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Blechverpackungshersteller aus der ganzen Welt informierten sich bei Huber Packaging über Produktionsvorgänge.
Wie machen es die anderen? Was lässt sich in der eigenen Firma verbessern? Blechverpackungshersteller aus der ganzen Welt haben vergangene Woche die Öhringer Standorte von Huber Packaging unter die Lupe genommen.
Die Besucher waren aber keine Wirtschaftsspione, und direkte Wettbewerber waren natürlich auch keine dabei dabei. Dafür sorgen die Statuten der International Packaging Association (IPA). „Unsere Besucher haben uns bestätigt, dass wir in der Branche als weltweit technologisch führendes Unternehmen wahrgenommen werden“, freut sich Huber-Chef Rainer Opferkuch.
Klein gegen Groß
Im vergangenen Jahr wurde Huber in diesen Club aufgenommen, in dem vor allem Mittelständler zusammengeschlossen sind - Huber Packaging ist eine der größten Mitgliedsfirmen in der IPA. Die 15 Firmen hatten zusammen einen Weltmarktanteil von vier Prozent, sagt IPA-Chef Jörg Pfützner. Durch den Austausch von Ideen zwischen Indien, Brasilien, Dänemark und Öhringen wollen die IPA-Mitglieder sich für den härter werdenden Wettbewerb stark machen.
Hochtechnische Fachvorträge standen bei der dreitägigen Tagung ebenso auf dem Programm wie ein Austausch über die wirtschaftliche Lage, mit der alle Anbieter von Blechverpackungen zu kämpfen haben. So sei der Europabesuch des australischen IPA-Partners dem Rotstift zum Opfer gefallen.
Im Bereich Industrial, also im Öhringer Werk I, gilt bei Huber auch im April weiter Kurzarbeit - zurzeit bleiben die Beschäftigten an zwei von fünf Tagen zu Hause. „Bereiche die von der Industrie abhängen, sind weiter relativ stark von der Krise betroffen“, erklärt Opferkuch. Anders stellt sich die Lage bei den Partyfässern dar. Auch hier spricht er zwar von einer „unbefriedigenden Nachfrage“ aus dem Ausland. Dennoch seien hier „die ersten Frühlingsboten“ spürbar. Für die Beschäftigten dieses Geschäftsbereichs hat die Firma deswegen die Kurzarbeit ausgesetzt. Der Schmuckdosenbereich in Landshut laufe planmäßig.
Keine Prognose
Und wie geht es weiter? „Ein Prognose ist derzeit nicht möglich“, sagt Opferkuch. Neben der Konjunktur hätte sich aber auch der lange und harte Winter ausgewirkt. Gewisse Hoffnungen setzt er auf das Konjunkturpaket.
Quelle Heilbronner Stimme vom 7. April 2009 von Manfred Stockburger www.stimme.de
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