leicht auf eigene Faust eine Stelle zu finden“. Eine umfassende Beurteilung des Ausbildungsmarktes wird erst ab Juni möglich sein. Bei der Berufsberatung der Haller Arbeitsagentur meldeten sich seit Oktober 2008 insgesamt 1817 Bewerber für eine Ausbildungsstelle – das sind 503 Jugendliche weniger als im März 2008. Im gleichen Zeitraum kamen von den Betrieben und Verwaltungen 2055 Angebote für Ausbildungsstellen; auch das sind über 500 Angebote weniger als im Vorjahr. In diesem Zusammenhang empfiehlt Elmar Zeller, Leiter der Agentur, allen, die jetzt noch keine verlässliche Zusage oder Aussicht auf einen Ausbildungsplatz haben, sich unverzüglich mit der Agentur in Verbindung zu setzen. Und er appelliert an die Unternehmen trotz der internationalen Krise deren Folgen auch für die Region erkennbar werden, in ihrer Ausbildungsbereitschaft nicht nachzulassen. „Wenn die Betriebe jetzt weniger ausbilden, werden die Fachkräfte im nächsten Aufschwung fehlen“, so Zeller „das wäre dann ein klassisches Versäumnis für die eigene Zukunftsfähigkeit“.

Der Arbeitsmarkt im Landkreis Schwäbisch Hall

Im Landkreis Schwäbisch Hall wurden im März 4412 Arbeitslose gezählt. Das sind 40,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. 1433 Menschen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos und 1333 Menschen konnten aus der Arbeitslosigkeit abgemeldet werden. Die Arbeitslosenquote liegt somit bei 4,4 Prozent.

Arbeitgeber haben 461 Stellen im März gemeldet. Der Bestand an Stellenangeboten lag zum Stichtag bei 2108.

Der Arbeitsmarkt im Hohenlohekreis

Im Landkreis Hohenlohe wurden im März 2594 Arbeitslose gezählt. Das sind 702 Menschen mehr als vor einem Jahr. 670 Menschen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos und 580 Menschen konnten aus der Arbeitslosigkeit abgemeldet werden. Die Arbeitslosenquote liegt somit bei 4,4 Prozent und ist damit innerhalb eines Monats um 0,2 Prozentpunkte gestiegen.

Arbeitgeber haben 201 Stellenangebote im März aufgegeben. Der Bestand an Stellenangeboten lag zum Stichtag bei 600.

Die Hartz IV Eckwerte

Bei der ARGE SoziAl im Landkreis Schwäbisch Hall waren zum Stichtag 1956 Arbeitslose registriert. Die Arbeitsagentur betreute im Haller Landkreis 2456 Arbeitslose.

Von den 2594 Arbeitslosen im Hohenlohekreis wurden 1151 von der ARGE im Hohenlohekreis betreut. Bei der Geschäftsstelle der Arbeitsagentur im Hohenlohekreis waren zum Stichtag im März 1443 Arbeitslose registriert.

Arbeitsmarktbericht im Bezirk der
Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall .pdf

Weitere Informationen unter

Arbeitsmarktberichte für die Region Heilbronn-Franken

 
         
         
 
Unsere Ehemaligen...
Jasmin Dankel

„Ich habe bei der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken mein Praxissemster während des Studiums BWL und Tourismus an der Hochschule Heilbronn absolviert, dann in Teilzeit dort gearbeitet und schließlich die Diplomarbeit geschrieben über 'Die touristischen Effekte der Fußball-WM in der Region Heilbronn-Franken'. Diese gab es. Hatten wir doch 2006 drei WM-Fandörfer in der Region konzipiert, organisiert und begleitet. Eine lehrreiche, hilfreiche und in jedem Sinne positive Zeit - einfach schön!"

 
Jasmin Dankel, Hoteldirektorin,
Hotel Ludwig Eins
Abstatt
 
Ludwig Eins
Hotel und Restaurant
Abstatt